Ressourcenverbrauch KDE4

Dieses Thema im Forum "Member Talk & Offtopic" wurde erstellt von hermann4, 28.12.2007.

  1. #1 hermann4, 28.12.2007
    hermann4

    hermann4 Firmware v.3.1

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    Hallo,

    die neue Oberfläche von KDE4 scheint ja ganz schick zu sein, wird sie mit Plasma und Co nicht aber viel mehr Ressourcen verbrauchen als KDE 3.5?

    Ich stelle mir das so ähnlich wie bei Vista vor. Da wurden ja auch ganz schön viele Effekte hinzugefügt, die Folge davon waren stark ansteigende Systemanforderungen.

    Was meint ihr dazu?

    Mfg
    hermann4
     
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  3. .mike.

    .mike. Doppel-As

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  4. Mike1

    Mike1 Niederösterreicher

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    Ich frag mich ja wie so ein paar bunte Buttons, Effekte und Flächen mehrere hundert MB Arbeitsspeicher verbrauchen können...:think:
     
  5. _linx_

    _linx_ Mitglied

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    Frag ich mich auch. Lohnt es sich also überhaupt jetzt schon zu wechseln oder soll man da lieber noch warten?
     
  6. Izual

    Izual His Divine Shadow

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    Oh man, was war das für ne peinliche aktion mit der Messung ;)
    also ich bleib KDE treu und freue mich auf KDE4. Hab keine Probleme mit dem Ressourcen Verbrauch.
     
  7. foexle

    foexle Kaiser

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    Da wir schon mal bei dem Thema sind, gibt es unter euch einen Umsteiger von Gnome zu KDE ?
    also ich nehme mal an das Gnome weniger resourcen verbraucht als kde oder ist das ein trugschluss?
     
  8. #7 bitmuncher, 31.12.2007
    Zuletzt bearbeitet: 31.12.2007
    bitmuncher

    bitmuncher Der Stillgelegte

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    Das ist ein Trugschluss und hängt ganz von den verwendeten Einstellungen ab.

    Zum Ressourcen-Verbrauch von KDE4: Wie immer lassen die Tests kaum einen Rückschluss auf Einzelfälle bei den Usern zu. Natürlich verbraucht eine Desktop-Umgebung mehr Ressourcen, wenn man alle Effekte anstellt, --disable-debug beim Kompilieren nicht verwendet usw. Da verwendete configure-Parameter und Compiler-Flags aber nicht im Testbericht aufgeführt sind, ist dieser ziemlich sinnlos.
     
  9. #8 supersucker, 31.12.2007
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    supersucker Foren Gott

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    Naja,

    ich hab vor kurzem in der iX einen Bericht gelesen, nach dem kde4 im Vergleich zu kde3 wesentlich weniger Resourcen verbraucht, da ein Großteil der verwendeten Libraries nochmal komplett überarbeitet wurde.

    Und die iX halt ich mal für durchaus vertrauenswürdig......:)
     
  10. #9 Tomekk228, 31.12.2007
    Tomekk228

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    Nein, aber von Gnome zu Kde und dann zu Openbox ;) Und da bin ich noch bis heute. Und ich kann mir durchaus ein "gnome" oder "kde" aufbauen. Nur mit dem vorteil das es um einiges flinker ist ;)
     
  11. #10 bitmuncher, 31.12.2007
    bitmuncher

    bitmuncher Der Stillgelegte

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    Wage ich mal anzuzweifeln, da du keine zentrale Konfigurationsmöglichkeiten für die Desktop-Umgebungen haben wirst, keinen in den Desktop eingebundenen Dateimanager (Aktionen wie Rechtsklick auf ein Bild und "als Hintergrund verwenden" u.ä. sind damit nicht möglich), dein Panel von Openbox wird kein Systray haben genausowenig wie Applets im Openbox-Panel möglich sind, usw.

    Auch das wage ich zu bezweifeln, da du dann zig extra Applikationen laden musst, wo KDE und Gnome z.B. alles aus dem Dateimanager heraus machen können wie Desktop-Symbole, Hintergrundbild, Webdesktop usw.

    Openbox ist zwar ein netter kleiner Fenstermanager, wenn man ihn jedoch mit vergleichbaren Funktionalitäten wie KDE oder Gnome aufrüstet, wird er genauso langsam und ressourcenverbrauchend. Effekte wie Transparenz, Subpixel-Rendering, Font-Anti-Aliasing, Icon-Effekte, Fenster-Effekte, Panel-Applets, Systray usw. fressen nunmal Leistung und Ressourcen. Deaktiviert man den ganzen Kram, macht kdesktop aus usw. ist KDE z.B. mindestens genauso schnell wie Openbox.

    Abgesehen davon ist ein Vergleich zwischen einem Fenstermanager (Openbox) und einem Desktop-Manager (KDE und Gnome) etwa so gut wie ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.
     
  12. #11 gropiuskalle, 31.12.2007
    gropiuskalle

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    Ich kann bitmuncher da nur zustimmen - ich verwende häufig Fluxbox zum Musikmachen, weil ich da irgendwelche RAM-fressenden Prozesse in der von bitmuncher aufgezählten Art vermeiden möchte; das funktioniert aber nur dann wirklich nach Plan, wenn die verwendeten Audiobearbeitungsprogramme nicht auf KDE setzen und eben jene den Arbeitspeicher anknabbernden Funktionen einsetzen. Konqueror, Gwenview oder Kaffeine sind unter Flux- oder sonst einer -box auch nicht schneller als unter KDE.
     
  13. #12 Tomekk228, 31.12.2007
    Zuletzt bearbeitet: 31.12.2007
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    Bist du da 100% sicher? ;)

    Dann warte mal, kurz zu linux booten :)

    Edit:
    Hier z.b ;)
    [​IMG]
    Applets sind möglich, im tray z.b ;)
    Hab dafür einige geschrieben. Von netzwerk an und ausschalten bis zur statistik.
    Momentan bin ich für ein applet am arbeiten der mir meine post prüft. Usw.

    Ich arbeite stark daraufhin mein openbox zu einem vollständigen desktop zu manifestieren. Und der vorteil dabei : es bleibt Ressourcen sparend :)

    ich kann auch mit rechtsklick auf dateien diese auf cd brennen. Kann mit rechtsklick entpacken, mit rechtsklick terminal öffnen, usw usw.

    Und Thunar bindet sich genau so gut in ob ein wie konqueror in kde ;)

    Es ist nur alles eine bastelei, wenn man sich mühe gibt, kriegt man es hin. Und darüber schreib ich auch ein wiki > http://tomekk228.bplaced.net/mediawiki/index.php/Openbox (noch in arbeit)
     
  14. #13 bitmuncher, 31.12.2007
    bitmuncher

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    Ich sehe bei dir nur mehr oder weniger textbasierte "Applets", keinerlei System-Trays z.B. von Programmen wie kmail, kopete oder amarok, eine zentrale Konfigurationsmöglichkeit zeigt dein Screenshot auch nicht, Desktop-Preview im Pager kann ich nicht sehen (nichtmal einen richtigen Desktop-Pager) usw.

    Ja, ich bin mir sicher, dass du den Komfort von KDE oder Gnome mit Openbox nicht hinbekommst, wie ich ihn z.B. habe: http://www.bitmuncher.de/files/snapshot2.png :P So kann ich Fenster z.B. über den Desktop-Pager verschieben, kann sämtliche Komponenten von KDE zentral im Kontrollzentrum verwalten inkl. solcher Ausnahme-Sachen wie Desktop-Sharing, Thinkpad-OSD u.ä. und benötige keine dutzenden Programme aus verschiedensten Desktop-Umgebungen, sondern habe ein konsistentes Look&Feel.

    Und mit Thunar hab ich letzte Nacht erst schlechte Erfahrungen gemacht. Die Abhängigkeiten mit solchen Ausnahme-Bibliotheken wie Exo aufzulösen war ein Krampf und als er dann endlich lief, crashte mir mein Test-XFCE ständig. Vermutlich liegt irgendeine Bibliothek einfach in einer falschen Version auf meinem System vor, was das configure-Skript aber scheinbar nicht mitbekommen hat. Das zu tracen hatte ich dann aber keine Lust mehr.
     
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  16. #14 Tomekk228, 31.12.2007
    Zuletzt bearbeitet: 31.12.2007
    Tomekk228

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    Ich hab dir nur ein beispiel gezeigt, kann dir aber gern mehr liefern.

    Pager hab ich : obpager heißt er und kann im repo von arch bezogen werden.
    Und kann die einfach auf Desktop 2,3,4 usw verschieben (je nachdem wie viele ich eingestellt habe). Und mit obpager hab ich auch eine vorschau. Ich z.b brauch aber obpager nicht. Aber wenn du willst, kann ich dir auch davon ein screenshot zeigen :devil:

    Systemtray? gibt es viele die da sind: z.b jetzt im screenshot oben von xchat. Für thunderbird gibt es auch usw. Und wieso textbasiert? Mit zenity sind die auch grafisch ;)

    Und eine Zentrale Konfigurationsmöglichkeit? Unter Arch? Meine meinung nach widerspricht sich das mit der Philosophie mit Arch. Ich nehme alle einstellungen mit gedit vor.
    In diesem Sinne ;)
    Edit: wenn mein wiki für openbox fertig ist, kannst du ja gerne dir eine VM von Arch installieren und genau dem Wiki folgen, dann wirst du sehn, das es sehr wohl möglich ist den konfort von KDE oder GNOME zu haben. Wenn nicht zu 100% aber zu 98,5%. Weswegen ich ja bis heute noch Openbox nutze, und es anpreise ;)
     
  17. #15 bitmuncher, 31.12.2007
    Zuletzt bearbeitet: 31.12.2007
    bitmuncher

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    Ich glaube nicht, dass mein LFS nicht für fortgeschrittene Anwender ist. ;) Und auch als fortgeschrittener Anwender mag ich es aber ganz gern, wenn ich nicht umständlich erst in zig Konfigurationen rumeditieren muss, sondern auch mal grundlegende Einstellungen, gerade was die GUI angeht, grafisch machen kann, da ich ja weiss, was im Hintergrund passiert. Hinzu kommt, dass ich als LFS-User es zusätzlich auch ganz gern habe, wenn sich die Programme, die ich nutze unkompliziert kompilieren lassen. Dass das z.B. bei Thunar nicht der Fall war, habe ich ja schon dargelegt.
     
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