Reden wir mal drueber : DOS

Dieses Thema im Forum "Member Talk & Offtopic" wurde erstellt von Yomm, 31.08.2008.

  1. Yomm

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    Viele verstehen diese Abkuerzung ja vollkommen falsch. Sie meinen, es steht fuer "Disk Operating System". Und das ist nicht richtig!! DOS ist vielmehr eine Frage und heisst : Dinos oder Saurier.
    Jau.
    Nicht alles, was alt ist ist auch unbrauchbar oder ueberholt. Unter Neuinstallation habe ich nun ein Problem. Die Antworten wundern mich. Noch mal zur Vergangeheit zurueck:
    Was glaenzten die Augen, wenn der Computer auf dem ueberbreiten Entlospapier dann eine schoene Frau ausdruckte (Heute Weihnachtsbaum). Die Frau war dann auch ganz unbekleidet. Schoen - und keiner dachte an Sex in der Computerwelt. Aus X und Z oder anderen Buchstaben erstellt. Je nach Schwaerze.
    Jeder Computerhersteller hatte ein anderes Betriebssystem. Programme und Daten waren nicht austauschbar. Erst Lochstreifen, dann Magnetkarten und irgendwann das Floppy. Floppy wurde spaeter durch Festplatte ersetzt. Eine der ersten Generationen von Ferstplatten habe ich dann irgendwann in der Hand gehabt. Aus einem Nixdorf-Rechner. So gross wie ein Mittagsteller und es passten sage und schreibe 1 MB auf dieser Platte. Sehr gut der Plattenchrash zu sehen. Ein Uebel der damaligen Zeit war, das es viele Hersteller, viele Betriebssysteme, unterschiedliche Datensysteme und viele Sprachen gab. Ein Computerwechsel zu einem groesseren Rechner hatte damals unbedingt Datenverlust zur Folge. Die Betriebe hatten seinerzeit grosse Probleme und hohe Kosten. Bis IBM kam und zusicherte, das ein Betriebswechsel oder Softwarewechsel auf ihren Rechnern nicht zu Datenverlusten fuehrt und alle alten Programme weiter laufen. Seinerzeit hat IBM mit Microsoft zusammen gearbeitet. IBM, Intel und Microsoft erfuellten die Anforderungen. Es wurde ein PC-Betriebssystem entwickelt. Eben DOS. Bis DOS 5.x war alles in Ordnung. Programme und Daten die unter DOS 1.0 enstanden sind liefen sicher auch auf 5.x (bei DOS 6.0 bin ich mir nicht sicher, das andere kann ich aber bestaetigen). DOS stand beim PC in Konkurenz zu cpm. DOS hat sich durch seine Laufsicherheit durchgesetzt (cpm war ein durchaus akzeptables Betriebssystem). Es war logisch, das neue Prgramme nicht auf alten Prozessoren laufen konnten. Dagegen konnten alte Programme auf neuen Prozessoren laufen. Immer! Da war doch noch der Wechsel von Intel X86 auf X286 und spaeter auf X386 (X286 hatte den Fehler, dass man vom "realmod" nicht zum "Protektetmod" zurueck schalten konnte) ( von 16 Bit auf 8 Bit zurueck). Aber alle Programme liefen und alle Daten blieben erhalten. Bis dann die Zeit von DOS 5 bis DOS 6 kam. In der Zeit hat sich Microsoft von IBM getrennt und Windows entwickelt. Bis Windows 3.X war Windows noch ein DOS-Programm welches die Umschaltmoeglichkeit des 80386 nutzte. DOS blieb immer ein Programm der 8086 Prozessoren (8 BIT ) und hatte seine Grenze von 1 MB (durch raufladen von Programmen in den sogenannten Hohen Speicher - ueber 640 KB). Man kann nun wahrlich nicht sagen, dass diese Sicherheiten schlecht sind. Spaeter habe ich die AS 400 von IBM kennengelernt. Auch hier wurden die Zusagen von IBM eingehalten. Alte Programme liefen zwar teilweise langsam - aber sie liefen. Ich habe auch nie gehoert, dass es zu Datenverlusten gekommen ist. (Am Rand: IBM-Dos war mit MS-Dos 100% identisch, na gut 99,99%. Beim einen stand IBM-Dos im Kopf beim anderen MS-DOS /mittels "Befehl vergessen" gesehen/). Ich errinnere mich noch an die erste Zeit der Windowsentwicklung. Da gab es eine neue Windows Version und selbst einige von Microsoft hergestellte Programme liefen darunter nicht mehr. Alle Briefe weg, Exel Dateien verschwunden und ganz zufriedene Anwender. Die waren alle gluecklich - bestimmt.
    Was ist mir passiert? Neuer Prozessor und Linux kommt nicht zum Laufen. Neue Version aufspielen. Ein eindeutig andere Weg als DOS. Wer macht das? Ist das Itel, IBM oder SuSE? SuSe arbeitet ja zur Zeit mit IBM zusammen. IBM ist an China verkauft worden. Asiatische Mentalitaet? Weg von Bewaehrten?
    Maedels und Jungs, veraergert Eure Kunden nicht. Die suchen nach anderen Moeglichkeiten.
    Ich weis jetzt nicht. Soll ich nach den Dinos oder soll ich zu den Sauriern. Begeistert bin ich nicht davon. Es ist aber einer der Gruende, warum ich so lange wie moeglich an einem Betriebssystem festhalte. Na, ein anderer Grund ist die Gewohnheit ( so ne Abart von Faulheit).
    Tscha, das waer es fuer heute

    Alles Gute
    Euer Yomm
     
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  3. #2 kostjaXP, 01.09.2008
    kostjaXP

    kostjaXP =[KT]=SUpOrt GUnNer=[KT]=

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    /home
    1. Ist das ein Eintrag für deinen Blog oder so. (?)

    2. Was auch immer du nimmst, reduziere die Dosis.

    3. Wayne interessierts?

    :D
     
  4. Gast1

    Gast1 Guest

    => http://www.wayne-interessierts.de/

    (Damit wäre auch diese Frage beantwortet ....)

    :-)
     
  5. Gast1

    Gast1 Guest

    Ich weiß zwar nicht, was du mir/uns damit sagen willst, einige dinge stimmen da nicht:
    Die Prozessormodi heißen Reat-/Protectedmode
    Im RM hat man 16Bit. In verweindung mit den Segmentregistern kann man 20Bit addressieren (=1MB)
    Im PM hat man 32Bit. (Wenn die CPU PAE unterstütz, kann man auch hier großere Adressen verwenden)
    Und die neuen Prozessoren haben den Longmode mit 64Bit.

    Wenn ich deinen Text richtig verstanden habe, geht es dir um abwärtskompatibilität.
    Naja - man kann auf heutigen - modernen - CPUs immer noch im Realmode arbeiten. Nach dem booten befindet sich jede CPU im Realmode. Man kann also problemlos DOS drauf laufen lassen.

    evtl ist ja das FreeDOS-Projekt für dich interessant
     
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