Pidgin - Plugins - wie?

Dieses Thema im Forum "SuSE / OpenSuSE" wurde erstellt von Miccovin, 02.05.2008.

  1. #1 Miccovin, 02.05.2008
    Miccovin

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    Moin Forum,

    ich teste grade mal Pidgin und da gibt es ja Plugins zum aufbohren. Was mich zB sehr interessiert, sind Popup-Benachrichtigungen, wenn jemand on-/offline geht:
    http://gaim-libnotify.sourceforge.net/

    Gut, downgeloaded, dann muss ich wohl kompilieren, ohje.
    Naja, habs mal versucht:
    - downgeloaded, entpackt und in der Konsole in den entpackten Ordner gewechselt
    - ./configure ausgeführt, er rödelt dann ca 1 min rum.
    - Abbruch mit der folgenden Meldung:
    ich habe aber Pidgin 2.1.1 installiert, also >= 2.0.0. Mit den anderen "Tipps" kann ich nichts anfangen.

    Wie gehts weiter? Wenns ohne kompilieren auch geht, wäre ich über einen Hinweis sehr dankbar..... :hilfe2:

    Habe OpenSuse 10.3 mit xfce am laufen.
    Die Schemata "Grundlegende Entwicklungsumgebung", "KDE-Entwicklung", "GNOME-Entwicklung", "C/C++-Entwicklung" und "Integrierte Entwicklungsumgebungen" sind alle installiert, falls irgendwie wichtig....

    Gruss
    Mic


    PS: wo finde ich sowas wie eine Pluginliste? Entweder habe ich Tomaten auf den Augen oder es gibt sie nicht auf http://pidgin.im/ :think:
     
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  3. #2 gropiuskalle, 02.05.2008
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    Also wenn ich das richtig sehe, hast Du eigentlich kein wirkliches Interesse daran, das Ding zu kompilieren, oder? Mach's Dir einfach und ziehe das fertige Paket: »klick«. Ansonsten ist es bei solchen Meldungen ("No package 'xyz' found") so, dass Du neben dem eigentlich angeforderten Paket häufig auch noch die entsprechenden Devel-Pakete brauchst, denn sie enthalten die benötigten header-Dateien. In diesem Fall wäre das 'pidgin-devel'.

    Zum Suchen nach Anwendungen empfehle ich, zunächst mal » hier « vorbeizuschauen, das meiste findet sich hier (im Verdachtsfalle aber erstmal nur das jeweilige Paket ziehen, ich würde jedenfalls nicht jede x-beliebige Quelle in den Paketmanager werfen).

    Tomaten. :) »Hier isse«.
     
  4. #3 Miccovin, 03.05.2008
    Zuletzt bearbeitet: 03.05.2008
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    ja, wenn ichs ums kompilieren rumkomme (weil noch nie geklappt), mach ichs auch gerne einfacher. Danke, hab das rpm gleich installiert und es klappt.

    Hab grad auch nochmal aus Interesse pidgin-devel nachinstalliert und dann wieder ./configure laufen lassen. Und siehe da, er forderte mich zu "make" auf, was dann auch ohne Probleme durchlief (glaube ich jedenfalls). yeeeeaah ;)
    Hab dann aber "make install" nicht durchgeführt, weil die rpm ja schon installiert ist.

    Vielen Dank nochmal :)
    Ich forste dann mal die Pluginliste durch.


    EDIT: kraaaaaaaaass, hab grad acbi (aus der Pluginliste) kompiliert und installiert. Hab sogar geschnallt, dass ich ./configure nicht ausführen musste, weil es das wohl schon war. Lüppt perfekt. So langsam wirds was :) :)
    .
    .
    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :
    .

    ooook, nächstes Problem...:

    ich wollte dann mal das Pidgin Extended Preferences Plugin installieren.

    nach ./configure kam diese Meldung am Schluss:
    Ich habe trotzdem "make" und "make install" durchgeführt.
    Es kamen dann Meldungen wie
    "make[2]: Für das Ziel »all-am« ist nichts zu tun."
    und
    "make[3]: Für das Ziel »install-exec-am« ist nichts zu tun."

    Tjo, und nun stüzt Pidgin ca. 5 sec nach dem Start einfach ab, ohne dass ich irgendwas mache.

    Meldung, wenn ich über die Konsole starte:

    Ich würde das Teil (also nur das Plugin) ja einfach gerne wieder deinstallieren, weiss aber nicht wie, in Yast wird es nicht angezeigt.
     
  5. #4 gropiuskalle, 03.05.2008
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    Argh, den Tipp hätte ich noch nachschieben sollen (aber man kommt sich bei ewig wiederkehrenden Litaneien immer vor wie 'ne zerkratzte Schallplatte): wenn Du Anwendungen selber übersetzt, dann baue ein (.rpm-)Paket daraus, dann kannst Du es via Paketmanager installieren und v.a. auch wieder deinstallieren. Weiß der Henker, weshalb "make install" in den verschiedenen Anleitungen immer noch als Standard dargestellt wird, denn im Grunde ist das die schlechteste Methode, etwas zu installieren: ohne Paketmanager lässt sich ein Paket nicht verwalten, und nach einem "make install" ist dieser so schlau wie vorher, d.h. er hat keine Ahnung, was Du für neue Pakete ins System gelötet hast. Du hast jetzt zwei Möglichkeiten:

    1. Die sourcen nach einem uninstall-Skript durchforsten - ist zwar nicht die beste Lösung, weil die nicht immer sehr zuverlässig sind, aber nach dessen Ausführung sollte Pidgin wieder starten. Sollte (was nicht überraschend wäre) kein uninstall-Skript vorliegen, dann...

    2. Ein Paket bauen, selbiges via YaST über das "make installte" Paket drüberbügeln und wieder deinstallieren. Sofern Du keine speziellen ./configure-Optionen angewandt hast, sollte dies die Anwendung wirklich Rückstandsfrei entsorgen. Dazu gehst Du so vor:

    a) Das Paket 'checkinstall' installieren (weiß gerade nicht, ob das beim Entwicklungs-Schema von SuSE schon dabei ist)

    b) Das Pidgin-plugin wie gehabt mit './configure' und 'make' übersetzen

    c) Zu root werden und an Stelle von 'make install' den Befehl 'checkinstall' ausführen. checkinstall baut nach Abfrage einer kurzen Programmbeschreibung ein .rpm (und teilt Dir auch mit, wo genau das erstmal abgespeichert wird), welches Du dann mit YaST installieren kannst; eventuell haut dieser Übersetzungsversuch besser hin und Pidgin startet ordnungsgemäß mit dem Plugin, falls nicht: deinstallieren und dem Entwickler eine entsprechende Nachricht (am besten mit Fehlermeldungen) zukommen lassen.

    Auf diese Weise hättest Du das Plugin sauber deinstalliert und nebenbei gelernt, wie man auf einfache Weise verwaltbare .rpm-Pakete baut. Schwer ist das wirklich nicht. Selber kompilieren kann Spaß machen und sehr lehrreich sein und all das, aber man sollte nicht vergessen, dass man damit u.U. an neuralgischen Punkten im System oder zumindest innerhalb einer Anwendung herumschraubt - 'make install' macht solche Experimente bisweilen sehr brisant.

    Noch ganz kurz:

    Code:
    make[2]: Für das Ziel »all-am« ist nichts zu tun.
    Code:
    make[3]: Für das Ziel »install-exec-am« ist nichts zu tun.
    Das sind ganz normale Meldungen, die lediglich besagen, dass 'make' eine bestimmte Aufgabe abgeschlossen hat. Das weist also nicht auf einen Fehler hin.

    Bei Speicherzugriffsfehlern trete ich allerdings lieber schweigend beiseite; ich denke, spätestens mit der Deinstallation des Plugins dürfte sich das erledigt haben.

    Ach ja, das entsprechende Plugin gibt es auch über Repositories, man muss nur mal etwas genauer Hinlesen:

    Code:
    kalle@hoppers:~> webpin pidgin
    ... performing request on http://api.opensuse-community.org/searchservice
    
    [...]
    
    * pidgin-extprefs: Extended preferences plugin for Pidgin
       - 0.7 [BS::home:/mimosius:/Tools]
    ...bin mir aber nicht sicher, ob es was bringt, dieses Paket drüberzubügeln - am besten, Du deinstallierst das von Dir übersetzte Plugin wie oben beschrieben und versuchst dann mal das aus dem (von mir als sehr zuverlässig erfahrenen) "Tools"-Repository.

    Code:
    http://download.opensuse.org/repositories/home:/mimosius:/Tools/openSUSE_10.3
     
  6. #5 Miccovin, 06.05.2008
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    so, vielen Dank erstmal für Deine (wieder mal) ausführliche Erläuterung [​IMG]

    Bin erst gerade dazu gekommen, das abzuarbeiten. Das installieren der rpm hat geklappt (musste tatsächlich checkinstall nachinstallieren - das sind ja tolle "Entwicklungsumgebungen" bei OpenSuse). Ein Start von Pidgin brachte wieder nen Absturz, also hab ich die rpm deinstalliert - immer noch Absturz (nach wie vor Speicherzugriffsfehler). Dann Pidgin deinstalliert und wieder neu installiert - gleiches Problem.

    Da er auch wieder mit meiner Nummer online gegangen ist, dürfte es irgendwo sowas wie einen Profilordner für Pidgin geben, in dem alle Einstellungen abgespeichert werden und der beim Deinstallieren nicht gelöscht wird, richtig? Ich denke, den sollte ich dann auch mal löschen bzw. ein neues Profil anlegen. Wo finde ich den Ordner denn? /home/.pidgin gibt es nicht.
     
  7. #6 gropiuskalle, 06.05.2008
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    Schau mal bei Deinen Versteckten Ordnern, da gibt es auch einen Namens '.gnome' und noch einen namens '.gnome2'. Ich hatte noch nie Pidgin, aber ich vermute, das Täubchen legt seine Konfigurationsdaten irgendwo dort ab. Statt ihn zu löschen würde ich ihn aber erstmal verschieben bzw. umbenennnen.
     
  8. #7 bytepool, 06.05.2008
    Zuletzt bearbeitet: 06.05.2008
    bytepool

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    Hi,

    im Normalfall muesste pidgin seine Konfigurationsdateien in ~/.purple oder ~/.pidgin ablegen, aber ich weiss natuerlich nicht ob das auch fuer Suse gilt. Allerdings moechte ich stark bezweifeln, dass das Profil irgendetwas mit dem Speicherzugriffsfehler zu tun hat.

    <edit> Wobei mir gerade einfaellt, dass es doch moeglich waere, falls in den Einstellungen irgendwo ein Link auf eine binaere Datei von dem Plugin steht, die zu dem Fehler fuehrt. Es kann gut sein dass so eine Datei irgendwo angelegt wurde, z.B. in /usr/local/xyz/, und durch die "deinstallation" nicht geloescht wurde. Ist also vielleicht doch einen Versuch Wert. </edit>

    Was da jetzt genau passiert ist, ist schwer zu sagen, dazu muesste man wohl den source code durchgehen, wozu ich keine Lust habe. ;)
    Wenn ich spekulieren muesste, wuerde ich sagen dass eventuell eine Bibliotheks Datei von pidgin beim kompilieren des Plugins ueberschrieben wurde, die jetzt zu dem Fehler fuehrt. Aber wie gesagt, das ist reine Spekulation.

    Ich halte es auch fuer hoechst gewagt solche Spielchen zu machen, wie offizielle Paket installationen mit selbst kompilierten modulen zu mischen. Das Problem ist, dass die offiziellen Pakete haeufig nicht einfach nur vorkompilierte Pakete des source codes sind, sondern entsprechend fuer die Distribution angepasst wurden, und damit haeufig nicht mehr kompatibel zu den original sourcen sind.

    Wie man das jetzt wieder grade biegen kann weiss ich auch nicht genau, aber ich wuerde eventuell mal versuchen auch alle dependencies, also auch alle Bibliotheken die pidgin benutzt, zu deinstallieren und neu zu installieren.

    mfg,
    bytepool
     
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  10. Dvergr

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    Da Pidgin früher mal Gaim hieß, würde ich auch nochmal nach dem ordner ~/.gaim suchen.
     
  11. #9 Miccovin, 06.05.2008
    Miccovin

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    Vielen Dank, Jungs, der Ordner ~/.purple wars :)

    Pidgin läuft wieder.
     
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