passwd überschriebe; keine anmeldung mehr möglich

Dieses Thema im Forum "Installation & Basiskonfiguration" wurde erstellt von kikky69, 15.12.2006.

  1. #1 kikky69, 15.12.2006
    kikky69

    kikky69 Jungspund

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    hallo!

    ich habe folgendes problem: bei einem meiner rechner (ubuntu 6.10)ist die passwd-datei im verzeichnis /etc überschrieben worden; jetzt kann ich mich nicht mehr anmelden; der rechner bootet zwar, jedoch ist die anmeldung nicht mehr möglich.


    Gibts da eine Lösung für?

    danke im voraus schon mal für eine antwort!
     
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  3. rikola

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    Du musst mit einer CD oder einem anderen externen Medium booten, dann die Partition(en) einhaengen, auf der sich /sbin und /etc befindet. Dann wechselst Du mittels chroot in Dein Plattensystem und aenderst das Passwort von root. Wenn Du z.B. eine root-Partition auf /dev/hda1 hast, in der sich beide befinden, gibst Du
    Code:
    mount /dev/hda1 /mnt/
    chroot /mnt
    passwd 
    logout
    reboot
    
    Bei passwd gibst Du das root-passwort an und nach dem Neustart solltest Du Dich als root anmelden koennen. Die anderen User kannst Du ja dann wiederherstellen.

    Falls /etc/passwd ganz ueberschrieben wurde, koennte es allerdings muehsam werden, bis Du alle user neu angelegt hast, da dort mehr als nur die "menschlichen" user drinstehen.
     
  4. #3 kikky69, 15.12.2006
    Zuletzt bearbeitet: 15.12.2006
    kikky69

    kikky69 Jungspund

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    hallo rikola,


    ja, das habe ich versucht. leider kann die entspr. parittion nicht einhängen.
    wenn ich die part. einhängen will, kommt eine meldung, dass diese busy ist oder schon eingehängt wurde (ist aber nicht so).

    das geschieht wenn ich von einer live-cd starte oder die platte in einen anderen rechner einbaue, auf dem ein debian-system läuft.

    die erste parti. dieser platte kann ich aber mounten. das geht.

    ich hab vor einigen wochen auf dieser platte eine ubuntu 6.10-installation gemacht. soweit ich weiss, habe ich die standardkonfigurationen übernommen. was für ein dateisystem ist denn dann wohl auf die platte gekommen?

    =???

    ??
    .
    .
    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :
    .

    wenn ich von der alten nicht funkti. platte boote, komme ich soweit, dass ich benutzer und pw eingeben muss. über der erten anmeldezeile steht dann:

    "Starting up...
    1 logical volume(s) in volume group "Ubuntu" now active"



    wie kann ich diese part. denn auf anderen systemen mounten???

    danke!
     
  5. rikola

    rikola Foren Gott

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    Wenn Du mit einer Live-CD in Dein System kommst, gibt doch zum einen 'mount' in der Konsole ein, zum anderen 'fdisk -l'. Ersteres sagt Dir, was wo eingehaengt ist in Deinem System, letzteres, welche Partitionen Dein Kernel erkennt. Vielleicht hilft Dir das weiter. Wenn nicht, gib doch die Ausgabe dieser Befehle, sowie den Befehl, mit dem Du versuchst, die entsprechende Partition einzuhaengen und deren Fehlermeldung, hier wieder - moeglichst mit cut-and-paste oder sehr wortgetreu.
     
  6. #5 kikky69, 18.12.2006
    kikky69

    kikky69 Jungspund

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    hallo rikola,

    ich jetzt jetz von einer anderen debian-platte bebootet.

    "fdisk -l " bringt leider gar nichts; es erscheint einfach wieder der systemprompt.

    "mount" ergibt folgende Ausgabe:
    /dev/hde2 on / type ext 3 (rw,errors==remount-ro)
    proc on /proc type proc (rw)
    devpts on /dev/pts type devpts (rw,gid=5,mode=620)
    tmpfs on /dev/shm type tmpfs (rw)
    usbfs on /proc/bus/usb type usbfs (rw)

    meine "defekt" platte bzw. installation hängt mit im rechner.

    Danke!
     
  7. rikola

    rikola Foren Gott

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    fdisk -l zeigt meist dann nichts an, wenn man es _nicht_ als root ausfuehrt. Haette ich dazusagen sollen, 'tschuldige bitte.

    Also gibt bitte als root 'fdisk -l' ein. Dann sollte wenigstes das Medium erscheinen, von dem Du das System gestartet hast.

    Die Ausgabe von 'dmesg' waere vermutlich auch noch hilfreich.
     
  8. #7 kikky69, 18.12.2006
    Zuletzt bearbeitet: 18.12.2006
    kikky69

    kikky69 Jungspund

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    ich hab jetzt gerade probehalber mal eine live-distr. gestartet; da kommt jetzt bei fdsik -l folgendes: (auf das Notwendigste begrenzt(hoffendlich)":

    /dev/sda1 * 1 9395 75465306 83 Linux
    /dev/sda2 9396 9733 2714985 5 erweiterte
    /dev/sda5 9396 9733 2714953+ 82 linux swap/solaris
    ------> " das war die erste platte, von der ich auch booten kann"
    ------> jetzt kommt die problematische platte:

    /dev/sdb1 * 1 31 248976 83 Linux
    /dev/sdb2 32 9733 77931315 5 Erweiterte
    /dev/sdb5 32 408 3028221 82 Linux Swwap/Solaris
    /dev/sdb6 409 9733 74903031 8e Linux LVM
    ----------------------------------------------> das wars,

    ich müsste an die daten auf sdb6 kommen; die ist ja wohl mit dem logical volume manager formatiert;!?!?
    .
    .
    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :
    .

    hallo rikola,

    bin jetzt auf den befehl vgscan bzw. vgdisplay gestoßen. der zeigt mir das logical vol. auf der entsprechenden partionen auf der platte an.

    dieses muss ich ja wahrscheinlich "nur" in mein laufendes system einhängen, oder?

    ich werde das jetzt mal versuchen...
     
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  10. rikola

    rikola Foren Gott

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    Ja, das, denke ich, ist der richtige Ansatz. Ab hier kann ich Dir nicht weiterhelfen, da ich mich mit lvm selber nicht auskenne. Google bringt allerdings jede Menge howtos zu dem Thema, da findest Du sicher Hilfe. Weit bist Du nicht mehr vom Einhaengen der Partition entfernt, und ab dann muesstest Du Dein System recht zuegig retten koennen.
     
  11. #9 kikky69, 18.12.2006
    kikky69

    kikky69 Jungspund

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    vielen dank für deine mühe, rikola,

    gruß
    bis dann in diesem interessanten forum!!
     
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