openSUSE 10.1 über Netzwerk installieren

Dieses Thema im Forum "Installation & Basiskonfiguration" wurde erstellt von Atum, 03.09.2006.

  1. Atum

    Atum Foren As

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    Hallo,
    ich bin jahrelanger Windowsuser und versuche gerade krampfhaft auf Linux umzusteigen.
    Ich will openSUSE 10.1 installieren, habe aber keine 6 CDs zum bebrennen.
    Rechner: Fujitsu-Siemens Lifebook e-Serie

    Lösungsansatz1:
    ich habe versucht über FTP-Server (ftp.gwdg.de) zu installieren. Nach einiger Zeit brach die Installation immer ab, weil irgendwelche Files nicht gefunden wurden und das bereits Heruntergeladene wurde gleich mit gelöscht.
    Lösungsansatz2:
    die ISO 1-5 heruntergeladen. ISO 1 unter WinXP mit Daemon-Tools gemountet und das Laufwerk freigeschaltet. Beim Suseinstaller smb/cif mount ausgewählt und das Windowslaufwerk gemountet. ==> die Installation startet und nach der Installation der CD1 bootet der Rechner neu. Erneuter Zugriff auf die ISO2-CD wird verweigert... keine Ahnung warum. ==>Linuxsystem für mich unbrauchbar...

    Seit dem kann ich bei weiteren Installationsversuchen nichteinmal mehr das entsprechende Laufwerk mounten, obwohl ich alles genauso wie beim ersten Mal mache. Es kommt immer die Fehlermeldung, dass das Laufwerk /mounts/extra/ nicht gemountet werden konnte.

    also ALT+F9 gedrückt und manuell gemountet. Das ging dann auch hin und wieder (warum das manchmal geht und manchmal nicht, weiss ich auch nicht). Wenn ich nun mount eingebe erscheint mir auch das entsprechende Laufwerk, nur wie starte ich nun die Installation? Über die grafische Oberfläche komme ich ja nun nicht weiter, denn da wird immernoch versucht, das Verzeichnis zu mounten (was hier nicht klappen will).

    Also meine Frage:
    Wie installiere ich Suse ohne CDs zu brennen?

    Wäre klasse, wenn ihr einen Tip für mich hättet.
    Gruß,
    Atum???
     
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  3. theton

    theton Bitmuncher

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    Ganz ohne geht's wohl nicht und wuerdest du wahrscheinlich nichtmal von Windows erwarten. ;)
    Loesungsweg: Erste CD brennen und davon booten, Minimal-Installation damit machen. Nach der Installation den Zugang zum Internet einrichten und den Rest von einem FTP-Server nachinstallieren.
     
  4. #3 Atum, 03.09.2006
    Zuletzt bearbeitet: 03.09.2006
    Atum

    Atum Foren As

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    Ok, da war wohl der Fehlerteufel am Werk.
    Ich hatte versucht, die Freigabe (das ISO) als /J und das Verzeichnis als / zu mounten. Offensichtlich darf man aber nur J als Verzeichnisnamen in das Feld eintragen.
    Soweit so gut, das Mounten geht nun doch. Leider bekomme ich keinen Zugriff auf das ISO als root,guest. Ich muss immer einen Usernamen und ein Passwort verteilen und ich habe die Befürchtung, daß ich dann wieder das gleiche Problem wie beim ersten Mal haben werde ==> nach Neustart kann ich dann das nächste ISO nicht mehr mounten...

    Also hier die nächste Frage:

    mounten des ISO mit

    /sbin/mount.cifs //192.168.100.3/J /mounts/extra/ -o ro,ip=192.168.100.3,username=linux,password=1

    klappt. Aber

    /sbin/mount.cifs //192.168.100.3/J /mounts/extra/ -o ro,ip=192.168.100.3,username=root,guest

    scheint die falsche Syntax zu sein oder ich habe ein Problem bei meiner Windowsfreigabe... hat da einer eine Idee zu?


    UPDATE:
    Nun ist es eingetreten: CD1 Installation beendet. ==>Neustart ==>Zugriff auf gemountete ISO verweigert. Diesmal versucht Linux wohl über smb auf die Resource zuzugreifen...
    Mal schauen, ob ich mit dem installierten Teilsystem etwas anfangen kann...

    UPDATE2:
    Nun, nachdem ich unter Windows die einfache Dateifreigabe eingestellt habe, kann ich auch als Gast auf eine Freigabe zugreifen. Somit beschwert sich Linux auch nach einem Neustart nicht mehr, daß die Resource nicht mehr verfügbar sei.

    Es geht also offensichtlich, openSUSE 10.1 mit nur einer gebrannten CD (SUSE-Linux-10.1-GM-i386-mini.iso) und 5 ISOs (auf WindowsXP ausgelagert und unter einfacher Dateifreigabe freigegeben) über das Netzwerk zu installieren. Der Knackpunkt dabei ist wie gesagt die EINFACHE DATEIFREIGABE.

    Gruß,
    Atum
     
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