ntfs-Support und Wechsel von WinXP zu Linux

Dieses Thema im Forum "Linux OS" wurde erstellt von ithefrake, 08.02.2007.

  1. #1 ithefrake, 08.02.2007
    ithefrake

    ithefrake Mitglied

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    Hallo in die Runde!

    Ich trage mich schon länger mit dem Gedanken ganz von WinXP auf Linux umzusteigen. Ich habe in der Vergnagenheit ein wenig mit (K)Ubuntu, SUSE und KNOPPIX rumgespielt und bin damit auch gut zurecht gekommen.

    Der Haken war das es keine Möglichkeit gab zwischen Linux und WinXP zu kommunizieren (jedenfalls nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe). Jetzt habe ich vom ntfs-Support unter Linux gehört. Was genau ist damit gemeint, bzw was geht damit und was geht nicht.

    Die Situation ist folgende:

    Ich habe momentan:

    WinXP auf C:(System+Programme)
    Private Partition(Div Dokumente, Musik, Filmchen)
    Partition fürs Studium(Div.Dokumente)

    Frage: Wenn ich mich jetzt für eine Distri entscheide und die zusätzlich zu WinXP installiere, kann ich dann unter Linux auf die Sachen die auf den Partitionen "Studium" und "Privat" liegen zugreifen und auch schreiben?

    Kann ich unter Win auf diesen Partitionen z.B. Office Dokumente speichern, die ich dann unter Linux öffnen kann und umgekehrt. Wichtig ist, das ich auch von Linux aus auf die Partitionen schreiben kann.

    Die Methode wäre zwar ein wenig kompliziert, aber ich will mir noch ein wenig Zeit geben, bevor ich ganz wechsele.

    Eine abschließende Frage: Wird besagter ntfs-Support von jeder Distri geleistet, oder zumindest von denen, die ich oben aufgelistet habe?


    Wäre nett, wenn einige von Euch ein paar Antworten geben könnten.


    Schon mal vielen Dank

    Gruß
    Jahdepoetzke
     
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  3. #2 schwedenmann, 08.02.2007
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    schwedenmann Foren Gott

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    ntfs

    Hallo

    Radio Eriwan würde jetzt antworten im prinzip ja.

    Es gibt da mehrere Varianten

    kernel-ntfs
    fuse-ntfs
    ntfs-3g

    wobei sehr viel Anwender ntfs-3g nutzen und sagen, daß sie damit vollen Zugriff auf ntfs-Partitonen hätten.
    Kann ich nicht beurteilen, wie gut ntfs-3g ist, da ich keine ntfs Zugriff benutze.


    Wenn ntfs-3g funktioneirt ja, aber meinst du jetzt OO oder MSO. MSO zu nutzen ist immer etwas schwierig unter Linux, auch per OO, erst recht wenn Makros drin sind.

    ntfs-3g haben nciht alle Distris im programm, abner ma kann unter jeder Distri die sachen ja aus den Quellen kompillieren und installieren, dann geht das auch mit jeder Distri.

    mfg
    schwedenmann
     
  4. #3 supersucker, 08.02.2007
    supersucker

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    ntfs-3g läuft meiner Erfahrung nach sehr gut und ich hab noch keine Fehler beim Schreiben auf ntfs-Partitionen feststellen können.
     
  5. keks

    keks nicht 1337 genug

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    hallo

    beim installieren/kompilieren von ntfs-3g bekommst du eine Warnung das der Schreibesupport nocht experimentell ist.
    Ich benutze ntfs-3g schon eine ganze Weile (lesend + schreibend ;) ) und hatte noch nie (ernsthafte) Probleme!

    Falls das für dich ein zu großen Risiko darstellt, solltest du vielleicht darüber nachdenken ob du nicht die beiden Partitionen mit FAT formatierst.
    Damit gibt es keine Probleme!

    gruß

    Keks
     
  6. #5 ithefrake, 08.02.2007
    ithefrake

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    Vielen Dank für die schnellen Antworten!

    Ich denke, dann werd ichs mal riskieren! Bin mir nur noch nicht so gaz sicher, welche Distri ich nehmen soll. Ich schwanke noch zwischen den eben genannten.

    @schwedenmann:das von dir angesprochene Problem (OO<->MSO) ist akzeptabel. Das hab ich schon unter WinXP getestet.

    @supersucker: fat kommt leider nicht in Frage, wegen der Rechtevergabe unter WinXP

    Ich sage erst mal danke an Euch!!!

    Vielleicht noch nen abschließenden Tipp, was die Distri betrifft? Bin wie gesagt mit allen gut klar gekommen, weshalb mir die Entscheidung ein wenig schwer fällt.
     
  7. #6 Goodspeed, 09.02.2007
    Goodspeed

    Goodspeed Foren Gott
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    Von fuse-ntfs hab ich noch nie was gehört ... aber möglichweise ist das selbe, da ntfs-3g fuse als Unterbau nutzt ...

    Vor einiger Zeit gab es auch mal captive-ntfs, was die "echten" Windows-Treiber nutzte ... aber scheinbar ist das Projekt auch nicht mehr so aktiv.
    ntfs-3g scheint aber recht vernünftig zu funktionieren ...
     
  8. #7 freikinne, 11.02.2007
    freikinne

    freikinne kinne

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    Hallo bin zwar auch noch Linuxneuling aber ich habe eine Methode gefunden um Linux und Windows(egal welches)gemeinsam zunutzen. Ich habe mir das Buch " das grosse Buch zu SUSE-Linux 10" (ca. 10 euro) und dazu VMWare Workstation( um die 100 euro www.vmware.de) gekauft. Im Buch ab Seite 289 wird genau beschrieben wie das alles zu installieren ist. Man muss sich vorstellen das Windows durch dieses Programm virtuell in Linux installiert wird man kann quasi von Linux aus auf Windows zugreifen und anders rum genau so. Das heisst im Endeffekt man kann alle Spiele spielen und alle Programme von Windows nutzen. Ich hoffe ich könnte hiermit weiter helfen
    Gruß Kinne
     
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  10. Jabo

    Jabo Aufgabe ohne Minister

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    vmware gibt's doch mittlerweile kostenlos... besonders vmware-Server ist empfehlenswert.

    Und was das emuliert, ist nicht Windows "in Linux" sondern es emuliert einen Rechner, samt BIOS und allem. Auf dem virtuellen Rechner kann man sonstwas installieren, auch Windows halt... aber ebenso andere Linux-Versionen. Außerdem gibt's vmware auch für Windows - d.h. geht auch umgekehrt, virtuellen Rechner unter Win aufsetzen und Linux drauf installieren...
     
  11. Jenne

    Jenne Little Linuxer

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    Hmm... wenn du erstmal nur die NTFS-3G Treiber testen willst, kannst du auch Knoppix 5.1.1 verwenden ( http://www.knopper.net/knoppix/ ). Es hat die Treiber schon drin.
    Selber habe ich die NTFS-3G Treiber auch noch nicht ausprobiert aber soll gut funktionieren. Auf jedenfall machst du mit der Live DVD dein System nicht kaputt, außer man macht es extra. ;-)

    Kannst mir ja mal sagen wie gut es ist, wenn du es versuchst, aber zumindest :)
     
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