Namaste

Dieses Thema im Forum "Member Talk & Offtopic" wurde erstellt von Hasenbein, 09.08.2008.

  1. #1 Hasenbein, 09.08.2008
    Hasenbein

    Hasenbein Grünschnabel

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    Hallo Forum,
    seit ungefähr einem Jahr nutze ich Mac OS X und habe nun das erste mal etwas von Unix gelesen. Nun wollte ich experimentell einsteigen und habe mir Parallels gekauft, um so in die Unixwelt einzusteigen, ohne mein jetziges System zu zerspielen. Doch wie immer ist aller Anfang schwer und so bin ich mir nicht sicher, wo ich am besten ansetze. Bei der Wahl meines Gastsystems könnte ich gut eine Entscheidungshilfe gebrauchen, da ich mich hier auf völligem Neuland bewege. In diesem Sinne hoffe ich auf eine gute Zeit und wünsche Euch alles Gute.
     
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  3. #2 blue-dev, 09.08.2008
    blue-dev

    blue-dev stranger with blue eyes

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    wenn du da schon deine Frage mit einbauen wolltest: Nimm eine Standard Distro.
    Ubuntu hat viele Pakete (ich finde mehr als Suse) aber nicht so viel konfigurations freiheit.
    OpenSuse hat auch schon sehr viele Pakete, ist auch noch eine sehr leichte Distri aber man kann damit sehr viel anfangen in Punkto umgestallten.
    Fedora ist c.a. so auf Ubuntu Niveau mit etwas weniger Support und Paketen, allerdings wohl von der Standard Config die sicherste von allen.

    Ich würd sagen das die drei die besten einsteiger Distros sind. Debian und Arch verlangen schon viel Konfiguration ab, gentoo sowieso, und der Rest ist meist net so gut supported. Schnapp dir am besten einfach das, was dir vom aussehen her am besten gefällt :D. Linux is eigentlich Linux imho.
     
  4. #3 saeckereier, 09.08.2008
    saeckereier

    saeckereier Graue Eminenz

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    Hallo Hasenbein,

    diese Frage zieht immer die gleichen Antworten nach sich, jeder empfiehlt dir das, was er benutzt ;-) Aus der Seite www.distrowatch.com findest du einen Überblick, es gibt dort auch eine Liste der beliebtesten Distributionen. Wenn dir auch ein Linux reicht dann wären Systeme wie Ubuntu, SuSE, Redhat und Mandriva vllt. ganz interessant.

    Wenn es wirklich UNIX sein soll, wird es schwieriger. Ich kenne kaum kostenlose richtige Unixe. OpenSolaris ist glaube ich eines. Näher an Unix aber noch nicht Linux sind die BSD Varianten (z.B. Netbsd, Freebsd, OpenBSD).

    Empfehlen würde ich dir, eine Linuxdistribution auf der o.g. Seite herauszusuchen für die eine Anleitung für Parallels existiert
     
  5. #4 Hasenbein, 09.08.2008
    Hasenbein

    Hasenbein Grünschnabel

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    Wenn ich das so richtig verstanden habe, ist Linux als ein Unixklon zu sehen. Ich möchte aber keinen Klon sondern ein richtiges Unix, um irgendwann einmal Abschied von Mac OS nehmen zu können. Bevor dies aber so weit ist, möchte ich möglichst viel Praxis erwerben um dann auch sicher und produktiv mit Unix arbeiten zu können.
     
  6. #5 saeckereier, 09.08.2008
    saeckereier

    saeckereier Graue Eminenz

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    http://de.wikipedia.org/wiki/Unixoid -> Kategorien fasst das ganz gut zusammen. Wenn du noch gar keine Erfahrung mit derartigen Systemen hast, ist Linux als Zwischenschritt vllt. gar nicht so schlecht. Es ist doch sehr ähnlich und komfortabler. Außerdem ist es in der Regel einfach Lösungen zu finden. Aber das ist natürlich deine Entscheidung
     
  7. #6 gonzo_mc_graw, 09.08.2008
    gonzo_mc_graw

    gonzo_mc_graw Grünschnabel

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    Hi,

    http://de.wikipedia.org/wiki/Unix könnte noch eine weitere Entscheidungshilfe sein.

    Wenn du unbedingt ein echtes Unix willst, das dazu nix kostet, wirst du um OpenSolaris nicht drumrum kommen.

    Ich würde jedoch Linux nehmen, da es wohl, was den Support betrifft, bei weitem besser ist (grössere Community) als OpenSolaris.

    Auch was aktuelle Software und CPU Architekturen betrifft liegt Linux wahrscheinlich vor OpenSolaris.

    Gruss

    gonzo_mc_graw
     
  8. #7 Hasenbein, 09.08.2008
    Hasenbein

    Hasenbein Grünschnabel

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    Ich war gerade mal auf der FreeBSD-Seite und ich glaube, dass ich hier richtig liegen könnte. Es gibt hier eine Anleitung zur Installation unter Parallels und eine aus meiner Sicht riesige Dokumentation.
     
  9. #8 Always-Godlike, 09.08.2008
    Always-Godlike

    Always-Godlike Das Freak

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    Nur mal so nebenbei: Mac OS X ist seit version 10.5 auch ein richtiges UNIX. Nur falls du es noch nicht wissen solltest.
     
  10. #9 Gott_in_schwarz, 09.08.2008
    Gott_in_schwarz

    Gott_in_schwarz ar0

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    Kannst du bitte mal erklären, warum es ein "echtes" (lies: von der Open Group zertifiziertes) Unix sein soll? Wo steckt der Sinn dahinter?

    Die Argumentation ist nicht schlüssig. Wieso brauchst du ein "richtiges Unix", um von mac OS X Abschied nehmen zu können? (Zumal, wie bereits erwähnt, mac OS X sich ab einer bestimmten Version ja bereits UNIX schimpft. Von daher müsste deine "UNIX-Geilheit" doch mit einem Update befriedigt sein, oder?)

    Und freeBSD ist auch kein "richtiges" UNIX...

    Hier im Forum brechen frequentiert Diskussionen der Art "was ist jetzt eigentlich ein richtiges unix?" aus. Dann kommen die bsd-ler und sagen mit stolz herausgestreckter Brust, dass die *bsds richtige unixe seien (und die jeweiligen Benutzer des jeweiligen OSes damit natürlich ein wesentlich besseres Nerd-Karma haben als Benutzer von "nur unixoiden" OSen.). Dann kommen ein paar Unbeteiligte in den Thread und spammen wikipedia-Links dazu, was denn eigentlich ein "richtiges" unix sei und was nicht. Und das im Endeffekt ein richtiges unix (wie zum Beispiel mac OS X) doch gar nicht so "cool" ist, wie sich das alle zuerst vorgestellt haben.

    In a nutshell: Gehts dir eventuell nur darum sagen zu können "Ich benutze ein richtiges UNIX"? Weil das "Bedürfnis" hat mac schon befriedigt. Du kannst dich bereits wie ein besserer Mensch fühlen, du benutzt ein richtiges UNIX.¹ Genau wie in Jurassic Park. Du bist cool. Willst du ein T-Shirt?

    Und wenn dir OS X nicht elitär genug ist, schau dir mal System V an.
    Still think UNIX is cool?

    ad 1: Natürlich nur, wenn dein OS X Version 10.5 oder höher ist...
     
  11. foexle

    foexle Kaiser

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    darvin basiert auf Unix .... also wenn du unix willst kannst auch bei mac bleiben ;)
    darvin ist der mac-Kernel falls du das nicht wissen solltest. Du solltest dich zuerst einmal genau informieren wo die unterschiede zwischen einem Unix-System wie ***BSD,Solaris und Linux liegen.
    Wenn du ein zusammenspiel aus beiden haben willst, empfiehlt sich slackware, das aber nicht sehr gut suppoertet wird.

    Also ich würde an deiner stelle die entscheidung nicht treffen, weil du irgendwo das schlagwort unix aufgefasst hast, sondern erst mir mal alles in ruhe anschauen.
     
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    Vielleicht findest du HIER Antworten.
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  13. #11 Hasenbein, 09.08.2008
    Hasenbein

    Hasenbein Grünschnabel

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    @foexle
    Ich möchte mich zu gegebener Zeit von Mac OS verabschieden...

    @Gott_in_schwarz
    Genau. Und das stimmt auch!

    @Always-Godlike
    Auf meinem Mac nutze ich 10.4.11

    Vielleicht sollte ich ein paar klärende Worte schreiben. Ich habe ein MBP G1 und auf diesem war Tiger vorinstalliert. Also habe ich es so genutzt, wie es war. Um nun ein aktuelles System zu bekommen, müsste ich auf 10.5 wechseln und das kostet im günstigsten Fall 110,- Euro. Da ich aber nicht bereit bin Apple's Politik zu unterstützen, werde ich auch kein Leopard kaufen.
    Somit lande ich wieder bei meiner Kernaussage, dass ich mich irgendwann von Mac OS verabschieden möchte. Bis dahin nutze ich dieses OS weiter und möchte in der Zwischenzeit Parallels nutzen, um möglichst viel für ein produktives Arbeiten unter Unix zu lernen und um nicht mein einziges System zu zerschiessen.
    Da ich mich aber auf völligem Neuland bewege, erhoffte ich mir von erfahrenen Nutzern einige Tipps. Das war alles.
     
  14. #12 blue-dev, 10.08.2008
    blue-dev

    blue-dev stranger with blue eyes

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    "Produktiv" und "Unix" passen nicht zusammen. Ich weiß auch nicht in was du dich da verbeißt "Ich will unbedingt mit UNIX arbeiten und nicht mit Linux", weil es Unix defakto nicht mehr gibt, zumindest wenn du was grafisches haben willst.
    Und wozu bitte Solaris? Mein Gott jeder halbwegs normale Mensch der nicht gerade den Enthusiasmus hat sich auf c.a. 1000 "Pakete" zu beschränken und den Rest ala LFS zu regeln, würde sich davon fernhalten.
    Linux bietet mehr Support, eine größere Community, und du wirst mehr damit erreichen können als mit Solaris, das eigentlich auch nur ein halbes Linux ist (zumindest stammt 90% der Software von Linuxprogrammen ab, und ist zu 80% nicht mal verändert, geschweige denn unbenannt worden).
    Tut dir einfach den Gefallen und installiere dir nen Linux System, damit wirst du mehr Freude haben.

    Btw: Produktiv kann man mit keinem Betriebssystem außer L3 arbeiten, dass crackt mit 66 mhz dann aber auch jeden md5 Hash 10x schneller als ein Quad-Core (u made my day).
     
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