mit GNOME auf Windows Partition zugreifen

Dieses Thema im Forum "SuSE / OpenSuSE" wurde erstellt von asd, 10.08.2006.

  1. asd

    asd Jungspund

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    Hallo allerseits,
    zuerst einmal hoffe ich mit meiner Frage hier im richtigen Forum zu sein :brav:
    Nun ja... ich habe das ERSTE MAL Linux auf meinem Rechner, da ich ein treuer Windows User bin ^^ und nutze das Betriebssystem (Suse Linux 10.1) derzeit als Zweitsystem.

    Jetzt habe ich folgendes Problem: Ich komme einfach nicht auf die Partitionen von Windows. Dazu ist vlt wichtig zu sagen, dass ich den Gnome Desktop habe, bei KDE war dies kein Problem. (Ich habe zum Test mal nämlich auf versch. Rechnern verschiedene Oberflächen ausprobiert.

    Nun habe ich schon viel "gegooglet" finde aber nicht die genaue Antwort auf meine Frage. Denn: Ich kann weder einfach eine Verknüpfung auf dem Desktop anlegen, noch komm ich überhaupt irgendwie daran, da ich nur "Persönliche Ordner", "Dateisystem" und DVD-Laufwerke etc. angezeigt bekomme.

    Daten:
    Linux ist auf einer 60er Platte mit 40 GB (die anderen 20 brauch ich noch, da ich leider nur 2 platten anschließen kann :( )
    Windows ist auf einer 80er Platte: davon sind (ich glaube) zwei Partitionen für Windows - jeweils NTFS
    Die restlichen 20 GB von der 60er habe ich nun (wohlgemerkt unter Windows) mit FAT32 formatiert und sollte somit für Linux auch kein Problem darstellen, wenn ich nur erstmal die Daten / Die Partitionen SEHEN KÖNNTE.

    Ich hoffe ihr könnt mir helfen,
    mit freundlichen Grüßen,

    (eigentlich:) Fleddi
     
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  3. MrBoe

    MrBoe Routinier

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    Bekomm erst mal raus, wie die Partitionen heissen:

    Code:
    cat /proc/partitions
     
  4. asd

    asd Jungspund

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    Also ich bekomme folgendes in der Konsole angezeigt:

    major minor #blocks name

    3 0 80418240 hda
    3 1 30724281 hda1
    3 2 1 hda2
    3 5 49680981 hda5
    3 64 60051600 hdb
    3 65 2048287 hdb1
    3 66 34603979 hdb2
    3 67 23390639 hdb3
     
  5. MrBoe

    MrBoe Routinier

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    OK, dann hast du Windows auf der 80 er Platte. Die heisst /dev/hda.
    Dein Linux liegt auf /dev/hdb.

    Ich tippe mal hdb1 ist swap?
    hdb2 ist dein Wurzelverzeichnis?
    hdb3 ist die Partition um die es geht?

    Wenn du eingibst (erst mal als root)

    dann solltest du in dem Verzeichnis /mnt auf die Partition zugreifen können.
     
  6. asd

    asd Jungspund

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    Was genau ist ein Wurzelverzeichnis?

    Es wundert mich ein bisschen dass da 3 Partitionen sind.
    Bei der/(dieser) Installation habe ich meine ich nur 2(!) Partitionen gemacht...
     
  7. MrBoe

    MrBoe Routinier

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    Das Wurzelverzeichnis ist "/".
    Das erste Verzeichnis halt.

    Vermutlich hast du bei der Suse Installation sowas wie "automatisch partitionieren" gewählt? Dann legt Suse bestimmt eine Swap an.
    2GB ist allerdings ein bisschen happig.

    Egal. Mounte die Partitionen doch einfach mal nach dem obigen Beispiel.
    Dann kannst du drauf gucken. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du noch ein "-r" dranhängen, dann ist es read-only gemountet.

    Wenn es denn klappt, kannst du die entsprechende Partition in die /etc/fstab eintragen und dir eine Verknüpfung auf dem Desktop erstellen. Fertich!
     
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  9. kong

    kong Grünschnabel

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    Die Tipps von MrBoe sind gut, versuche es doch einfach mal. Aber zu deiner Frage: hda5 ist eine "extended"-Partition. Das ist sowas wie ein Container für Partitionen (deiner enthält offenbar keine) über die 4. Primäre hinaus; wenn Windows die hda partitioniert hat, hat es das vielleicht standardmäßig angelegt. Wenn du dich ein bisschen einlesen willst sei dir das "Handbook" von gentoo empfohlen, also die Installationsanleitung ganz am Anfang, wo eine sehr brauchbare Erklärung für Einsteiger enthalten ist (lässt sich gut auf andere Distros übertragen, außer vielleicht Fedora 5, das standardmäßig irgendein LVM benutzt, was die Sache etwas verkompliztiert). Das findest du unter www.gentoo.org, auch ein Link zu einer deutschen Übersetzung ist da zu finden.
     
  10. asd

    asd Jungspund

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    Wenn es denn klappt, kannst du die entsprechende Partition in die /etc/fstab eintragen und dir eine Verknüpfung auf dem Desktop erstellen. Fertich!
     
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