Microsoft bündelt Kräfte gegen Linux

Dieses Thema im Forum "Member Talk & Offtopic" wurde erstellt von Rafer, 31.07.2005.

  1. Rafer

    Rafer Onkel Joe

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    Microsoft will Linux mit einer Kampagne auf Gebieten angreifen, in denen die eigenen Betriebssystemversionen unterlegen sind: Webserver, High-Performance-Computing und Edge-Server.

    Bei einem Analysten-Meeting hat Microsoft-Manager Kevin Johnson angekündigt, dass man mit Produkten und speziellen Services diese drei von Linux beherrschten Refugien angreifen wolle. Der Plan sieht unter anderem eine Erweiterung der „Get-the-facts“-Kampagne vor, die Microsoft im Jahr 2003 gestartet hat, um die vermeintlichen Vorzüge von Windows-Servern gegenüber Linux hervorzuheben, was den Return on Investment (ROI) betrifft. Mit dem Fokus auf diese Aufgaben erwartet Johnson, dass mehr und mehr Kunden zu Microsoft-Systemen abwandern.

    Währenddessen scheint Microsoft Linux als Konkurrenten immer ernster zu nehmen. In Redmond hat der Konzer ein Linux-Labor eingerichtet, in dem Linux und andere Open-Source-Software getestet wird. (uba)

    quelle : http://www.tecchannel.de/news/themen/windows/431346/

    ----


    Da kriegt wohl jemand kalte füße ? :mrgreen:

    Aber wie üblich rausgeschmisseness Geld... denn ich hoffe ich bin nicht der einzige Mensch auf diesem Planeten der Ergebnisse anzweifelt die ein Os als DAS OS Anpreisen wenn die "Studie" vom selben Hersteller kommt ;)

    Das war 2003 mit get the facts schon lächerlich und wird hoffentlich auch diesmal ein kläglicher Versuch überzeugungsarbeit zu leisten.

    Ich nehme auch an das wenn es jetzt schon "Linux Labore" gibt man in Zukunft noch mehr Features aus der Opensource Welt in Microsoft Systemen wiederfinden wird...

    Tjo.. Linux ist eben keine Firma die man einfach Aufkaufen kann um sie so zu beseitigen ;) Linux ist ein Konkurrent dem es eigentlich Scheissegal ist ....( ich meine OK einige wenige Softwareprojekte könnten da was mit M$ drehen z.b Suse von Novell ) aber ansonsten... Freies OS = Keine Firma = nix zum Aufkaufen = Problem mit der Vernichtung? :)

    Interessant finde ich weiterhin das es Microsoft wohl wichtiger ist "Konkurrenz" mit irgendwelchen gefälschten Studien kaputtzurechnen als sich mal darum zu kümmern die Software für den Kunden zu verbessern. ich denke DAs sollte eigentlich im Vordergrund einer Firma stecken.

    Aber naja bye the Way.. M$ Methoden sind ja schon bekannt ;)
     
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  3. proggi

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    Ähm ja ... Wie dumm kann M$ nur sein? Wenn kein Geld vorhanden ist, um Software zu kaufen, dann wird auch keine zusätzliche kommerzielle Software benötigt. Und wer Linux einsätzt, der bleibt auch bei Linux :)

    Ich zweifle auch mal an, dass M$ weit damit kommt.
     
  4. #3 hagbard celine, 31.07.2005
    hagbard celine

    hagbard celine Routinier

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    ich bin auch der meinung dass solange die menschen kein geld haben wird linux und software-piraterie am leben sein.ich denke auch dass microsoft langsam aber sicher linux als konkurrenten immer ernster nimmt denn immer mehr user steigen um.zum glück!!
     
  5. Rafer

    Rafer Onkel Joe

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    Wenn jemand extra ein Labor baut um Linux zu Analysieren und Linux und Opensource Software unte rdie Lupe zu nehmen, spricht das doch eine Deutliche Sprache nicht wahr ;)

    Die Sache mit den Gefälschten Studien ist für m$ einfach die einzigste möglichkeit Linux "Anzugreifen" alles wie "aufkaufen" etc fällt ja weg weil man nix aufkaufen kann! ( Ausser die ein oder andere EINZELNE Distri aber das ist ja wurscht :) )
     
  6. #5 hijacker, 31.07.2005
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    reine verzweiflungstaten...
     
  7. #6 hagbard celine, 31.07.2005
    hagbard celine

    hagbard celine Routinier

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    richtig,denn was wollen sie entgegensetzen???etwa die sachen die linux seit jahren beherrscht??ausserdem haben die msos immer noch lücken und werden sie immer haben.auf die ms studien vertrauen nur leute ohne ahnung von rechnern und mit wenig informatikbasiswissen!!
     
  8. #7 Schlumbumpi, 31.07.2005
    Zuletzt bearbeitet: 31.07.2005
    Schlumbumpi

    Schlumbumpi Mitglied

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    Als Gefahrensucher möchte ich daran erinnern, daß Windows fiel schneller butet, und ausserdem laufen auch Open Source Progies auf Windows:

    http://theopencd.org/index.php?option=com_static&staticfile=applist.html

    Um aber schnell noch die Reißleine zu ziehen, bevor wütender Linux-Mob mich lycht: es ist schon immer wieder beeindruckend, wieviel gute Software man einfach per Mausklick installieren kann, nachdem man mal bspw. in einer Manrake-Shell ein entsprechendes urpmi-Kommando eingegeben hat.. da sind die Anwendungen von "theopencd" echt nur eine kleine Auswahl davon, um den Windows-Leuten mal Appetit zu machen! ;-)

    Dann gibts aber auch gute Shareware für Windows .. warum soll man den Informatiker-Kollegen nicht ihre 15$ gönnen, nachdem man die limitierte Version ausgiebig getestet hat? - Weil, dann hätte man wieder eine annähernd große Auswahl an Programmen wie im Open Source Bereich, nur könnte man sich nicht alles als lizensierte Vollversion leisten..

    Das Problem ist doch, daß wir in einem auf Geldverdienen aufbauenden Wirtschaftssystem leben: schafft Open Source es, dieses System von innen her zu reformieren, oder macht man sich selbst nur die einstmals goldenen Informatik-Jobs damit kaputt, weil man einseitige Vorleistungen in dem kapitalistischen System erbringt, die von anderen Wirtschaftszweigen auch nach 20 Jahren noch in keinster Weise erwidert werden? :oldman
     
  9. sono

    sono Sack Flöhe Hüter

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    Würde sagen , dass kommt ganz darauf an wie man damit umgeht.

    Ich würde mal behaupten das mit Support und Dienstleistungen rund um eine Software mehr Geld verdient wird als mit der Software an sich.

    Wenn ich das richtig verstanden hat verdient Microsoft auch sehr viel an seinen Supportverträgen mit großen Firmen.

    Würde also mal behaupten wollen das Open Source wenn man es richtig verwendet der Branche mehr nützt als Schadet.

    Leider ist wie schon erwähnt der Rückfluss aus mach andere Branche die von Open Source profitiert da ihre IT Systeme darunter laufen nicht gerade berauschend. Sonst könnte Linus und Stallman & Co dank Spenden im Überfluss gleich noch ein open Hardware Projekt aufmachnen oder so .
     
  10. proggi

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    Jo. Dann wird die Distri mit immer mehr M$-Müll zugeschüttet und User der Distri nutzen keine neuen Versionen mehr. M$ würde die ja eh verkaufen wollen und schon da steigen sicher viele auf eine andere Distri um (zudem bezweifle ich, dass die Entwickler so Egoistisch sind und für Geld ihren "Glauben" oder ihre "Idee" abgeben). das ist so, wie wenn Bush in Saudi-Arabien den Menschen Geld bietet, dafür dass sie vom jüdischen und moslimischen Glauben zum Christentum wechseln.
     
  11. Rafer

    Rafer Onkel Joe

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    Nunja ich rede von Kommerziellen Distris... z.b Suse :)

    Freie Distris kannst du schlecht aufkaufen ( wie Debian, Gentoo o.ä )

    jetzt klar was ich meine?
     
  12. CMW

    CMW Hä ?!

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    Aber sicher doch! Wenn das neue Windows (w.a.i. es heißen mag) erscheint werden sie es als Revolution darstellen. Allerdings wirst DU feststellen dass ein Großteil der tollen "Neuerungen" für Dich und andrere hier Alltag sind.

    Ich denke auch dass Linux und BSD ihre anhaltende Existenz der Tatsache verdanken dass sie eben nicht wirtschaftlich erdrückt werden können
     
  13. proggi

    proggi Noob aus Beruf

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    In Wahrheit die Revolution zum überwachten PC. M$ wird sich irgendwann noch selbst in den A**** treten, wenn niemand mehr die doch so "tolle Technologie" haben will.

    Btw: Ist eigentlich eine Überwachung mit DRM etc. in Deutschalnd überhaupt erlaubt? Eigentlich ja ein großer Eingriff in die Privatsphäre, weil DRM und TCPA auch missbraucht werden können (und sicher auch werden).
     
  14. Andrea

    Andrea Routinier

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    Hallo,

    im Endeffekt macht Microsoft doch nix anderes als viele hier...

    Da heisst es halt, Windows ist das einzig Wahre weil... und hier dann Linux ist das einzig Wahre weil...

    Unter Windows ist genauso wenig alles nur Muell, wie unter Linux alles perfekt laeuft...

    Andrea
     
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  16. #14 Edward Nigma, 31.07.2005
    Edward Nigma

    Edward Nigma Back again!

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    Die Art und Weise wie M$ auf dem Markt agiert, wird M$ noch den Hals brechen. Anstatt sich auf Bereiche zu konzentrieren wo sie gut sind, versuchen sie krampfhaft in allem Bereichen mit zu reden. Im Prinzip ja nicht falsch sich in mehrere Richtungen zu orientieren, wenn M$ nicht ständig versuchen würde die Nr.1 zu werden. Das fängt ja im kleinen schon an wie Webbrowser oder Massengerdienste. Man gönnt den anderen wie z.B. der Mozilla Foundation oder ICQ den Erfolg nicht und muss ein eigenes Produkt in diesem Bereich auf den Markt bringen. Man kann nicht überall die Nr.1 sein egal wie sehr man sich anstrengt. Ich denke das wird Microsoft eines Tage kaputt machen.

    Just my 2 cents....
     
  17. (°°)

    (°°) Grünschnabel

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    Wie die Entwicklung in den nächsten Jahren auch sein mag, ich denke Faktoren wie die vom Markt zunehmend angepriesene Technologisierung des privaten Haushalts für kopfortables Wohnen etc., was im allgemeinen richtungsweisend für erwartungsvolle Kunden im Bereich Benutzerfreundlichkeit steht, ebenso wie das Gewissen der Benutzer in Bezug auf Sicherheit einfluss in den Fortschritt nehmen werden.

    Soll nicht heißen das die Masse, wie vor 10Jahren, in zwei Lager gespalten, eins Profis, andere Otto-Normal-Verbraucher wird, sondern dass das Verlangen nach professionellen und sicheren Lösungen größer wird, die Leute aber trotzdem, sei es aus Faul- oder Unwissenheit, sich eher den Produkten von MS anvertrauen. Beispiel hierfür ist doch Suse, wie schon gesagt, profitable Vermarktung, lukrativer Hardwaresupport und Benutzfreundlickeit = Bekanntheit = Verbreitung.

    Freuen wir uns einfach auf die nächste Studie. :D
     
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