linxu ja, aber...

Dieses Thema im Forum "Member Talk & Offtopic" wurde erstellt von posiputt, 18.07.2010.

  1. #1 posiputt, 18.07.2010
    posiputt

    posiputt zwar!

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    dies sei ein ort fuer die kleinen und groeszeren aergernisse, die dem linuxaffinen so begegnen. ich fange mal an:

    ich habe mich in den letzten sechs jahren sehr mit gentoo angefreundet. ebenso mit tiling window managern (hier: dwm) und den ganzen putzigen textmodus-frontends und -programmen (ncmpcpp, rtorrent, irssi, centerim...), mit der moeglichkeit, fast alles, was auf dem system so vor sich geht, zu ueberblicken und so weiter. es hat sich auch viel getan im bereich wireless- und grafiktreiber. ich besitze im moment tatsaechlich, ohne mich grosz mit recherche befasst zu haben, keine hardware, die nicht unter linux mit aktuellem kernel laeuft.

    kurz: ich mag linux allgemein und gentoo im speziellen.

    jetzt bin ich aber dabei, mich als illustrator selbststaendig zu machen, und da komme ich an adobe-software nicht vorbei. es mag sein, dass man photoshop zum laufen bekommt mit wine. aber schwierig wird es dann bei indesign und illustrator. besonders das hoechst bequeme ineinandergreifen dieser programme stelle ich mir problematisch vor.

    das find ich furchtbar aergerlich. so bleibt mir vermutlich nichts uebrig auszer dualboot. und als arbeitsrechner werde ich wohl auf einen mac zurueckgreifen muessen. das freut mich nicht ganz so sehr.

    es ist wirklich schade, dass einerseits viele softwarehersteller linux ueberhaupt nicht ernst nehmen (und dass ehrenwerte hacks wie wine nicht fuer produktionsumgebungen geeignet sind) und andererseits keine wirklichen alternativen entstehen.

    gimp statt photoshop? sicher moeglich in manchen situationen, aber fuer professionelles arbeiten vermutlich nicht so das gelbe vom ei. da werd ich mich aber doch noch reinbegeben. ich habe mit gimp bisher nicht viel getan und der wechsel von der einen zur anderen benutzerfuehrung ist immer so unangenehm holprig.

    inkscape statt illustrator? habe ich schon probiert. ich habe gar einen bezahlten auftrag damit bearbeitet. aber die cmyk-unterstuetzung liesz da doch arg zu wuenschen uebrig. und: keine integration mit gimp.

    scripus statt indesign? no way.

    genug von mir. jetzt seid ihr mit maulen dran. oder damit, mir zu erklaeren, warum das alles quatsch ist, was ich da oben von mir gab.
     
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  3. #2 gropiuskalle, 18.07.2010
    Zuletzt bearbeitet: 18.07.2010
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    Nö, Du hast schon Recht - allgemein erscheint mir die Programmvielfalt und auch die Qualität der Anwendungen unter Linux zumindest gleichwertig (abgesehen davon, dass Linux als System einfach flexibler ist), aber es gibt Bereiche, wo man als Linuxer neidisch werden könnte. Zocker sind eh benachteiligt, bei mir persönlich ist es die Audiobearbeitung; ich arbeite zwar gerne mit Linux als Studio, aber muss durchaus mit den Zähnen knirschen, wenn ich mir so ansehe, was es für hochwertige, schicke, nützliche oder auch einfach coole Audio-Software für Mac und Windows gibt. Die Linux-DAW-scene ist sehr aktiv und nicht wenige Programme sind wirklich toll, aber es macht schon einen Unterschied, wenn der kommerzielle Aspekt eine Rolle spielt.

    Aber das nehme ich bewusst in Kauf - es spricht ja eigentlich nichts dagegen, sich das System zu installieren, worauf das gewünschte Proggie am Besten läuft. Bei wem sollte ich mich auch beschweren? Den Softwareentwicklern kann ich keinen Vorwurf machen, dass sie nicht auf Linux portieren; die rechnen mal kurz nach und kommen auf ein verschwindend geringes Kundenpotential (selbst wenn man unterstellt, dass diese Kunden tatsächlich bereit wären, Geld zu investieren). Diejenigen Programmierer, die entsprechende Anwendungen für lau verschenken, verdienen ohnehin schon Respekt und Dankbarkeit für ihre Arbeit - es wäre unfair, von ihnen zu erwarten, dass sie sich an kommerziellen Anwendungen messen lassen müssten.
     
  4. #3 marcellus, 18.07.2010
    marcellus

    marcellus Kaiser

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    Da muss ich dir beipflichten, es gibt doch einige bereiche, wo es unter Linux nicht die notwendige software gibt.

    Aber ich denk, wenn du das geld, das du in die Lizenzen für (windows/einen neuen mac), photoshop, illustrator und indesign an gimp, inkscape und scribus weiterleiten würdest wären die Projekte sicher mehr als einverstanden, das was dir abgeht einzubauen.

    Ich will jetzt nicht behaupten, das das flott gehen würde, aber ich bin mir sicher, das du damit langfristig gesehen glücklicher damit wärst.
     
  5. dmaphy

    dmaphy Routinier

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    Eine Sache scheint bei diesen Diskussionen immer unter zu gehen. Wir reden hier von Alternativen, nicht von Ersatz. Linux ist kein Ersatz für Windows oder Mac, sondern eine Alternative. Deswegen wird Linux auch nie das sein, was Windows oder Mac ist.

    The GIMP ist kein Ersatz für Photoshop, sondern eine Alternative. Deswegen wird The GIMP nie das sein, was Photoshop ist.

    Inkscape ist kein Ersatz für Illustrator, sondern eine Alternative. Deswegen wird Inkscape nie das sein, was Illustrator ist.

    Ihr merkt was? Alternativen sind gerade deswegen Alternativen, weil sie anders sind.
    Vorteile verschiedener Alternativen... - muss jeder für sich selber finden.

    Das schöne an den Alternativen Linux, GIMP und Inkscape: Es ist freie Software, bezeichnet Freiheit und ermöglicht Freiheit. Es geht bei diesen ganzen Debatten um Linux, The GIMP und Inkscape nicht um technische Fragen. Man kann alles was man mit proprietärer Software realisiert auch mit freier Software realisieren. Nur eben auf einem alternativen Weg. Und wenn man Dinge vermisst, kann man den Entwicklern Feedback geben oder gar selber mithelfen, ein Programm besser zu machen, dafür ist es ja freie Software.

    Vielmehr geht es darum, ob man sich von Unternehmen wie Adobe oder Apple in seinem Tun einschränken lassen will, oder ob man sich für den anderen Lebensstil entscheidet und von seinem Recht auf Persönlichkeitsentfaltung Gebrauch macht.

    Mit diesem Gedanken gilt es sich anzufreunden, wenn man von Windows und Photoshop weg will, dass Sachen nicht mehr so sein werden wie vorher. Offen sein für Neues, für Alternativen. Und außerdem mal die Lizenztexte lesen, drüber nachdenken und verstehen worin man bisher eingeschränkt wurde und was man für neue Freiheiten hat. - Wenn man sich denn für einen Umstieg entscheidet.

    Die Entscheidung für oder gegen Freie Software ist keine technische, sondern eine politische und philosophische.
     
  6. #5 schwedenmann, 18.07.2010
    schwedenmann

    schwedenmann Foren Gott

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    Alternativen

    Hallo

    Das ist ja schön und gut, ändert aber nichts daran, das gimp eben keine Alternative zu Photoshop ist, wenn man professionell Bildbearbeitung betreiben muß.
    Es geht schlciht und ergreifend um den Funktionsumfang eiens Programmes für bestimmte Aufgaben ud da sind in einigen bereichen Linux eben keine Alternativen, eher schlicht unbrauchbar.
    Linux schießt damit eher Eigentore , wenns um eine breitere Akzeptanz und eine breitere Verbreiterung geht.



    mfg
    schwedenmann
     
  7. #6 marcellus, 18.07.2010
    marcellus

    marcellus Kaiser

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    @dmaphy ich kann dir nicht ganz zustimmen, weils nicht nur darum geht, das ein freies programm verfügbar ist, sondern auch dessen Funktionsumfang. Kanns sein, das das der Grund ist, wieso du ausgerechnet scribus hast unter den Tisch fallen lassen?

    @schwedenmann gerade bei gimp muss ich dir widerstprechen, es gibt eine python Schnittstelle mit der man absolut alles machen kann. Im übrigen musst du nicht einmal selber Hand anlegen, die Chance, das schon jemand ein Plugin, das du haben willst, geschrieben und veröffentlich hat ist wirklich hoch.

    Natürlich ist das user interface nicht so wie bei photoshop, aber allein, das du mit photoshop umgehen kannst und mit gimp nicht ist imho kein Ausschlusskriterium.
     
  8. @->-

    @->- Guest

    Gab es nicht mal ein Projekt das mit Gimp das Photoshop Interface nachgebaut hat? Ich weiß nur leider nicht wie weit die waren und ob es noch aktiv ist.

    Grüße
     
  9. #8 marcellus, 18.07.2010
    marcellus

    marcellus Kaiser

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    Du meinst wohl gimpshop, das ist aber uralt und wird denk ich nicht einmal mehr supported. Die neueste gimp version soll aber auch mit einem fenster auskommen.
     
  10. dmaphy

    dmaphy Routinier

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    Was du dann willst, ist eben ein *Ersatz* für Photoshop, keine Alternative. Hätten alle Programme den gleichen Funktionsumfang wie Photoshop, bräuchten wir die anderen Programme doch nicht, oder?

    Außerdem *musst* du nicht professionell Bildbearbeitung betreiben. Ich nehme an, keiner zwingt dich dazu. Und wenn man will, kann man auch mit The GIMP professionell Bildbearbeitung betreiben. Dazu muss man sich allerdings bereit zeigen sich mit neuen anderen Sachen beschäftigen zu wollen. Wenn man das nicht will, sondern stur nach einem Ersatz für Photoshop sucht, der 1:1 das gleiche macht, wird man nie was finden. Auch nicht auf Windows oder Mac. Programmvielfalt gibt es eben nicht ohne Grund.

    Dann sind es für dich keine Alternativen, weil du Erwartungen an die Programme hast, dass sie Leistungen bringen wie Photoshop. Wie aber grade schon geschrieben, wenn die das tun würden, bräuchten wir sie nicht. Alternativen tun nicht dasselbe, was andere Programme tun, sondern tun es auf einen alternativen Weg. Sonst wären es eben keine Alternativen. Irgendwie hab ich das Gefühl ich dreh mich im Kreis. :) Die Denkweise sollte aber nachvollziehbar sein, denke ich. :)

    Linux würde sich Eigentore schießen, hätte Linux das Ziel breiterer Akzeptanz und Verbreitung. Quasi als Konkurrent zu Microsoft. Dein Argument scheitert allerdings schon daran, dass es gar nicht "das Linux" gibt, was unbedingt Microsoft Konkurrenz machen will und breitere Akzeptanz braucht. Es gibt Linux-Distributionen, und die bestehen aus dem Kernel und anderer freier Software. Und der Sinn freier Software ist nun mal, dass jeder für sich selber entscheiden kann und soll, wann er welche Software wie verwendet.

    Wir reden hier von Freiheit, also unter anderem auch der Entscheidungsfreiheit, ob du Windows und Photoshop oder z.B. Fedora und The GIMP, oder oder oder (es gibt ja auch nicht nur The GIMP, was an der Stelle für wirklich Interessierte wahrscheinlich wesentlich interessanter ist) nutzt.

    Wenn du also den Funktionsumfang von Photoshop wirklich willst, dann kauf es dir und nutze es, unter den ganzen Bedingungen und Einschränkungen die Adobe dir auferlegt. Die Freiheit dich dafür zu entscheiden hast du ja. Wenn du dir allerdings die Bedingungen und Einschränkungen von Adobe ersparen willst - neben die eh hohen Kosten - wirst du die gleichen Ziele auch mit The GIMP (oder anderen freien Bildbearbeitungsprogrammen deren Namen ich nicht auf der Zunge habe) erreichen können, allerdings nicht auf die gleiche Art und Weise wie mit Photoshop.

    Worum es geht muss jeder für sich entscheiden. Mir persönlich geht es primär darum, dass Software frei sein muss und ich bin der Meinung, das sollten andere Linux-Nutzer auch so sehen. Aber okay, damit hab ich sicherlich eine etwas idealistische Einstellung, die ich aber durchaus mag.

    Wenn es dir ausschließlich um Funktionsumfang geht, dann kannst du dich ja auch für proprietäre Software entscheiden - warum auch nicht?

    Wenn du allerdings Funktionsumfang in freier Software haben willst die den noch nicht hat, dann solltest du die freien Softwareprojekte unterstützen wo du nur kannst. - Und das tut man automatisch, wenn man die Philosophie freier Software wirklich gut findet und die Projekte an sich mag, auch wenn sie noch nicht alles können.

    Ich habe scribus sicherlich nicht bewusst unter den Tisch fallen lassen, ich hab mich eher bewusst auf die Programme beschränkt, über die am meisten diskutiert wird. Für Scribus gilt hier genau dasselbe wie für andere freie Software auch: In einem Forum Kritik und Wünsche zu äußern bringt nicht soviel, wie die Wünsche den Entwicklern gegenüber zu äußern, oder die Entwickler bei der Arbeit zu unterstützen, sei es finanziell oder durch beispielsweise Schreiben von Patches, Dokumentation, Übersetzen... es gibt soviel zu tun. ;)

    Sicher sind freie Projekte oft nicht so weit wie andere proprietäre Projekte. Dabei sollte man immer daran denken, dass hinter freien Projekten oft keine Firmen stecken, sondern Entwickler, die ihre freie Zeit damit verbringen. :)

    An der Stelle kann man nur immer wieder dazu aufrufen, freie Software nicht nur zu nutzen und sich dann in Foren drüber auslassen wenn was nicht in Ordnung ist, sondern die Projekte auch aktiv zu unterstützen. ;)
     
  11. #10 gropiuskalle, 19.07.2010
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    Nein, hier geht es nicht um Windows / Mac vs. Linux, sondern um konkrete Anwendungen.

    Ich glaube, viele werden mir zustimmen, dass in den meisten Bereichen die Qualität ebenbürtig ist, aber bei einigen Bereiche herrschen durchaus Mängel. Ich arbeite seit etwa fünf Jahren mit Linux als Tonstudio; ich kann damit professionell Musik erstellen, aber das kostet wirklich viel Zeit bei der Einrichtung, permanente Recherche - und die Auswahl an Musikbearbeitungsprogrammen ist im Vergleich zu anderen Plattformen ein Witz, zudem ein großer Teil dieser Anwendungen Qualitativ echter Müll oder irgendwo im Alpha-Stadium hängen geblieben ist.

    Gäbe es nicht eine kleine Handvoll von höchst altruistischen Projekten, könnte ich die Studioarbeit unter Linux komplett vergessen. Ich könnte spontan ein halbes Dutzend Anwendungen aufzählen, die für jeden PC-Musiker selbstverständlich sind und für die es unter Linux nicht mal eine Alternative gibt - sondern rein gar nichts. Ich bekomme es hin, meine Vorstellungen von einem track umzusetzen, aber diesen Krampf möchte ich wirklich niemanden empfehlen. Ich finde, dass Windows ein uninteressantes und schlechtes System ist, trotzdem würde ich jeden angehenden DAW-Musiker empfehlen, lieber mit Win zu arbeiten - das liegt nicht am System, sondern schlicht an den angebotenen Programmen.
     
  12. Lord_x

    Lord_x Guest

    Ich denke für Linux wird es nie vernünftige native Unterstützung dieser Software geben (Adobe Photoshop ect.).
    Als Lösung für so ein Problem schwebt mir ein VM-Unterbau für die Software vor. So wie es Vmware mit seiner Desktop Virtualisierung macht. Hier wird die Anwendung virtualisiert und ist vom OS unabhängig. Egal ob WinXP oder Win7 der Anwender startet nur eine *.exe Datei. Man kann auch verschiedene Outlook Versionen gleichzeitig benützen. Quasi eine Zwischenschicht für Software, damit sie getrennt vom OS läuft.
    Damit wäre die OS Geschichte immer weiter hinfällig. Oder es geht in Richtig Web...
     
  13. Emess

    Emess Turmspringer

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    Mir stinkt es, dass es keine echten alternativen zu echten 3D-CAD Systemen oder CNC-Programmiersysteme gibt.
    Wird mit nicht zu gebrauchenden Ausnahmen, nur für Windows supportet.
     
  14. #13 kartoffel200, 19.07.2010
    kartoffel200

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    STEAM wird wohl nun auch für Linux kommen, zuvor wurde das Steamforum mit Linux anfragen zugespammt. Foren Accounts bei Steam sofort nach Linuxclientfragen gesperrt. Außerdem gab es eine Petition.
    Adobe wird wohl kaum hier im Forum lesen... Komisch ist nur da Adobe seine Produkte auch für MAC OS X herstellt nicht gleich für Linux portiert, so schwer ist das ja nicht.
     
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  16. #14 posiputt, 19.07.2010
    Zuletzt bearbeitet: 19.07.2010
    posiputt

    posiputt zwar!

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    das wage ich zu bezweifeln.

    was den unterschied zwischen "ersatz" und "alternative" angeht, so ist mir das zu viel beharren auf begrifflichkeiten. ja, ein trabbi ist kein ersatz fuer einen vw golf, aber eine alternative. danke, damit waer die begrifflichkeit geklaert. aendert nichts daran, dass niemand (auszer liebhabern und denen, die zu dem zeitpunkt keine wahl hatten) den trabbi dem golf vorziehen wuerde. es mag sein, dass der golf ein produkt ist, das das streben nach kapitalakkumulation ("profitmaximierung") zur grundlage hat und der trabbi aus dem (ja, gescheiterten) versuch entsprang, eine gesellschaft zu errichten, die den gleichen zugang aller zum gesellschaftlichen reichtum zum ziel hatte. insofern ist das sogar eine ganz nette analogie :P

    und trotzdem: der trabbi ist dem golf unterlegen. sag ich jetzt einfach mal ganz frech.

    ich denke, ich erkenne auch die gruende dafuer, dass es bereiche gibt, in denen die softwareversorgung unter linux tatsaechlich schlechter (UND weniger vielfaeltig) als unter windows oder mac os ist. es gibt einfach mehr menschen im informatisch-technischen bereich, die auf professionellem niveau programme entwerfen und implementieren koennen, als es sie zum beispiel im kreativen bereich gibt. darueber will ich mich nicht beschweren. tatsaechlich motzen viele, die photoshop benutzen darueber, dass sie nur das vorgesetzt bekommen, was irgendsoein marktfuehrer ihnen vorsetzt, dass das ja informatiker seien, die da die software erdenken und schreiben. stimmt. da fehlt einfach die kommunikation.

    und ich denke daher kommt es, dass wenig, was ueber das hinaus geht, was bestimmte programmierfaehige menschen selber brauchen, ein brauchbares stadium erreicht. idealistische projekte neigen dazu, ohne foerderung durch finanzstarke goenner einfach nur so vor sich hin zu doedeln.

    fazit: ich versteh, warum die situation so ist, wie sie ist, aber es stinkt mir trotzdem. und wirklich persoenlich was dran aendern ("schreib dir doch selbst deinen photoshop-ersatz") kann ich leider auch nicht, ohne genau das aufzugeben, was den bedarf nach dem, was fehlt, ueberhaupt erst erzeugt.

    post-fazit: ich guck mir the gimp jetzt aber doch mal genauer an. vielleicht reichts ja doch fuer meine zwecke.

    PS: ich finds super, dass das thema hier so viel beteiligung generiert hat :)
     
  17. #15 marcellus, 19.07.2010
    marcellus

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    Es kann schon sein, das es nicht in jedem Bereich ein alternatives Programm unter Linux gibt, aber was mir dabei nicht einleuchtet ist, das es zb diesen Thread hier gibt wo nur herumgestänkert wird.

    Es ist für Jeden selbstverständlich Haufenweise Geld in Photoshop hinzulengen, weil es nunmal so viel kostet, aber den gleichen Betrag an Gimp zu stiften ist natürlich komplett schwachsinnig. Ich bin mir sicher, wenn die Finanzielle Seite von einem Softwareprojekt abgedeckt ist ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Funktionsumfang des Programmes sich locker mit jedem kommerziellen Programm messen kann.

    Wieso läuft die Diskussion dann trotzdem darauf hinaus, das es leider nicht Photoshop für Linux gibt, aber ganz ehrlich, wer braucht das schon?
    Abgesehen von den Mac os usern hier hab ich eigentlich gedacht, das die Leute die Idee hinter open source gut finden und nicht nur Linux benutzen, weils gut läuft und gratis ist.

    Doch es scheint doch einige zu geben, die das nicht so sehen wie ich, schade
     
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