Linux vs Windows

Dieses Thema im Forum "Member Talk & Offtopic" wurde erstellt von testerx, 06.05.2009.

  1. #1 testerx, 06.05.2009
    testerx

    testerx Jungspund

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    Hi leute

    Ich habe seit längeren eine meinungsverschiedenheit mit einen Kumpel im Kampf Linux vs Windows.

    Ich habe in einem Buch gelesen das es 3 Faktoren erfordert um das Malware auf einem System überleben kann.

    1. Verbreitung: Das System muss weit verbreitet sein,damit möglichst viele potenzielle Opfer vorhanden sind.

    2. Umfassende Dokumentationen: Zu dem System muss es eine umfassende Dokumentation geben,damit sich die Programmierer mit den Technischen Details vertraut machen können.

    3. Unzureichende Sicherheit oder Schwachstellen des Systems oder der Anwendungen, damit es genügend Zugrieffsmöglichkeiten gibt.

    Jede einzelene dieser Bedingungen ist notwendig, und sobald alle Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind, tauchen - fast schon automatisch - diverse Schadprograme auf.

    Das stammt aus dem Buch Malware von Eugen Kaspersky.

    Er sagt viele nutzter meinen das Linux und Mac OSX viel sicherer ist als Windows was aber garnicht stimmt.Es gibt genau die gleiche Malware für Linux und Mac,der einziegste unterschied ist die Popularität von Windows.

    Wen Linux Markführer wäre und nicht Windows würden alle Nutzer Linux Torvald anstelle von Bill Gates hassen.


    Mein Kumpel meint jetzt aber das daß Sicherheitskonzept von Linux viel besser ist als von Windows und dadurch sowas nicht möglich sei das Linux.


    Ich suche nun nach eienr Statistik die zeigt eine Infektionsrate von Linux und Windows im vergleich zeigt.

    Und ich habe einen bericht gelesen das es in einem Quatal vom Jahre 2007 oder 08 mehre lücken bei Ubuntu/Debian gab als bei Windows.

    Womit ich deskret ausdrücken möchte das Linux genauso anfällig für angrieffe ist wie Windows.
     
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  3. #2 slackfan, 06.05.2009
    slackfan

    slackfan König

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    Um es kurz zu machen: Der Fehler sitzt in 98 Prozent der Fälle vor der Tastatur. Egal bei welchem System, weil eben dieser Prozentsatz zuerst den Rechner und danach erst sein Hirn einschaltet.

    Ansonsten schrillt gerade mein Troll-Detektor (Stichworte: "Mein Kumpel sagt", "Ich habe mal irgendwo gelesen")
     
  4. #3 uzumakinaruto, 06.05.2009
    uzumakinaruto

    uzumakinaruto Tripel-As

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    und genau dort liegt der unterschied .. die meisten unix/linux benutzer wissen was sie tun und was sie besser lassen sollten.

    was man bei den windows-benutzern nicht unbedingt sagen kann :D
     
  5. doc

    doc Kaffeetrinker

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    also "Ich habe mal irgendwo gelesen" das die verbreitung des systems in bezug auf malware irrelevant ist, aber vieleicht hat das auch nur "Mein Kumpel gesagt" :p
     
  6. nighT

    nighT Guest

    Der Herr heißt Linus Torvalds. Die Tatsache, dass so viele Leute Bill Gates hassen, ligt meiner Meinung nach auch nich an "Wie sicher ist das Betriebsystem?", sondern auch an vielen anderen Faktoren.

    In punkto Sicherheit kann ich meinen Vorrednern nur recht geben! Wer auf sein System aufpasst und keinen Unsinn damit macht, wird keine Probleme mit Viren bekommen!

    Hier hast du zumindest mal einen Report von Symantec: http://www.tecchannel.de/sicherheit/news/435059/neunter_sicherheitsreport_von_symantec/index4.html

     
  7. #6 gropiuskalle, 06.05.2009
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    Ich nutze jetzt seit etwa dreieinhalb Jahren Linux und habe noch kein einziges Mal *irgendwas* mit Malware zu tun gehabt - ich kann mir auch kaum vorstellen, dass es da vergleichende Statistiken gibt, wann hört man schon von Linux-Viren? Dass die Motivation der Virenprogrammierer angesichts der geringen Verbreitung von Linux nicht besonders groß ist, ist zwar durchaus nachvollziehbar, aber hinsichtlich der Sicherheit grundsätzlich irrelevant (zumindest sollte man diesen Parameter nicht als Maß sehen, finde ich).

    Ich sehe zwei sehr wichtige Gründe, weshalb man Linuxe als grundsätzlich besser abgesichert einstufen kann: zum einen die strenge Rechteverwaltung, die eine sytemweit wirksame Attacke erschwert (im Gegensatz zu einem System, wo alles unter administrativen Rechten läuft), zum anderen die Tatsache, dass weite Teile des Systems offen liegen, potentielle Schwachpunkte daher schneller erkannt und beseitigt werden (beides hat aber nichts damit zu tun, dass Linuxer eher wüssten, "was sie tun", das ist halt per default schon so).
     
  8. @->-

    @->- Guest

    Nur um es mal klar zu stellen, Linux ist nicht sicherer als Windows. Vom Aufbau sind beide Systeme ähnlich anfällig. Es gibt aber einige wichtige Unterschiede.

    1. Linux ist in den meisten Fällen besser vorkonfiguriert. Es laufen weniger Dienste und bietet so weniger Fläche für einen Angriff. Das betrifft auch solche Sachen wie die trennung zwischen dem normalen user und root. Wenn jemand auf die Idee kommt und ein Kde oder Gnome als root startet und surft hat sich das Thema Sicherheit unter Linux auch schnell erledigt. Windows User arbeiten aber in vielen Fällen immer als Administrator. Da braucht man sich nicht wundern.

    2. Bei Windows gibt es keine Paketverwaltung wie unter Linux. Viele User neigen dazu die Programme die sie benötigen auf der erstbesten Seite herunter zu laden. Da braucht man sich nicht wundern wenn man sich die besten "Extras" mitlädt. Unter Linux wird nur über den Paketmanager Software Installiert/Deinstalliert, so ist die Wahrscheinlichkeit Schadsoftware zu erhalten sehr gering. Würde man nun anfangen wie unter Windows Software aus den besten Quellen zu installieren, dann hätte sich das Thema Sicherheit wieder erledigt.

    3. Raubkopien sind ein weiterer Grund für die anfälligkeit von Windows. Viele User nutzen entsprechende Börsen um ihre Software zu bekommen. Diese Software ist aber in den meisten Fällen verseucht. Dieses Problem gibt es unter Linux nicht da die meiste Software frei ist und es so keine Grundlage für Raubkopien mit Trojanern gibt.

    4. Der wichtigste Punkt ist aber wie schon erwähnt der User. Ein Linux User (nicht "Ich will mal Linux sehen"-User) klickt nicht ohne nachzudenken alles an und installiert es. Er ließt sich eher als ein Windows USer die Dokumentationen durch um mehr über sein System zu erfahren. Vielleicht ist ein Linux User auch etwas paranoider als andere :)

    5. Ach keine Lust mehr, nutze Google :)

    Wenn du alle Punkte befolgst wirst du auch mit einem Windows keine Probleme haben. Windows hat zwar ein paar Designfehler, aber bei einem entsprechend sorgsamen Umgang wirst du keine Probleme bekommen. Ich selbst habe seit Windows 3.11 noch keinen einzigen Virus oder sonstige Sicherheitsprobleme gehabt, alleine aus dem Grund das ich vorsichtig bin. Das beste System ist nur so sicher wie es der Anwender erlaubt!

    In diesem Sinne
     
  9. #8 drfreak2004, 06.05.2009
    drfreak2004

    drfreak2004 Guest

    Also ich finde solche Vergleiche wie ich fahre nen Opel GSI der is besser wie dein GTI oder wie auch immer etwas Käse:

    Wenn es interessiert : http://www.zdnet.de/it_business_hin...mehr_sicherheit_story-11000006-39135298-3.htm

    oder : http://www.zdnet.de/it_business_tec...indows_und_linux_story-11000009-2104372-1.htm

    Ein System ist nur so sicher wie der Admin der es betreut auch macht!

    Wer ne gute Firewall und Virenschutz nutzt dem kann nix passieren zu 99 % Eagal ob Windows oder Linux !

    Viren oder Malware ist unter Linux deswegen fast unmöglich zu verbreiten, da jede Distro anderes aufgebaut ist.

    Auch ich hatte weder unter Windows oder unter Linux oder MAC OSX Viren oder Malware, da ich auch nur Profi Sicherheitssoftware nutze.

    Gruss
     
  10. curana

    curana Grünschnabel

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    Was ist "Profisicherheitssoftware"?

    Und was ist wenn ich jetzt verrate, dass Linux nicht das sicherste Betriebssystem ist?
     
  11. nighT

    nighT Guest

    Es wurde jetzt doch schon mehrfach erwähnt, dass JEDES Betriebssystem nur so sicher ist, wie der Anwender schlau!
     
  12. curana

    curana Grünschnabel

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    Und genau das hängte vom Betriebssystem ab.

    Wie stufst du Systeme ein, bei denen es einen "root" nicht gibt? Wo Änderungen am System nicht vorgesehen sind?

    Du müsstest dich sonst auf Enduser-Systeme beschränken. Grundsätzlich betrifft das aber nicht alle Betriebssysteme.
     
  13. @->-

    @->- Guest

    Und was sollen das für Systeme sein? Mir fallen da nur Eingebettetes Systeme ein. Das kannst du aber nicht mit einem Betriebssystem für den normalen PC vergleichen. Jedes System das du installierst kann durch den Systemadministrator eingerichtet werden.

    Gut in Systemen wie Windows 95 -> ME ist kein Administrator Konto vorgesehen, aber diese Systeme werden nun nicht mehr wirklich eingesetzt. Und wenn es keinen gesonderten Administrator Zugang gibt, wird eben der normale User die Rolle übernehmen müssen.

    Und jetzt sparre dir das getrolle!

    In diesem Sinne
     
  14. #13 gropiuskalle, 06.05.2009
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    Beides ist unter Linux per default nicht notwendig.

    Ich kann dem Tenor, wonach v.a. der user dafür sorgt, wie sicher ein System ist, nicht so ganz zustimmen. Sowohl Win als auch Linux haben bestimmte defaults, und der default unter Linux ist nun mal die Einrichtung von strikt getrennten Bereichen für user und root; das ist so ähnlich unter Win wohl auch möglich, aber zumindest mir wurde dass bei meiner ersten XP-Installation vor ein paar Wochen nicht angeboten, bei Linux wird das grundsätzlich so eingerichtet. Linux *ist* also durchaus ein sichereres System. Natürlich kann man sich auch Linux schön löchrig gestalten, indem man Telnet und ssh mit root-login einrichtet oder sowas, und natürlich kann man auch sein Win gesund halten, indem man wer weiß wie genau funktionierende Schutzsoftware installiert und jeder unbekannten .exe ängstlich aus dem Weg geht.

    Wenn man sich aber einfach um garnix kümmert, und sein System so übernimmt, wie es vorkonfiguriert ist, so dürfte Linux wohl die bessere Wahl sein.
     
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  16. #14 supersucker, 06.05.2009
    supersucker

    supersucker Foren Gott

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    OMFG,

    Ähm, nein?

    Genau, und jetzt darfst du einmal raten, wer diese Studie durchgeführt hat.

    FULL ACK.
     
  17. Pik-9

    Pik-9 Tripel-As

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    Ich dachte immer über ssh oder telnet könnten "böse Buben" nur Schaden anrichten, wenn sie auch das root-Kennwort kennen!...
    Oder gibt es da vielleicht Wege, so etwas zu umgehen? 8o
    Ich kenne mich auf dem Gebiet nicht so gut aus, also lasse ich mich gerne eines besseren Belehren.
     
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