Linux Schulung - Welche Distri?

Dieses Thema im Forum "Linux OS" wurde erstellt von Fahrenheit, 22.11.2006.

  1. #1 Fahrenheit, 22.11.2006
    Fahrenheit

    Fahrenheit Mitglied

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    Hallo!

    Ich werde im Jan. 07 für Azubis eine Linux Schulung halten und bin noch am überlegen, welche Distribution ich verwenden soll. Habe letztes Jahr eine Schulung auf der BAsis von Debian Sarge gehalten und das war für pure Linux Anfänger einfach zu hart. Will entweder Suse 10.2 oder Ubunut 6.10 verwenden. Zielgruppe: Fachinformatiker SE im 2. LJ
    Was würdet Ihr nehmen bzw. pro&contra?

    pro Suse 10.2:

    Im Jan 07 Brandaktuell - soll ja glaub ich so im Dez. rauskommen
    einsteigerfreundlich
    findet man eher im Unternehmen wieder

    contra:
    Packetmanagement ?! also unter 10.1 is es besch..
    nicht so performant als Ubuntu

    pro Ubunut 6.10:
    aktuell
    schlank & schnell
    apt-get ;-)

    contra:
    nicht so in Unternehmen verbreitet
    alle 6 Monate neue Release (is aber auch bei Suse so)

    Grüße und Danke für Eure Hilfe
     
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  3. #2 illtiss, 22.11.2006
    illtiss

    illtiss Routinier

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    Hinsichtlich der Verbreitung im Unternehmensbereich, SuSE. Aber muss es das 10.2 sein? Nimm doch ein 9.3 das konnte ich schon des öffteren in Unternehmen bzw. Stadtverwaltungen finden.
     
  4. #3 Edward Nigma, 22.11.2006
    Edward Nigma

    Edward Nigma Back again!

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    Ich würde enventuell noch Red Hat in die engere Wahl nehmen.
     
  5. #4 factorx, 22.11.2006
    Zuletzt bearbeitet: 22.11.2006
    factorx

    factorx Tripel-As

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    Entschuldigung, aber Debian im 2. Lehrjahr eines Fachinformatikers/Systemintegration soll zu hart sein?

    Ich bin selber Fachinformatiker/Systemintegration und zufällig auch im 2. Lehrjahr, und bin der Meinung: Wenn das zu hart für die ist, sollten sie sich evtl. nen anderen Beruf aussuchen.

    Debian, zu hart... :rolleyes:

    Wo soll übrigens der weltbewegende Unterschied zu Ubuntu sein? Oder willst du ihnen nur beibringen, wie man auf der grafischen Oberfläche rumklickt oder ein Betriebssystem installiert?
     
  6. agebel

    agebel Grünschnabel

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    Also ich fände Debian für Linux-Anfänger auch das beste, da man gezwungen ist, etwas in die Materie einzusteigen und sich mit den Hintergründen zu beschäftigen. Auch bildet, wie ich finde, die Debian-Konfiguration die Funktionsweise des Rechners sehr gut ab, da es sehr wenig abstrahiert.

    Wenn man gleich mit sehr stark abstrahierenden grafischen Konfigurationstools anfängt, besteht die Gefahr, dass man das Prinzip nicht versteht und an Aufgaben, die über den Inhalt des Kurses hinausgehen, scheitern wird.
     
  7. #6 beaucoup, 22.11.2006
    beaucoup

    beaucoup Grünschnabel

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    Hi,

    ich bin auch Azubi Fachinformatiker - Systemintegration im 3. Lehrjahr. Bin vor einigen Wochen auch in den Genuss einer Linux Schulung gekommen, die wurde auf Debian bzw Ubuntu gehalten.
    Einer großer Anteil war:
    Wie geh ich mit der Shell um, also ganz einfaches bewegen im Dateisystem , kopieren... und dann noch etwas Skripting und vim. Zu mehr sind wir in 2 Tagen nich gekommen ;)
    Glaub kaum dass das jemanden überfordert ;)

    Gruß beaucoup
     
  8. #7 slash-ex, 22.11.2006
    slash-ex

    slash-ex Doppel-As

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    ich würde suse nehmen, aber lieber die letzte 10.1 stable.

    da wurden einige fehler beseitigt. außerdem ist die paketverwaltung von ubuntu nicht wirklich schneller. ich habs selbst mal benutzt (also kubuntu) abgesehen, davon das kubuntu ziemlich unstable ist, und synaptics ständig abstürzt bzw. nicht startete, der kernel unendlich gepatcht ist und (ich glaube) auch properitäre treiber geladen werden.

    unter suse kannst du genauso smart (besser als apt) installieren und AUCH apt quellen benutzen.

    eigentlich gibt es keinen grund für kubuntu. ich kann nur hoffen das ubuntu besser ist. aber sonst würdens best. auch nicvht soviele leute benutzen.
     
  9. #8 illtiss, 22.11.2006
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    illtiss Routinier

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    Zitat:

    Oder willst du ihnen nur beibringen, wie man auf der grafischen Oberfläche rumklickt oder ein Betriebssystem installiert?


    Leider ist es z.B. wirtschaftlich gesehen totaler Schwachsinn auf 300 PC und Servern Gentoo zu installieren, auch wenn ich es mag.
    Zeit ist Geld, und da habe ich nicht Wochen Zeit in Konsolen rumzu tippen (privat schon hehe:)).
    Soll heißen: Du wirst in Zukunft immer mehr auf der GUI erledigen müssen, das System muss laufen, schnell und felxibel, nur das bringt Geld und die nötige Konkurenzfähigkeit.
     
  10. #9 Ritschie, 22.11.2006
    Ritschie

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    Schon mal über Kanotix nachgedacht? Damit hättest Du ein leicht und schnell zu installierendes, aktuelles, schlankes und flinkes Debian und apt-get (was Dir wohl wichtig ist).

    Außerdem passt Kanotix prima auf eine CD und wenn´s nicht unbedingt mit OpenOffice sein muss, spart Kanotix-Lite sogar noch mehr Platz. Kann man ja dann gleich Kopien beim Kurs verschenken.

    Das ganze ist auch noch als Live-CD nutzbar. Was willst Du mehr?! ;)

    Gruß,
    Ritschie
     
  11. #10 factorx, 22.11.2006
    Zuletzt bearbeitet: 22.11.2006
    factorx

    factorx Tripel-As

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    Ich habe gar nicht von Gentoo geredet. Dass bei Gentoo die meiste Zeit durch das Kompilieren des Systems draufgeht, weiß ich selbst. Mir ging es eher darum, warum du Debian als potenzielles Anfängersystem ausschließt.

    Dagegen: Dinge per Konsole durch Textdateien zu konfigurieren ist gerade das, was ein Unix-System ausmacht. Wie willst du z.B. deine grafische Oberfläche überhaupt erstmal zum Laufen kriegen, wenn du mit der Kommandozeile gar nicht zurecht kommst? Jede Konfigurationsarbeit lässt sich auf der Kommandozeile erledigen. Aber nicht jede ließe sich auch über die grafische Benutzeroberfläche erledigen.

    Weiterhin zu der Behauptung, ich werde zukünftig mehr Administrationsarbeit über die grafische Benutzeroberfläche verrichten müssen um schnell und flexibel zu sein:

    Beispiel: Nameserver konfigurieren

    echo "nameserver 192.168.1.254" >> /etc/resolv.conf
    gegenüber:
    System -> *Klick* -> Administration -> *Klick* -> Netzwerk -> *Klick* -> ...

    Bis ich überhaupt das Eingabefeld gefunden hab, wo ich die Nameserver-Adresse angeben kann, hab ich den o.g. Befehl schon 3 mal eingegeben. Das meinst du, ist unwirtschaftlich? ;)
    Selbstverständlich muss man den Umgang mit der Konsole erst durch Erfahrung erlernen, aber dazu sind Azubis ja auch da, zum lernen. Dafür zahlt sich die Erfahrung aber später auch aus. Sie können dort gelerntes z.B. für die spätere Programmierung von Shellskripten wiederverwenden.

    Wenn du ihnen etwas neues, brauchbares beibringen willst, musst du ihnen den grundlegenden Umgang mit der Konsole beibringen. Herumklicken kennen sie schon von Windows.

    Übrigens: Irgendjemand in diesem Forum hat in seiner Signatur sinngemäß den Spruch: "Sogar ein Huhn könnte Debian installieren, wenn man nur genug Körner auf die Eingabetaste legt.". Und so ist es wirklich. ;)
     
  12. #11 illtiss, 22.11.2006
    illtiss

    illtiss Routinier

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    Wahrscheinlich wäre es wohl das beste 2 Schulungen zu machen, eine Clientseitige mit SuSe und eine Serverseitige mit z.b Debian
    Ist ja klar das man sich auch die Zeit nehmen kann einen Server ein zu richten, sollte man auch, aber die Zeit Clients mit und aus der Konsole zu konfigurieren ist in meinen Augen absolut nicht wirtschaftlich, und das ist doch das was ein Fachinformatiker auch können sollte, Geld einbringen, das ist nun mal Realität Friss oder Stirb.
    Ausserdem geht es nicht nur um dich, der Markt ist dynamisch, 10 andere auser Dir sollten es auch können, also ist es nicht gut Dinge zu konfigurieren, die schwer oder gar nicht nach zu vollziehen sind.
     
  13. #12 beaucoup, 22.11.2006
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    Das seh ich aber nich so. Ich bin auch ein absuluter Linux Neuling und war froh dass mir jemand zeigt wie man mit der Shell umgeht. Es gibt nach meinem Eindruck viele Dinge die man nur oder besser mit der Shell erledingen kann.
    Bleibt nun die Frage was das Ziel der Schulung sein soll. Soll sie einen Einstieg in Linux bieten oder gleich zeigen wie man Printer Server oä konfiguriert?
     
  14. #13 illtiss, 22.11.2006
    illtiss

    illtiss Routinier

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    Davon bin ich ausgegengen, die Schulung ist für Azubis gedacht. Später im Leben beeindrucke ich meinen Chef nunmal nicht, in dem ich Ihm das Funktionieren von Linux zeige. Ich muss arbeiten, Geld bringen.
    Sicher ist es super wichtig die Shell zu kennen, aber in einem Seminar das nur eine Woche geht?
    Ist es da nicht angebrachter produktive Dinge zu lernen, die man im Arbeitsleben braucht.
     
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  16. munuel

    munuel Eroberer

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    Hallo,

    Ich denke ubuntu wäre die beste Wahl,
    Gründe:
    Schneller
    besseres Packetmanagment
    Susen mit yast ist eher hinderlich zum erlernen von Linux
    für Anfänger einfacher als Debian

    viele grüsse munuel
     
  17. #15 beaucoup, 22.11.2006
    beaucoup

    beaucoup Grünschnabel

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    @illtiss
    da hast du sicherlich recht, ist halt die Frage was die Azubis schon können.

    @Fahrenheit Musst du halt wissen was die Leute können oder eben halt nich.
    Bringt meiner Meinung nach nix wenn man die Leute mit irgendwas zu ballert und die nur Bahnhof vertstehen.
     
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Linux Schulung - Welche Distri?

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