Linux-Neuinstallation

Dieses Thema im Forum "Installation & Basiskonfiguration" wurde erstellt von Donngal, 17.07.2007.

  1. #1 Donngal, 17.07.2007
    Donngal

    Donngal Jungspund

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    Hallo, wie ich in meiner Vorstellung im Off-Topic Forum schon geschrieben hab hatte ich schon einmal auf meinem altem Computer SuSe 10.0 laufen, war damit auch erst zufrieden, aber es reichte mir nicht SuSe mit KDE einfach mit Assistentem installiert zu haben, ich wollte das System mehr kontrollieren.

    Im moment habe ich leider Windows Vista drauf, möchte es auch im Übergang noch behalten, aber auch eine Linux Distri von Grund auf installieren.

    Meine idee war eine nicht ganz so einfach zu konfigurierende Distri zu nehmen, und mir richtig Zeit zu nehmen um jeden Schritt den ich mache auch zu verstehen, denn nur so weiss ich wirklich was ich gemacht habe und folge nicht blind irgendwelchen tutorials.

    ich habe jetzt 3 Monate keine Uni und somit viel Zeit, und bevor ich anfange habe ich ein paar Fragen:

    Welche Distri glaubt ihr eignet sich für die Zwecke die ich beschrieben hab am besten?

    Wie und mit welchem Programm sollte ich meine Festplatte (80 GB, 35 GB frei) partitionieren ohne das Windows zu verlieren?

    Ist meine Idee für die Vorgehensweise überhaupt sinnvoll?
     
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  3. #2 z-shell, 18.07.2007
    z-shell

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    Wenn du lust zu frickeln hast:
    Gentoo
    Da lernst du ein Linuxsystem von Grund auf kennen, und hast grösstmögliche Kontrolle und kannst es dir so einrichten, wie du magst.
    Das erfordert natürlich auch eine gewisse Zeit der Einarbeitung. Aber es gibt imo keine besseren Dokus als die von der Gentooseite.
    Code:
    fdisk
     
  4. #3 Donngal, 18.07.2007
    Donngal

    Donngal Jungspund

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    Danke erstmal für die schnelle Antwort, werde dann wohl mal mein Glück mit Gentoo versuchen.

    Aber noch ne völlig blöde Frage, meinst du mit fdisk das Partitionierungsprog von MS das bei Windows dabei ist?
     
  5. #4 z-shell, 18.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 18.07.2007
    z-shell

    z-shell Debianator

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    Nein.
    fdisk ist ein Linuxtool. Es ist auf der Gentoo-Install CD mit dabei.

    /edit:
    Andere Distris haben einen Installer, der die Partitionierung etwas erleichert (GUI).
    Schau dir da mal Ubuntu oder Debian an.
    Gentoo ist wirklich nicht ganz einfach, vor allem als Anfänger.
    Aber sieh selbst ;)
     
  6. #5 Donngal, 18.07.2007
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    Ja, aber sowas wie bei SuSe will ich ja eben nicht, ich will wirklich versuchen mir das von grundauf zu erarbeiten. Bin sehr geduldig dabei, hab ja Zeit.

    also kann ich mit fdisk die Partition splitten ohne Das was drauf ist zu verlieren, gut, aber welches Dateisystem ist für Gentoo zu empfehlen?
     
  7. caba

    caba GESPERRT!

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    Ist doch blödsinn,
    NEWBIE != IDIOT

    und lesen wird er ja können...

    mfg manuel
     
  8. #7 Donngal, 18.07.2007
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    Donngal Jungspund

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    Danke dafür, ich denke ich werde echt damit klarkommen, schliessliche beschäftige ich mich nicht erst seit gestern mit mehr als nur Spielen am Computer...
     
  9. TeaAge

    TeaAge Routinier

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    Ich frag mich grade ob das wirklich sinnvoll ist.

    Ich hab ich noch nie mit Gentoo beschäftigt (bleib erstmal bei den einsteiger distros) aber ich weiß nicht ob das dann nicht doch einem sprung ins kalte wasser gleicht.
    Einige Grundinfos (Aufbau und funktionsweise) sollten denke ich schon da sein.

    Ich meine, man muss ja YaST nicht nutzen, sondern nimmt die einstellungen per hand vor ... vielleicht reicht das erstmal für den übergang.


    Gruß
     
  10. #9 Donngal, 18.07.2007
    Donngal

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    Wie gesagt, ich habe sehr viel Zeit, und Lust mich reinzuarbeiten.

    Habe auch grade gemerkt das Gentoo eine sehr gute Dokumentation hat, und werde mich einfach mal dran versuchen. Ich halte euch auf dem laufenden.
     
  11. #10 Always-Godlike, 18.07.2007
    Always-Godlike

    Always-Godlike Das Freak

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    es gibt schon genug leute hier die "den kalten sprung ins wasser" gewagt haben und mit gentoo angefangen. da er im moment 3 monate zeit hat, kann er es ja versuchen. wäre schön wenn ers schafft. wenn nicht kann er immernoch opensuse, ubuntu und co. installieren.
    Ich hab selbst noch nie mit gentoo gearbeitet, denke aber, dass er es schaffen wird, da er ja schon ein kleines vorwissen hat^^
     
  12. #11 supersucker, 18.07.2007
    supersucker

    supersucker Foren Gott

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    Nimm Ubuntu, wenn du - als Anfänger - nicht schnell frustriert sein willst.

    Da lernst du mehr als genug für den Anfang.

    Im Übrigen haben 99% aller Leute, die gentoo ganz toll finden nicht die geringste Ahnung vom System, sondern tippen irgendwelche Befehle ab, die sie in der Doku oder im Netz gefunden haben.

    Das mit Suse ist übrigens ein Schwachsinns-Argument.

    Bei Suse kann man genauso viel lernen wie bei anderen Distros.
     
  13. Vegeta

    Vegeta Tripel-As

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    Zu Frage 1: Slackware
    Zu Frage2: cfdisk (ist bei Slackware dabei)
    Zu Frage3: Wenn Dir eine einfache Installation nicht gefällt, ist Dein Weg durchaus ok
     
  14. #13 Donngal, 18.07.2007
    Donngal

    Donngal Jungspund

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    Hab mir die Nacht um die Ohren gehauen und Gentoo mit Hilfe der Doku installiert, bin mal gespannt obs weiter so gut läuft, aber bisher ging alles glatt.


    Wenn nicht kann ich ja die anderen Vorschläge noch ausprobieren.

    Bin jedenfalls zufriedener als bei meiner letzten SuSe installation (wobei ich auch selber schuld war das ich den Installer benutzt hab, hätte ich ja genauso von hand installieren können, das stimmt schon.)
     
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  16. MrBoe

    MrBoe Routinier

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    Ich hab gestern einen Server mittels debootstrap von einer LiveCD aus installiert. Also ganz ohne lokales Installationsmedium. Da merkt man erst mal wie flexibel man mit Linux ist. Herrlich!

    Also wenn du mit deiner Gentoo Installation schon durch bist und noch 3 Monate -24 Stunden Zeit hat, kann ich die auch Debian empfehlen. Die Dokumentation ist auch exzellent.
     
  17. #15 z-shell, 18.07.2007
    z-shell

    z-shell Debianator

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    Ich hab nicht behauptet, dass er ein Idiot ist. Was soll denn diese Unterstellung?
    Ich habe ihn lediglich darauf aufmerksam gemacht, dass man bei Gentoo halt einiges an Basiswissen haben sollte. Natürlich kann man einfach die Befehle aus der Doku 1 zu 1 übernehmen. Dann weiss man aber noch lange nicht, was man da überhaupt genau gemacht hat, und der Lerneffekt ist gleich null.
    Man sollte vielleicht erstmal eine "einfachere" Distri nehmen, und damit rumspielen, bis man das System kapiert hat.
    Das ist aber Donngal`s Entscheidung, die ich ihm nicht abnehmen will und werde. Wenn er mit Gentoo klar kommt, dann freut mich das für ihn.
     
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