Linux mit wenigen Funktionen ausstatten

Dieses Thema im Forum "Installation & Basiskonfiguration" wurde erstellt von cargu, 02.09.2006.

  1. cargu

    cargu ...hat FreeDOS

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    Hallo,

    ich bin für einen Computerraum einer Schule auf der Suche nach einem einfachst zu bedienenden Linux, auf dem nur folgende Anwendungen laufen sollen:

    - Firefox
    - OpenOffice
    - The Gimp
    - irgendein FTP Programm
    - irgendeine IDE für PHP und HTML

    Auf nichts anderes sollen die Benutzer Zugriff haben und nichts anderes sollte an den i.d.R. völlig Linux unerfahrenen Benutzern rumnerven. Am besten wäre es, nach der Benutzeranmeldung einen leeren Desktop mit nur diesen Symbolen vorzufinden. Die Benutzer sollen nichts anderes mit dem System anfangen können, als mit o.g. Programmen zu arbeiten. Unter Windows ist das mit Gruppenrichtlinien und NTFS Berechtigungen etc. kein größeres Problem, nur wie macht man das mit Linux?

    Alle Rechner (weitgehend COMPAQ Workstations) und auch der Server haben CPUs um 1000MHz. Bislang läuft das Win-basiert: Jeder Benutzer hat sein eigenes Profil, z.B. mmustermann und damit verbunden einen eigenen Ordner auf dem Server, auf den nur er selbst (und natürlich die Systemverwalter) zugreifen kann und das müsste auf dem Linuxsystem auch so möglich sein.

    Mit welcher Linuxdistribution lässt sich das am besten bewerkstelligen oder gibt es vielleicht sogar fertige Lösungen für solche Einsatzgebiete?

    Ich bin kein sonderlicher Linuxexperte (arbeite nur ab und an mit OpenSuSE), kann mich aber natürlich in die Software einarbeiten, die ihr mir empfehlt.

    Viele Grüße & danke schon mal!
    cargu
     
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  3. defcon

    defcon Kaiser
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  4. #3 schwedenmann, 02.09.2006
    schwedenmann

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    Linux

    Hallo


    Suchst du ein Linux nur für dei Clients, oder willst du eine Lösung server inc. Anwendungen und Linux auf den Clients?

    Wenn du die 2. Lösung brauchst
    , wäre skolinux ev. was für dich.

    Linux nur auf Clients minimallinstsich, kannst du jedes Linux nehmen und dann entsprechend abspecken.

    mfg
    schwedenmann
     
  5. #4 root1992, 02.09.2006
    root1992

    root1992 von IT-Lehrern besessen

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    Ich kann (wenn es um Leistung geht) Gentoo empfehelen. Mit der Deutschen Anleitung sollte das kein Problem sein.

    Man kann die Benutzerverwaltung eigentlich über eine PSQL-Datenbank laufen lassen.

    Ansonsten FreeBSD. Wenn du dazu einen guten Buchtipp brauchst, ich glaube da ist sogar das mit der Datenbank+Benutzerverwaltung beschrieben, PM an micht, dann suche dir die ISBN raus.
     
  6. #5 StyleWarZ, 02.09.2006
    Zuletzt bearbeitet: 02.09.2006
    StyleWarZ

    StyleWarZ Profi Daten Verschieber

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    Hallo, es ist ein Schulzimmer! Und keine Bastelstunde!

    Und viel spass beim warten.

    Es ist mit jeder Distro möglich. Fragt sich wieviel du an Zeit und Nerven investieren willst. Da ich eher der Typ bin der Leuten Optionen zeigen will und nicht Lösungen. Darum rate ich dir einfach zu einer bekannten grossen Distri welche auf fertigen Packeten basiert (RPM, DEB, usw.)

    Greez und ein schönes Weekend

    Style
     
  7. Xanti

    Xanti Mouse Organist

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    Die Distribution ist egal. Wichtiger ist der WM sowie die Möglichkeit, durch Änderung der Keybindings und des Menüs das Wechseln auf die virtuellen Konsolen (Ctrl+Alt+F*) sowie das Aufrufen von x-Shells zu unterbinden.

    Gruss, Xanti
     
  8. rikola

    rikola Foren Gott

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    Vielleicht hilft noch ein Tipp, wie man zum Beispiel das Umschalten verhindert. Schau dir dazu 'man xorg.conf' an, dort gibt's die Option 'Option "DontVTSwitch" "boolean"', die Du dann auf 'True' setzen muesstest. Mit KDE kannst du, mittels kcontrol, einstellen, welche Tastenkombinationen erlaubt sind. Die kannst Du fuer die User entsprechend einschraenken. Wenn du nur die Programme auf dem Desktop hast, die Du erwaehnt hast, kommen sie dann auch nicht mehr so leicht an die Konfiguration dran. Vermutlich geht das ganze auch systemweit, was besser waere, da ich zum Beispiel das Problem sehe, dass ein user ueber den ftp-Dienst seine .kde Konfigurationsdateien loeschen und dann kde mittels 'Ctrl-Alt-Backspace' neu startet, so dass er dann an alle normalen Programme rankommen wuerde.

    mit anderen Fenstermanagern geht das sicherlich auch, und wie schon erwaehnt, ist es nicht so wichtig, welche Distribution Du dabei einsetzt.
     
  9. #8 root1992, 02.09.2006
    root1992

    root1992 von IT-Lehrern besessen

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    Naja von KDE rate ich dir ab, denn das haben wir in der Schule, und wenn sich am Anfang der Stunde alle (3 IT-Räume) anmelden, das dauert fast 5 Min lang, bis es da ist.

    Ich kann den IceWM empfehlen, klein, super konfigurierbar (mit paar Dateien).
     
  10. hex

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    Ich würde Ubuntu nehmen. Ein Mal nach den Vorgaben einrichten. Image erstellen und auf allen Rechnern aufspielen.

    mfg hex
     
  11. #10 DennisM, 03.09.2006
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    Oder Fedora, das spezialisiert sich auch auf GNOME und du hast alles dabei.

    MFG

    Dennis
     
  12. hex

    hex Lebende Foren Legende
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    Das ist immer ein Grund, warum ich Ubuntu empfehle! ;)
    Mal noch ne Frage: Soll der Server dann auch auf Linux umgestellt werden?

    mfg hex
     
  13. #12 DennisM, 03.09.2006
    DennisM

    DennisM Moderator u. Newsposter

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    Oh man Novell sieht wiedermal schlecht aus :/

    MFG

    Dennis
     
  14. #13 schwedenmann, 03.09.2006
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    Hallo


    Die Statistik sagt doch gar nichts aus.

    Was wird da erfaßt, wird da nur die Anzahl der Sicherheitspatches gezählt, oder wie ?

    Außerdem kann man wohl kaum Entreprise mirt einemnormalen Ubuntu-Dektop vergleichen, oder doch.

    Diese Sicherheitserbsenzählerei sagt absolut ncihst über die Qualität der patches und der Systeme aus.
    Das gab es doch auch zwischen XP und einigen Linuxdistr., da wuren dann kernelpatches und Programmpatches doppelt gezählt, auch die Schwer der Sicherheitslücken, kommt beiu so eienr Statistik nicht zum tragen.

    Aber zum Thema netzwerk für Schulen
    1. Skolinux, wurde ja genau für diesen Zweck entwickelt
    2. T2 ?? Server + Thin-Clients, engl. Distri auch für Schulen konzipiert, afaik Redhat basiert


    mfg
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  16. #14 DennisM, 03.09.2006
    DennisM

    DennisM Moderator u. Newsposter

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    T2 ist ein Distributionsbaukasten, damit kann man alles machen.

    MFG

    Dennis
     
  17. #15 schwedenmann, 03.09.2006
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    T2

    Hallo


    @DenniM

    hast recht, habe das verwechselt, hier die Distri die ich meine

    http://k12ltsp.org/

    mfg
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