Linux-Distribution zum Selberbauen

Dieses Thema im Forum "Sonstige Linux Distributionen" wurde erstellt von Andre, 08.04.2002.

  1. Andre

    Andre Foren Gott
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    hab da nen interessanten Artikel gefunden...
    -----schnipp-----
    Paketmanagement Portage orientiert sich am BSD-Ports-System






    Mit einem innovativen Ansatz hebt sich die neue Linux-Distribution Gentoo, die jetzt in der Version 1.0 erschienen ist, von der Vielzahl an Linux-Distributionen ab. Die freie Quellcode-Distribution setzt auf ein dem BSD-Ports-System nachempfundenes Paketmanagement, das die Software während der Installation kompiliert und so optimal auf das Ziel-System abstimmen kann.





    Gentoo Linux soll sich vor allem als flexible und schnelle, freie Linux-Distribution für x86-basiertes Linux auszeichnen, die sich an Entwickler und professionelle Netzwerk-Nutzer richtet. Dazu trägt vor allem Portage bei, ein Ports-System in der Tradition von BSD-Ports. Dabei ist Portage in Python realisiert und bringt einige zusätzliche Features mit, darunter auch ein fein granuliertes Management von Abhängigkeiten, die Möglichkeit, "fake"-Installationen als OpenBSD durchzuführen, ein Pfad-Sandboxing, sicheres "Unmerging", System-Profile, virtuelle Pakete und ein Konfigurationsdatei-Management.

    Gentoo Linux 1.0 kommt mit einem gepatchten Linux-Kernel 2.4.18, der glibc-2.2.5, gcc 2.95.3 sowie XFS, ReiserFS, ext3, LVM, ALSA und eine in den Kernel integrierte PCMCIA-CS-Unterstützung. Aber auch die Kompatibilität mit reinen "Vanilla"-Kerneln bleibt gewährleistet. Zudem bringt Gentoo 1.0.0 Xfree86 4.2, OpenGL, KDE 2.2.2/3.0 Beta und GNOME 1.4 sowie TCP-Wrapper, xinetd, iptables und Linux QoS-Tools mit (Quality of Service).

    Als MTAs sind qmail (mit optionalem MySQL- und LDAP-Support), Postfix und exim dabei, als Boot-Loader setzt man auf GRUB, aber auch LILO lässt sich verwenden. Hinzu kommen über eintausend aktuelle "ebuild-Scripte", mit denen sich weitere Applikationen installieren lassen.

    Obwohl die einzelnen Pakete während des Einspielens erst kompiliert werden, gestaltet sich die Installation neuer Pakete nicht komplizierter als bei anderen Distributionen, die auf vorkompilierte Software setzen. Um z.B. das KDE-Desktop zu installieren, reicht der Befehl "emerge kde-base/kde" aus. Portage holt die Quelltexte, startet die Übersetzung mit den zuvor festgelegten Einstellungen und richtet die Applikationen ein.

    An Stellen, wo etwas mehr Handarbeit gefordert ist, kann Gentoo durch eine umfangreiche Dokumentation glänzen, die z.B. Schritt für Schritt beschreibt, wie ein Desktop-System mit KDE und GNOME sowie Sound-, Mail-, Drucker- und Samba-Unterstützung eingerichtet wird.

    Der große Vorteil am Gentoo-Ansatz sind vor allem auf das eigene System optimierte Applikationen, das so systemspezifische Compiler-Optionen genutzt werden können. Normale Binärpakete hingegen sind in der Regel darauf ausgelegt, auf einer Vielzahl von Systemen zu laufen. Gentoo verspricht so eine erhöhte Performance und einfache Updates auf neue Versionen, schließlich muss man nicht warten, bis entsprechende Binärpakete für das eigene System zur Verfügung stehen.

    CD-Images für Gentoo 1.0 können unter gentoo.org heruntergeladen werden. Die kleinste Version kommt dabei mit 16 MB aus. Die Installation dauert hingegen länger als bei anderen Linux-Distributionen, schließlich müssen die zahlreichen Pakete nicht nur eingespielt, sondern auch kompiliert werden. So sollte man für eine Desktop-Installation einige Stunden einplanen.

    Der Name Gentoo geht im Übrigen auf eine besonders kleine und flinke Pinguin-Art zurück.

    ----schnapp----
    quelle : golem.de
    http://www.gentoo.org

    nette grüse andre :)
     
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  3. Steve

    Steve 13te

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    Was ist denn dadran zum selberbauen ?
     
  4. rup

    rup Haudegen

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  5. Andre

    Andre Foren Gott
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    re

    -------
    Linux-Distribution zum Selberbauen
    -------
    war die Überschrift von Golem.... ;)

    --------
    .....Obwohl die einzelnen Pakete während des Einspielens erst kompiliert werden, gestaltet sich die Installation neuer Pakete nicht komplizierter als bei anderen Distributionen, die auf vorkompilierte Software setzen. Um z.B. das KDE-Desktop zu installieren, reicht der Befehl "emerge kde-base/kde" aus. Portage holt die Quelltexte, startet die Übersetzung mit den zuvor festgelegten Einstellungen und richtet die Applikationen ein....
    ---------
    gehe mal davon aus das sie das mit selberbaueun meinten :))

    netten gruss andre
     
  6. #5 Nightwing, 02.05.2002
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  7. Andre

    Andre Foren Gott
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    klingt gut :)

    hasste das schon mal getestet???
     
  8. #7 Nightwing, 02.05.2002
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    ja sicher

    der vorteil von lrs ist das man kein bestehendes system haben muss um es zu installieren. Man entscheidet am anfang welchen compiler man benutzen möchte, auf welche cpu das system optimiert werden soll oder ob man keine optimierungen möchte und der rest geht von ( fast ) ganz alleine.
     
  9. Marco

    Marco Routinier

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    Klingt verdammt gut. Werd das mal auf meinem "neuen" Rechner ausprobieren!
     
  10. Andre

    Andre Foren Gott
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    bin...

    ...auch schon am saugen :bounce:
     
  11. mapiox

    mapiox Tripel-As

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    booten

    ..so hab mir lrs-linux auch mal gezogen

    wie muß ich die cd denn brennen damit diese bootfähig ist?

    hab mir die bootdisk auch gezogen, entpackt und dann passt´s nicht mehr auf eine diskette :(

    :help:
     
  12. mapiox

    mapiox Tripel-As

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    hat sich erledigt :)
     
  13. Andre

    Andre Foren Gott
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    @mapiox

    wie läuft die instalation?

    werds gleich auch installieren.....hab mir aber auch icepack-linux gezogen :)
    und überlege noch, was ich zuerst teste :)
     
  14. #13 Nightwing, 03.05.2002
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    die iso-images sind schon bootfähig. die diskette wird nur dann gebraucht wenn der rechner nicht von cd booten kann.

    das iso-image selber kann man ohne probleme mit cdrecord, nero usw. brennen. bei cdrecord sieht das bei mir so aus:

    cdrecord -dev=0,0,0 -speed=8 -eject -v iso-image.iso
     
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  16. #14 mapiox, 03.05.2002
    Zuletzt bearbeitet: 03.05.2002
    mapiox

    mapiox Tripel-As

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    bis jetzt ganz gut
    allerdings wurde meine scsi-platte nicht erkannt, und ich nicht in der lage war diese einzubinden:( , installiere ich gerade auf meinem
    zweitrechner(PIII 700).
    hab um 14Uhr angefangen und bin jetzt bei xfree angelangt. das dauert.... :D

    edit: cd ist ok
    aber das file für die bootdisk passt nicht auf die diskette
     
  17. mapiox

    mapiox Tripel-As

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    Installation erfolgreich beendet :D , brauchte nur lilo.conf und XF86Config anzupassen.
    Ob sich der Zeitaufwand der Installation allerdings gelohnt hat weiß ich noch nicht.
     
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