Linux-Distribution Unterschiede

Dieses Thema im Forum "Linux OS" wurde erstellt von Michi111, 19.07.2010.

  1. #1 Michi111, 19.07.2010
    Michi111

    Michi111 Grünschnabel

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    Hi liebe Unix Community,

    Soweit ich das richtig verstanden habe ist Linux kein Betriebsystem sondern nur ein Kernel und dieser wird dann mit kompatiblen (für den Linux-Kernel) Paketen zu einem Betriebsystem (Linux-Distribution). Das würde bedeuten das sich Gentoo, Debian, Madrivia und Redhat doch weit größer unterscheiden als man denken würde, also nicht nur die Pakete wie Openoffice, Gimp und co., sondern essentiale Dinge die dem Kern des Systemes sehr nahe sind?

    Was macht Gentoo anders als Debian oder Redhat based Distributionen?
    Welche Pakete sind den die jenige die diese Unterschiede aus machen, wenn es nicht der Kernel ist. (Sicherheit, Stabilität..)

    Was ist der Kernel überhaupt und wie kann er beeinflusst werden in der Funktionsweise von anderen Paketen? (geht das überhaupt??)

    lg,
    Michi111
     
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  3. #2 Gast123, 19.07.2010
  4. #3 bitmuncher, 19.07.2010
    bitmuncher

    bitmuncher Der Stillgelegte

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    Mit einem Satz: Die größten Unterschiede bei den Distros liegen in der Paketverwaltung, den mitgelieferten Programmen, den Konfigurationstools sowie dem Aufbau der Konfiguration.
     
  5. Andre

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    bitmuncher hat das sehr schön erklärt.

    Für einen Einsteiger würde ich eigentlich immer eine Distro empfehlen,
    die augenscheinlich einfach zu managen ist und eine große (möglichst deutschsprachige) Supportcommunity hat.

    Ein gutes Beispiel wäre hierzu die SUSE Distro.

    Viele Grüße

    André
     
  6. #5 Michi111, 19.07.2010
    Michi111

    Michi111 Grünschnabel

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    Hi,

    Also so neu bin ich nicht in der Linuxszene ;)

    Suse hatte ich schon vor 6 Jahren, dann Fedora und Ubuntu. Erstmal danke jetzt hab ich's verstanden. Nur in den changelog des Kernelsteht ja unteranderen das die neuen Radeonkarten/Intels funktionieren ( Treiber, die amd64/X64 befehlsätze wurden ja nich geändert somit ne Anpassung??), offenbar dürften also Treiber im Kernel stecken, aber im Wiki steht das viele Distros große Unterschiede im Treibersupport haben. Wie kommt das? Gibt es irgendwo eine Seite, in der die unterschiedlichen Paketverwalltungsprogramme verglichen und genauer erklärt werden (Befehle,...)? Wenn ich jetzt zb auf distrwatch gehe kann mir alle Pakete anzeigen lassen die in einer Distribution sind, aber welche davon sind notwendig fürs System und welche reine Anwedungen ( Amarokund Co) da bräucht ich ne Liste von.
     
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  8. #6 bitmuncher, 19.07.2010
    bitmuncher

    bitmuncher Der Stillgelegte

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    Das kommt daher, dass bei weitem nicht alle Treiber im offiziellen Kernel von kernel.org stecken. Es gibt genug Treiber, die darin nicht aufgenommen wurden und die Lizenzen unterliegen, mit denen einige Distributoren (wie z.B. Debian) nicht einverstanden sind, weswegen sie diese nicht mitliefern. Andere Distributoren wie SuSE patchen zum Teil Treiber selbst und liefern jeden noch so schlecht programmierten Treiber mit, nur damit sie möglichst viel Hardware unterstützen können.

    Lies dir mal die Anleitung von "Linux from scratch" durch. Daraus kannst du sehr einfach ableiten welche Software für's System wirklich notwendig ist. Im Prinzip kann man sagen, dass alles, was in deren Toolchain drin ist, für ein minimales System notwendig ist.
     
  9. #7 Michi111, 19.07.2010
    Michi111

    Michi111 Grünschnabel

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    Danke für die Hilfe ;), jetzt heißts lesen, verstehen, lesen.....

    Bis dahin bin ich jetzt auf Arch Linux, welches meinen Vorstellungen am Meisten entspricht.


    lg
     
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