Linux auf 2. Festplatte -> BIOS HDD-Auswahl!

Dieses Thema im Forum "Installation & Basiskonfiguration" wurde erstellt von cuibono, 09.12.2008.

  1. #1 cuibono, 09.12.2008
    cuibono

    cuibono Jungspund

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    Servus!

    Es ist eigentlich ganz simpel, ich habe zwei Festplatten in meinem Notebook und auf der ersten Windoof Vista 64bit installiert (Eigentlich bin ich ja XP-Verfechter, aber ich benötige das Vista leider für ein paar Dinge). Nun möchte ich Linux Suse 11 auf die 2te Festplatte installieren (u.a. mit Vmware für xp 32bit) und beim Boot keinen Bootmanager sondern, dass immer nur eine Festplatte gebootet wird - in diesem Fall Vista - und durch das Booten der zweiten Festplatte (BIOS F12) Linux Suse startet!

    Kurz: 2 HDD + Vista/Linux -> Boot der jew. HDD über F12

    Ich hatte solch eine Konfiguration schonmal, aber das ist schon zu lange her...In der Linux Installation kann ich ja einen Bootmanager installieren - habe mich nicht getraut den MBR zu beschreiben, habe nur Root-Partition ausgewählt, aber hat nichts gebracht.

    PS: Die zweite HDD hat erst eine NTFS Partition - dahinter kommt erst Linux!

    Würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen kann! :)

    Liebe Grüße
    cuibono
     
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  3. icetea

    icetea Jungspund

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    weis nicht ob es hilft, aber bei der linux partition muss auch das "boot-flag" der partition gesetzt sein. (wenn noch nicht geschehen)

    Kann man per gparted oder in windows einstellen.
     
  4. #3 cuibono, 09.12.2008
    Zuletzt bearbeitet: 09.12.2008
    cuibono

    cuibono Jungspund

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    hey danke für die schnelle antwort!

    okay habe die Linux-Partition auch mit gparted erstellt. Wusste gar nicht, dass das auch unter Windoof geht.

    Suse ist schon installiert, werde es gleich mal ausprobieren!

    LG
    cuibono

    EDIT: So nach langem hin-undhergeboote habe ich einen Fehler gefunden. Vista hat sich auf "dev/scb" installiert, aber die bootdaten auf "dev/sca" - komischerweise wurde bei der Vistainstallation scb als C: erkannt...komisch! Also müsste ich nun wissen, wie ich Vista dazu bringe von scb zu booten und Linux auf sca booten lassen. Kann man mit der Vista DVD wie bei XP den MBR über die Reparaturfunktion neu erstellen/schreiben?

    Wäre für einen Tipp echt dankbar! ;)
     
  5. #4 cuibono, 10.12.2008
    cuibono

    cuibono Jungspund

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    öhhhm kann mir denn niemand helfen? müsste doch ganz simpel sein.

    Einfach Auf die Vista HDD die Bootfiles schreiben und auf die SUSE HDD die Suse bootfiles und fertig....aber wie die bestehenden Vistabootfiles bzw. den MBR auf die VistaHDD bekommen?

    Habe schon einiges probiert, aber dann bootet Vista bzw. Suse nicht mehr... immer eins von beiden! ;(

    pls help! ?(
     
  6. foexle

    foexle Kaiser

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    hast du erst windows dann linux installiert oder andertst rum ?
    die windows platte muss immer die prim. Platte sein ... naja ka ob sich das bei vista geändert hat .. habe das was noch irgendwo im hinterkopf rum geistern.

    so und dan sollte linux eine /boot partition haben ... dort kanst du dann auch deinen bootmanager installieren (grup oder lilo).
     
  7. #6 Gast1, 10.12.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10.12.2008
    Gast1

    Gast1 Guest

    Das stimmt so nicht, wenn man GRUB in den MBR installiert, dann ist es Linux vollkommen wurscht, ob ein Bootflag gesetzt ist oder nicht, bei mir bestitzt nicht eine einzige Linux-Partition ein Bootflag und alles bootet problemlos.

    Aber der Thread zeigt schön, was man sich durch das "auf Teufel komm raus"-Vermeiden der Installation eines Bootloaders in den MBR (wahrscheinlich wegen irgendwelcher Horrorgeschichten, die einem jemand erzählt hat) zu > 95 % einhandelt => Probleme.

    Dann noch viel Spaß beim IMHO komplett sinnlosen Vorhaben (openSUSE legt übrigens schon seit Ewigkeiten bei der Installation des Bootloaders in den MBR ein Backup des selbigen an, das nur am Rande).

    Nachtrag:

    Und wozu? Vollkommen unnötig, vor allem, wenn man dafür nachträglich an der Partitionierung rumschrauben müsste und eh nur eine Distribution installiert ist.

    So wie auch auf die Rootpartition, also sollte das der Grund sein, warum Linux eine Bootpartition haben "sollte", dann ist Das kompletter Unsinn.
     
  8. icetea

    icetea Jungspund

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    das bezog sich auch nicht auf linux oder grub oder sonstwas :p
    Mein Laptop-BIOS möchte ein gesetztes boot flag haben wenn ich das OS von BIOS aus auswähle.
     
  9. Gast1

    Gast1 Guest

    Aha, es bezog sich also auf "gar nichts" aber Linux stand trotzdem im Satz?

    Bootflags sind vielleicht für Windows/DOS zwingend, aber sicher nicht für Linux, wenn man es richtig macht.

    Aha, und mit einem ordentlich installierten GRUB-Bootloader (wie ich es ja auch beschreibe) kann man sich dieses ganze Gefummel im BIOS sparen.
     
  10. foexle

    foexle Kaiser

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    Rain_maker ich habe nicht gesagt das man eine /boot haben "muss" sondern "soll" und das ist ein großer unterschied
    Natürlich kann man grup und lilo alles im root machen

    greetz
     
  11. #10 keks, 10.12.2008
    Zuletzt bearbeitet: 10.12.2008
    keks

    keks nicht 1337 genug

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    full ack @Rain_Maker, Grub ins MBR und entspannt Linux und Windows booten!
     
  12. Gast1

    Gast1 Guest

    Wenn man es ganz sicher will, dann GRUB in den MBR der Linux-Platte, diese als _erstes_ Bootdevice verwenden und den Windowseintrag "mappen".
     
  13. seim

    seim seim oder nicht seim?

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    Also jede Festplatte hat einen eigenen MBR

    Im Bios stellst du ein von welcher Festplatte gebootet werden soll und dessen MBR wird auch gewählt.

    Bei der Installation müsstest du nun auswählen, dass Grub in den MBR deiner 2. Festplatte installiert werden soll und die 1. Festplatte quasi unangetastet bleibt (das geht meines Wissens nach irgendwo bei dieser Übersichtstabelle während der Installation..).

    Bei einem PC würde ich ganz klar sagen, stecken se die Win-Platte ab während der Installation und nix geht falsch, aber bei einem Laptop bin ich mir nicht sicher ob das so einfach geht (hab ich auch nie probiert, da ich nur eine hdd im Lappi hab).
     
  14. Gast1

    Gast1 Guest

    Super Tipp, wirklich.

    a) Danach kann man Windows per GRUB (lilo) booten erst mal vergessen, oder woher soll der Installer wissen, daß sich da noch ein Windows auf einer gerade nicht angesteckten Platte befindet? Anschliessend darf man den Windowseintrag also wieder per Hand reinfummeln.

    b) Steckt man die andere Platte wieder an, dann kommt wahrscheinlich GRUB auch durcheinander (device.map), weil hd0 nun wieder die Windowsplatte ist.
     
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  16. seim

    seim seim oder nicht seim?

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    So wie ich ihn verstanden habe, will er sein OS nicht per Grub oder sonstige Bootloader wählen sondern mit einer Funktion seines Bios (die hab ich auch ist sehr praktisch übrigens) und zwar beruht dies auf der Tatsache, dass man temporär ein anderes Bootdevice auswählen kann. So wird nicht mehr von Festplatte 1 gestartet sondern z.B. von CD oder eben einer anderen Festplatte

    Zum einen habe ich das selbst schon einmal gemacht zu Zeiten wo ich nicht wusste wie es besser geht. Und ich kann dir versichern, dass es damals mit einer IDE Platte sehr gut funktionierte.
    Ich könnte mir eher vorstellen, dass ein moderner SATA Controller das ganze durcheinander bringt, weil dieser evtl. die Festplatten Nummerierung ändert. Bei IDE hingegen ist das fix. hd0 wird immer hd0 bleiben bis du einen Jumper umsteckst oder die Platte an ein anderes Kabel hängst.
     
  17. Gast1

    Gast1 Guest

    Wenn man ständig im BIOS rumfummeln will, dann funktioniert das vielleicht, weil dann auch die Reihenfolgen immer wieder vertauscht werden. Wobei hier natürlich nirgends erwähnt wird, ob es sich um IDE oder SATA handelt, der Punkt wäre natürlich auch gut zu wissen.

    Nur ist das keine Lösung und die Probleme, die sich der TE da eingehandelt hat sind eben genau die, die man sich einhandelt, wenn man meint, man müsse den bösen Bootloader vermeiden.
     
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