Knoppix 5.1 erschienen

Dieses Thema im Forum "Linuxnews/Programmversionen" wurde erstellt von kbdcalls, 31.12.2006.

  1. #1 kbdcalls, 31.12.2006
    kbdcalls

    kbdcalls Master of Universe

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  3. d2kx

    d2kx Grünschnabel

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    Knoppix 5.1.1

    Updated kicker and kdebase (while fixing a nasty bug that made kicker "disappear" in all but the first desktop)
    Updated ntfs-3g (writing speed improvements)
    sudo helper for kdesu
    xorg updates from Debian/unstable
    iceweasel/icedove (firefox/thunderbird) updates
    kwlan for WLAN w/ WEP/WPA in Knoppix menu
    added vlan configurator
    fixed "2nd reboot fails" bug when installing Knoppix with reiserfs by downgrading grub (http://savannah.gnu.org/bugs/?17957)
    added french translation to mkbootdev (contributed by Jody Noury)
    [CD] removed KDE docs and java demos
    [CD] re-added spanish language support for KDE
    [CD] installed Java-Plugin for iceweasel (firefox)
     
  4. #3 drfreak2004, 06.01.2007
    drfreak2004

    drfreak2004 Guest

    Knoppix 5.1.1 Bugfixed erschienen

    Von www.knopper.net

    Kaum released, und schon gibt's ein Update... Aus dem KNOPPIX-CHANGELOG:

    * "kicker-Bug" repariert: xsession-knoppix, kicker und kdebase aktualisiert (wodurch u.a. ein ärgerlicher Fehler behoben wurde, bei dem die Programmleiste auf allen Desktops außer dem ersten "verschwand", wenn mit der Maus auf den Desktop-Umschalter geklickt wurde.)
    * Update: ntfs-3g (02.01.2007) (schnelleres Schreiben)
    * xorg Updates aus Debian/unstable
    * Iceweasel/Icedove (Firefox/Thunderbird) Updates
    * kwlan for WLAN mit WEP/WPA im Knoppix menu
    * vlan Konfigurator
    * Repariert: "2nd reboot fails" Bug, wenn Knoppix mit reiserfs installiert wurde, durch Downgrade von grub
    * Französische Übersetzungen für mkbootdev (contributed by Jody Noury)
    * [CD] KDE-Dokumentation und Java Demos entfernt
    * [CD] Spanische Sprachunterstüzung für KDE wieder installiert
    * [CD] JAVA-Plugin für Iceweasel (Firefox)

    Neu:
    (Von den üblichen Bugfixes/Updates abgesehen)

    * Update auf Debian etch/testing als Basisdistribution
    * Linux Kernel 2.6.19(.1) + fuse 2.6.1
    * cloop 2.05 Realtime Decompression mit erweitertem Block-Buffering für geringere CD/DVD Zugriffs-Latenz
    * Ersatz von unionfs durch aufs wegen besserer Stabilität und Performance
    * KDE 3.5.5
    * OpenOffice 2.1
    * ntfs-3g (12.12.2006) für voll transparenten NTFS-Schreibsupport, getestet auch mit der knoppix tohd= und knoppix fromhd= Boot-Option. Bitte die weiter unten angegebenen Hinweise zu ntfs-3g beachten.
    * ntfsprogs-Update (ntfsresize, ntfsmount, ntfsfix)
    * Integration des 3D-Desktops beryl+emerald in KDE (manueller Start mit gnome ist ebenfalls möglich), per Bootoption knoppix desktop=beryl. Bitte die weiter unten angegebenen Hinweise beachten!
    * Experimentelles Skript zur Erstellung eines bootfähigen Memory-Sticks (mkbootdev, Martin Öhler) aus einer laufenden KNOPPIX-Live-Session

    aufs

    Um das (scheinbare) Ändern von Dateien auf CD oder DVD in der Live-Session zu erlauben, und eigene Einstellungen auch resetfest mit der Persistentes Knoppix-Image-Option speichern zu können, verwendet KNOPPIX seit Version 3.8 das Overlay-Dateisystem unionfs. Dies wiederum entstammt einem viel größeren Projekt, was zu einer über die Entwicklungszeit immer komplexerem und, unserer Erfahrung zufolge, leider auch fehleranfälligem Code geführt hat. Wenngleich die Stabilität für die meisten Anwendungen ausreichend war, haben wir uns dazu entschlossen, auf einen Spinoff von unionfs, das weniger bekannte, aber von Grund auf neu entwickelte aufs ("Another Unionfs") von Junjiro Okajima, der auch schon für unionfs viele Bugfixes geliefert hat, umzusteigen. Von der Funktionalität her sollte es gegenüber unionfs keinen Unterschied geben, d.h. das Ändern von Dateien bin hin zu umfangreichen Software-Updates werden durch aufs ermöglicht.
    ntfs-3g

    Mit NTFS-3G ist das Schreiben auf NTFS-Partitionen fast ohne Einschränkungen möglich. Hervorgegangen aus dem Linux-NTFS Projekt ist NTFS-3G als "Filesystem-In-Userspace"-Plugin in vielen Installationen erfolgreich getestet worden und wird auch für GNU/Linux-basierte Virenscanner wie "Knoppicillin" eingesetzt.

    Wie bei allen dynamisch RAM-gepufferen Dateisystemen gilt es auch bei NTFS-3G ein paar Dinge zu beachten. Wenn Dateisysteme schreibbar eingebunden sind, oder waren, sollte der Rechner nicht einfach ausgeschaltet bzw. per Reset-Schalter neugestartet werden, da sonst Daten verlorengehen können. Wenn auf Datenträger geschrieben wurde, sollte KNOPPIX nach Beenden der Session regulär "heruntergefahren" werden, was durch das anschließende automatische Auswerfen der CD bzw. DVD bestätigt wird. (Dies wird hier nur extra erwähnt, da NTFS inzwischen sehr weit verbreitet ist, und z.B. bei Nutzung des Knoppix "Persistent Image" sowie der Möglichkeit, Dateien unter NTFS als "Swapspace" für Linux zu verwenden, während der KNOPPIX-Session auch Schreibzugriffe auf Festplatte stattfinden können, was sonst normalerweise nicht der Fall ist!)
    3D-Desktop beryl+emerald

    Aus diversen Foren und Newsticker sind die in diesem Jahr neu entwickelten 3-D-Desktops bekannt, die einerseits die Darstellung der beliebten virtuellen Desktops auf einem rotierenden Würfel, Transparenz und erstaunliche Animationseffekte, andererseits auch vor allem für Präsentationen sehr nützliche Übersichts- und Annotationsfunktionen zur Verfügung stellen. compiz und beryl sind zwei dieser Desktop-Erweiterungen. Mit der Bootoption

    knoppix desktop=beryl

    wird in Knoppix der X-Server auf die Verwendung der Transparenz- und Beschleunigungsfunktionen vorbereitet, und beryl als KDE-Erweiterung gestartet. Eine Übersicht über die in beryl verwendeten Hotkeys und Funktionen z.B. für die Desktop-Rotation, stufenlosen Zoom, stufenlose Transparenzübergänge usw. ist im beryl-Wiki zu finden.

    Wird nach Booten mit knoppix desktop=beryl der Desktop mit der Knoppix "Desktop Restart"-Funktion gewechselt (z.B. zu gnome), so kann beryl auch nachträglich manuell in der Shell gestartet werden:

    beryl --replace & emerald --replace &

    Da der X-Server jedoch entsprechend vorbereitet sein muss (v.a. Composite und AIGLX müssen eingeschaltet werden), ist das Booten mit der erwähnten desktop=beryl-Option jedoch in jedem Fall erforderlich.

    Warnhinweis: Da einige Grafikkartenhersteller aus (wie oft zu hören ist) "Geschäftsgeheimnis"-Gründen nicht ihre technischen Spezifikationen offenlegen, gibt es für einige Grafikkarten gar keine, oder nur rudimentär implementierte beschleunigte, freie Grafikkartentreiber. Dies kann bei diesen Karten nach unseren Tests beim Booten mit desktop=beryl zu - mitunter resetfesten (!) - Grafikfehlern führen, die nur durch einen "Hard Reset", d.h. das Abziehen des Netzkabels für ein paar Minuten, natürlich erst nach dem normalen Herunterfahren und Ausschalten des Rechners (sic!), behoben werden. Beobachtet haben wir dies vor allem bei Karten der Firma NVidia®.
    Mögliche Abhilfe: Werden im Live-Betrieb die beschleunigten, proprietären Treiber für diese problematischen Karten installiert, scheinen die 3D-Funktionen nach Neustart der Grafikoberfläche einwandfrei zu laufen. Wir können jedoch aus sicherheits- und lizenztechnischen Überlegungen keine solchen proprietären Treiber direkt auf der freien Knoppix-CD oder DVD mitliefern. Wer die Installation solcher Treiber nicht selbst durchführen möchte, sei daher auf die denächst in Neuauflage erscheinende Games-Knoppix von Martin Öhler, Erik Auerswald und der Unix-AG an der Universität Kaiserslautern verwiesen, die einige proprietäre, mit Genehmigung der Hersteller vorinstallierte, Grafikkarten-Treiber enthält, welche auch für 3D-Spiele verwendet werden.

    Am wenigsten Probleme mit DRI und Transparenz haben uns in den Tests "ältere" ATI®-Karten (z.B. Radeon Mobility) sowie Intel® Onboard-Grafikchipsätze bereitet. Auf diesen Karten liefen die meisten beryl-Funktionen einwandfrei und stabil.

    Für beryl sollte der Rechner über mindestens 512MB Arbeitsspeicher, oder eine entsprechend groß eingerichtete SWAP-Partition für Linux verfügen, da die 3D- und Transparenz-Funktionen notorisch speicherhungrig sind.
     
  5. Ebbi

    Ebbi Ubergeek

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    Witzig dass man ohne Neustart das Desktop-Environment wechseln kann. Allerdings kommt von etwas anderem als KDE nicht mehr zurück. :)
     
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