Kernel

Dieses Thema im Forum "Linux OS" wurde erstellt von kartoffel200, 18.12.2007.

  1. #1 kartoffel200, 18.12.2007
    Zuletzt bearbeitet: 18.12.2007
    kartoffel200

    kartoffel200 AMD Fanboy Since 2003

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    Also ich hab bis jetzt schon 3 mal versucht den Kernel selbst zu kompilieren. Ich habe dafür die Kernelsources von Kernel.org heruntergeladen. Als OS hab ich Fedora verwendet. Bis jetzt ist es immer fehlgeschlagen. Also entweder frohr der neue Kernel beim start ein oder er gab Kernel Panic aus und konnte nix mounten.

    Vorgegangen bin ich folgend.
    Kernelsources nach /usr/src/kernels/linux2.6.... kopiert.

    dann make menuconfig

    module aktiviert usw Treiber aus und abgewählt ...

    dann
    make && modules_install

    als das fertig war

    make install.


    Meine Frage ist nun sollte ich es erst mal mit einem anderen OS versuchen oder hab ich einfach was falsch gemacht.?

    Ich werde echt nicht schlau daraus weil ich keine wichtigen Treiber abgewählt habe, oder irgend was abgewählt hab was ich nicht kenne.

    Was mir nur aufgefallen ist es scheint so, dass Debian und Fedora ihre Kernel irgend wie modifizieren. Weil bei Debian kann ich ja z.B.ein lspci als nicht Root ausführen und unter Fedora 7 nur als Root.
     
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  3. #2 supersucker, 18.12.2007
    supersucker

    supersucker Foren Gott

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    Jede Distribution nimmt sich die sourcen von kernel.org und patched die - oftmals - anders.

    Und genau deshalb solltest du auch die Fedora-sourcen nehmen und nicht die von kernel.org.
     
  4. #3 slackfan, 18.12.2007
    slackfan

    slackfan König

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    Das liest sich trotzdem so, als hättest du den Kernel nicht richtig eingerichtet. Ich spekuliere mal, config von Fedora genommen und vergessen die InitialRamDisk einzurichten.
    Wenn du an einem ungepatchten Kernel herumspielen willst, nimm Slackware.
     
  5. #4 P17, 18.12.2007
    Zuletzt bearbeitet: 18.12.2007
    P17

    P17 Schandensbegrenzer

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    Wenn du die config vom laufenden Fedora-Kernel nach /usr/src/linux-2.6* /.config kopiert hättest, hättest du schonmal eine funktionstüchtige config gehabt. Ausgehend davon hättest du dann deine spezifischen Einstellungen machen können.
    Es gibt viel, was man bei einer Kernelkompilierng falsch machen kann.
    z.B.
    - keine initrd (ramdisk) erstellt
    - wenn ohne initrd, dann müssen die Treiber für das FS und den Festplattencontroller fest einkompiliert werden.
    - sonstige Module falsch oder garnicht ausgewählt. Welche das sind, ist natürlich abhängig von deiner Hardware, die du kennen musst.
    - menu.lst nicht richtig konfiguriert
    - ...

    ohne genauere Angaben zum Problem wird man dir aber nicht helfen können.
     
  6. #5 Wolfgang, 18.12.2007
    Wolfgang

    Wolfgang Foren Gott

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    Ich habe meinen Kernel immer von Kernel.org genommen. (Debian)
    Damit musst du trotzdem einen Kernel hinbekommen.

    Häufigste Fehler sind vergessene FS des / mit einzupacken.

    BTW Ramdisk wird nur benötigt, wenn nicht alles Essentielle in den Kernel fest eingebaut ist.

    Gruß Wolfgang
     
  7. Uschi

    Uschi Endverbraucher

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    ich tippe mal dass es an der initrd liegt, aber das haben ja schon andere gesagt, was ich eigentlich sagen wollte ist: Wenn man keinen eigenen modifizierten Kernel benötigt, dann sollte man den standard Kernel verwenden.
    Vor allem wenn man keine große Erfahrung mit linux hat.

    Was genau sind denn deine Intentionen einen eigenen Kernel zu verwenden?
     
  8. Jabo

    Jabo Aufgabe ohne Minister

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    hm, aber da liegt ja schon eine Intention: Diese Erfahrung zu sammeln. Das überhaupt mal machen zu wollen, kann nicht falsch sein.

    Gründe mag es auch sonst geben: Obwohl ja viel als Modul geladen wird, könnte man mal einen Kernel bauen wollen, in dem wirklich nur noch das ist, was man überhaupt an Hardware nutzt und das statisch. Dann hätte man aber das Problem mit der initrd nicht... (was Wolfgang sagt, oft wird zunächst vergessen, z.B. ext3 oder reiser oder was immer "/" hat, in die initrd zu packen -> Kernel panic und Schluß beim Start)
    wenn im Kernel aktiviert, daß er seine eigene Config speichert, ist die in /proc/config.gz und wird mit make cloneconfig dahin gepackt, wo vorher die alte war (oder make oldconfig), bevor man make menuconfig oder make xconfig macht....

    Das sehe ich aber auch so.... weil du wohl keinen Screenshot machen kannst außer mit ner Cam, solltest du mal abschreiben, was passiert, wenn du so einen Kernel starten möchtest bzw. überhaupt mal beschreiben, was nicht klappt...
     
  9. #8 Athur Dent, 18.12.2007
    Athur Dent

    Athur Dent Handtuchhalter

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    Also unter Suse klappt das auch mit Kernel.org.
    Ich habe damals auch einige versuche gebraucht um einen Lauffähigen Kernel zu basteln. Dafür gibt es zu viele "Variabeln" für einen Unwissenden (wie mich).
    Der Tipp mit "cloneconfig" ist schon Gold wert und hat mich damals auch meinem Ziel näher gebracht.
    Mir hat das Howto von redlabour auch einige Wertvolle Tipps gegeben - habs aber gerade nicht mehr gefunden.
     
  10. sinn3r

    sinn3r Law & Order
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  11. #10 kartoffel200, 20.12.2007
    kartoffel200

    kartoffel200 AMD Fanboy Since 2003

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    Also der Kernel spuckt beim booten das aus
    Naja das sind die relevanten inhalte.
    Die Kofiguration war make oldconfig. Dann make && make modules_install
    dann make install und dann und dann und dann kernel panic :(
     
  12. Zico

    Zico Lebende Foren Legende

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    Nun hast du vor make oldconfig auch die Konfiguration deines laufenden Kernels in das Quellverzeichnis kopiert? Entweder hab ichs überlesen oder du hast es nicht erwähnt.

    Mein Weg dazu ist immer:
    Code:
    zcat /proc/config.gz > .config
    (natürlich im Quellverzeichnis)

    Ansonsten bringt die oldconfig nicht viel. (meines Wissens nach)

    Es empfielt sich auch immer, ne customversion anzulegen, um bei gleichen Versionen strikt voneinander abzutrennen.

    Den von Sinn3r geposteten Link kann ich da auch nur empfehlen.

    Ich nutz übrigens auch immer die Quellen von Kernel.org. Bei SuSE wie auch heute bei Arch. Sollte der Kenrel der Distribution keine relevanten Hardwarepatches für DEINE spezielle Hardware enthalten (und das sollte in jeder guten Doku des distri-Kernels zu finden sein), dann sollte es auch problemlos möglich sein, den Kernel ans rennen zu kriegen.

    Ausserdem verwende ich prinzipiell kein make install. Kopieren tu ich noch von Hand und trage diesen Kernel dann auch in die LILO/Grub config ein. Initrd natürlich nicht vergessen, wenn benötigt.
     
  13. Jabo

    Jabo Aufgabe ohne Minister

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    Das sieht genau so aus wie wenn der eine Initrd läd und da ist das Kernel-Modul für das Dteisystem nicht drin. Das liegt nämlich auf der Festplatte, aber um es zu lesen, braucht er ja das Dateisystem, also das Modul.

    Gleiches passiert auch, wenn das richtige nicht statisch in den Kernel gelinkt wird, wenn du keine initrd benutzt. Er kann einfach das Modul nicht laden, weil er es bräuchte, um es zu laden. Der Schlüssel zur Kiste ist in der Kiste...

    • man mkinitrd
     
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  15. #13 Bâshgob, 20.12.2007
    Bâshgob

    Bâshgob freies Radikal

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    Ausnahme: Slackware verwendet die Kernelsourcen original und ungepatcht.
     
  16. P17

    P17 Schandensbegrenzer

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    Falls diese nicht vorhanden ist:
    Code:
     cp /boot/config-2.6* /usr/src/linux-2.6*/.config
    $> make oldconfig
    $> make modules_prepare
    
     
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