Kernel kompiliert - und nun?

Dieses Thema im Forum "Linux OS" wurde erstellt von latissimus, 02.03.2004.

  1. #1 latissimus, 02.03.2004
    latissimus

    latissimus Jungspund

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    Hi,

    habe neben Mandrake 9.2 jetzt RedHat 9.0 am Laufen. Habe die Kernel kompiliert. Was muss ich jetzt alles noch eintragen, damit der Kernel beim nächsten Mal gebootet wird?

    Gibts da von Mandrake zu RedHat Unterschiede in den Befehlen und Pfaden.

    Bitte um Hilfe.
     
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  3. #2 h2owasser, 02.03.2004
    h2owasser

    h2owasser Sxe Power User

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    Nun mußt du mal ein bißchen was durchlesen. ;) zb.:

    http://www.it-academy.cc/content/article_browse.php?ID=371

    oder einfach mal das Forum durchsuchen.

    So spontan fällt mir jetzt jetzt kein wirklicher Unterschied zwischen RedHat und Mandrake ein, außer sie würden vielleicht unterschiedliche Bootmanegar verwenden.(zb.lilo bzw. grub)
     
  4. hehejo

    hehejo blöder Purist

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    Wenn du Lilo nutzt:
    Schau dir die /etc/lilo.conf (als root) an.
    Da gibt es dann diverese Labes..
    Davon musst du dir eines neu anlegen.
    Ist aber eigentlich alles gut beschrieben.
    Und das "lilo" nicht vergessen!
     
  5. #4 latissimus, 02.03.2004
    latissimus

    latissimus Jungspund

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    @h2owasser

    Klasse Link, danke.

    @hehejo
    Nein, benutze Grub...
     
  6. ozoon

    ozoon Chefdiplomat

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    dann gibt es unter /boot/grub.conf oder /etc/grub.conf die Konfigurationsdatei für Grub. :D
     
  7. Milbo

    Milbo Jungspund

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    Also ich hatte ähnliches problem, am besten du machst nen make install (im Verzeichnis von dem du installiert hast),.. dann geht alles automatisch.
    Mit new-kernel-pkg kannst du ihn zwingen ein Boot für grub anzulegen

    Milbo
     
  8. #7 Edward Nigma, 02.03.2004
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    Edward Nigma Back again!

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    Ich verschiebe das mal zu Linux OS. Hat ja doch mehr mit dem Kernel als mit RedHat zu tun ;)
     
  9. #8 latissimus, 04.03.2004
    latissimus

    latissimus Jungspund

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    So, habe den Kernel nun fertig.
    Bloß weiß ich nicht, was ich nun unter boot angeben soll. Dort stehen ja die img in initrd drin. Nur für meinen 2.6.3er gibts sowas nicht. Dementsprechend habe ich eine Kernel-Panic, da ich als root die boot Option angeben muss.

    Da bräuchte ich Hilfe.
    Ansonsten hat alles geklappt mit den Modulen, dem Image und dem neuen Setzen der System.map
     
  10. Ylin

    Ylin hm... ja

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    Meinst du, du weißt nicht, was du unter "boot" in der /boot/grub/grub.conf angeben musst?

    Hier mal ein Beispieleintrag:

    Am besten guckst du dir mal die Anleitung zur Konfiguration von Grub von Gentoo an: Hier.
    Die Gentoo-spezifischen Sachen kannst du natürlich übergehen, aber da wird ganz gut erklärt, wie grub funktioniert.

    Du brauchst natürlich nur noch das Konfigurieren in der grub.conf.
     
  11. #10 latissimus, 04.03.2004
    latissimus

    latissimus Jungspund

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    Mir fehlt die Eintragung des Initrd's

    Ich muss nach mkinitrd noch was angeben. Bisher habe ich wohl was falsch gemacht. Hätte ich die initrd-2.6.3 z.b. richtig, würde es laufen. Es scheitert an der initrd, die ich erstellen muss.
     
  12. Cyber

    Cyber .:DISTORTED:.

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    Den initrd brauchst Du nicht. Wenn Dein Kernel sauber kompiliert ist, dann sollte schon folgender Eintrag reichen:

    # RedHat mit Subba-Kernel
    title Subba Redhat Kernel
    root (hd0,1)
    kernel (hd0,1)/boot/der_name_meines_kernels root=/dev/hda2

    In diesem Beispiel liegt der Kernel auf der Partition hda2, die Nummerierung für root(hd0,1) beginnt allerdings bei 0.
    Wäre der Kernel auf der dritten Partition deiner zweiten Platte wäre es root(hd1,2) und enstprechend /dev/hdb3 .

    Wenn Du MDK zuerst draufhattest und GRUB verwendest, dann ist die /boot/grub/menu.lst zuständig.

    RH labelt allerdings gerne die Partitionen und mountet dann diese unter ihrem Label-name und nicht unter beispielsweise /dev/hda1. Schau einfach mal in die /etc/fstab was als mount-device für die einzelnen Partitionen angegeben ist.
     
  13. #12 latissimus, 04.03.2004
    latissimus

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    Hi,

    ich habe nur 1 Festplatte. Linux hat die partitionierung selber durchgeführt.

    In etwas so sieht es in der fstab aus:
    Label=/
    /boot
    /dev/hda3 swap

    Meine grub bzw. menu1st.conf sieht so aus

    title Red Hat (2.4.20-8 smp)
    root(hd0,0)
    kernel /vmlinuz-2.4.20-8 ro root=LABEL=/ hdd=ide-scsi

    Da ich die Datei nicht kopieren kann. So in etwa sieht das aus.

    Also 1 Festplatte mit den Linuxpartitionen, ich bekomms nicht hin, bin wohl zu blöde :)
     
  14. Cyber

    Cyber .:DISTORTED:.

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    Nach Deiner menu.lst zu urteilen liegt hier der kernel direkt im root Verzeichnis und nicht unter /boot. Wo liegt denn das Kernel-image Deines neuen Kernels und wie ist dessen Name ?
    Hast Du das Image nachdem Du den Kernel kompiliert hast auch nach /boot kopiert ?

    Korrigier mich wenn ich falsch liege, aber momentan fasse ich Deine Situation folgendermassen auf:

    - Du hast Mandrake auf einer Partition (welche)
    - Du hast Redhat auf einer anderen Partition (hda1)
    - Mandrake war zuerst da
    - Du kannst den Standard-Kernel beider Distris booten
    - Du hast Dir unter Redhat einen Kernel selbst kompiliert
    - Du weisst wo das Kernelimage liegt ?

    --> Du trägst folgendes in die menu.lst ein:

    title Red Hat (eigener Kernel)
    root(hd0,0)
    kernel (hd0,0)/pfad_wo_kernel_liegt/kernel_name root=/dev/hda1 hdd=ide-scsi
     
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  16. #14 latissimus, 04.03.2004
    Zuletzt bearbeitet: 05.03.2004
    latissimus

    latissimus Jungspund

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    Hi,

    habe mir eine Anleitung runtergeladen. nachdem ich den kernel entpackt hatte und ihn gebildet hatte, habe ich ihn aus /usr/src/linux-2.6.3/arch/i386/boot/bzImage nach /boot/vmlinuz-2.6.3 kopiert und dann die System.map angepasst, nach Anleitung.

    Nein, Mandrake ist von der Platte geflogen. Nur RedHat ist auf der Festplatte. Hat die alten Partitionen weggebügelt und ein reines RedHat draufgespielt.

    In der Conf steht drin, dass sich alle Pfade auf /boot beziehen

    Werde Deine Eintragung ausprobieren.
     
  17. #15 latissimus, 05.03.2004
    latissimus

    latissimus Jungspund

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    Edit: Habe die Zeile so angepasst, da sonst der kernel nicht gebootet wurde
    title Red Hat (2.6.3)
    root (hd0,0)
    kernel /vmlinuz-2.6.3 root=/dev/hda1 hdd=ide-scsi

    Dann ging bis zu dieser Stelle alles glatt:

    Unable to open inital console
    Kernel Panic No Init found
    Try Passing init=option to kernel

    P.S. Was muss ich unter mkinitrd angeben und vor allen Dingen nach der Kompilation, oder?
     
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