kernel kompiliert - bootloaderkonfiguration

Dieses Thema im Forum "Linux OS" wurde erstellt von supersucker, 07.01.2006.

  1. #1 supersucker, 07.01.2006
    supersucker

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    hi,

    hab mich an das howto von redlabour aus der howto-datenbank gehalten und den 2.6.15 kernel auf FC 4 selber kompiliert.

    nach erfolgreichem

    und

    bin ich mir nun nicht ganz sicher wie ich meinen bootloader (grub) konfigurieren muss...


    hab ich gemacht, aber dann:


    nun häng ich am ersten punkt, also die grub.conf zu konfigurieren

    /boot sieht bei mir jetzt so aus:

    Code:
    drwxr-xr-x   3 root root    4096 Jan  7 06:35 .
    drwxr-xr-x  23 root root    4096 Jan  7 13:42 ..
    -rw-r--r--   1 root root   56991 Jun  3  2005 config-2.6.11-1.1369_FC4
    drwxr-xr-x   2 root root    4096 Dec 12 18:16 grub
    -rw-r--r--   1 root root 1108159 Nov 14 20:01 initrd-2.6.11-1.1369_FC4.img
    lrwxrwxrwx   1 root root      17 Jan  7 06:35 System.map -> System.map-2.6.15
    -rw-r--r--   1 root root  764778 Jun  3  2005 System.map-2.6.11-1.1369_FC4
    -rw-r--r--   1 root root  912697 Jan  7 06:33 System.map-2.6.15
    -rw-r--r--   1 root root 2255191 Jan  7 06:30 vmlinux-2.6.15
    -rw-r--r--   1 root root 1639539 Jun  3  2005 vmlinuz-2.6.11-1.1369_FC4
    
    
    vmlinux-2.6.15 ist der von mir erstellte kernel......

    und meine grub.conf so:

    Code:
    [root@supersucker src]# cat /boot/grub/grub.conf
    # grub.conf generated by anaconda
    #
    # Note that you do not have to rerun grub after making changes to this file
    # NOTICE:  You do not have a /boot partition.  This means that
    #          all kernel and initrd paths are relative to /, eg.
    #          root (hd0,1)
    #          kernel /boot/vmlinuz-version ro root=/dev/hdc2
    #          initrd /boot/initrd-version.img
    #boot=/dev/hdc
    default=0
    timeout=5
    splashimage=(hd0,1)/boot/grub/splash.xpm.gz
    hiddenmenu
    title Fedora Core (2.6.11-1.1369_FC4)
            root (hd0,1)
            kernel /boot/vmlinuz-2.6.11-1.1369_FC4 ro root=LABEL=/ rhgb quiet
            initrd /boot/initrd-2.6.11-1.1369_FC4.img
    title Win2k
            rootnoverify (hd0,2)
            chainloader +1
    
    deshalb nun zwei fragen:

    1. unter boot befindet sich ja die initrd-2.6.11-1.1369_FC4.img, also für den alten kernel, benötige ich nicht auch eine image-datei für den neuen selber kompilierten kernel? weil ich finde unter /usr/src nichts dergleichen

    2. wie muss ich die grub.conf anpassen? auch da steht ja was von der image-datei.....evtl mit diesem eintrag

    Code:
    title Fedora Core (2.6.15)
            root (hd0,1)
            kernel /boot/vmlinuz-2.6.15 ro root=LABEL=/ rhgb quiet
            initrd /boot/initrd-2.6.11-1.1369_FC4.img
    

    ergänzen?

    also im wesentlichen weiss ich nicht wie dich grub.conf editieren muss und was es mit dieser image-datei auf sich hat.........

    bin für jede hilfe dankbar........
     
  2. Anzeige

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  3. #2 Paule99, 07.01.2006
    Paule99

    Paule99 Grünschnabel

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    Hi,
    initrd ist die Initial Ramdisk. Ein Image was vorm mounten des Root-Filesystems in den Speicher geladen und gemountet wird. Darin befinden sich wichtige Module wie Treiber für deinen Harddisk-controller und deines Filesystems.
    Du musst dir noch dir also auch noch eine initrd mit den Modulen des 2.6.15er Kernels erstellen:
    "cd /boot"
    "mkinitrd -k vmlinux-2.6.15 -i initrd-2.6.15"
    mit "-k vmlinux-2.6.15" gibts du an für welchen Kernel die initrd erstellt wird, "-i initrd" gibt an wie die initrd benannt werden soll.
    Welche module in die initrd geladen werden steht in der config-datei "/etc/sysconfig/kernel" (ich nutze SuSe, die config-datei kann bei dir eventuell woanders liegen). Alternativ kannst du auch per Kommandozeile die Module angeben die in die initrd geladen werden sollen z.B.
    "mkinitrd -k vmlinux-2.6.15 -i initrd-2.6.15 -m ext3 -m piix -m ata-piix" - Hier wird eine initrd mit ext3 FS-Support und Intel Harddiskcontrolern erstellt, Abhängigkeiten werden automatisch über die modules.dep erkannt und mit in die initrd geladen.

    Als letztes noch deine grub.conf. Du kannst den Eintrag deines bestehenden Kernels einfach kopieren und die Pfade zum Kernel und der initrd einfach ändern.
    Mach aber auf jeden Fall einen zusätzlichen Eintrag, damit du immer auf deinen funktionierenden Kernel zurückgreifen kannst:

    title Fedora Core (2.6.15)
    root (hd0,1)
    kernel /boot/vmlinuz-2.6.15 ro root=LABEL=/ rhgb quiet
    initrd /boot/initrd-2.6.15


    Gruß
    Paule
     
  4. #3 supersucker, 08.01.2006
    supersucker

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    hi,

    also erst mal danke für die erklärung.

    leider klappt ein

    bei mir nicht

    Code:
    [root@supersucker ~]# mkinitrd -k vmlinux-2.6.15 -i initrd-2.6.15
    usage: mkinitrd [--version] [-v] [-f] [--preload <module>]
           [--omit-scsi-modules] [--omit-raid-modules] [--omit-lvm-modules]
           [--with=<module>] [--image-version] [--fstab=<fstab>] [--nocompress]
           [--builtin=<module>] [--nopivot] <initrd-image> <kernel-version>
    
           (ex: mkinitrd /boot/initrd-2.2.5-15.img 2.2.5-15)
    
    der befehl mkinitrd auf meinem system kennt die von dir geschriebenen schalter "-k" und "-i" nicht.
    sollten wir zwei unterschiedliche versionen von mkinitrd haben?

    ja, irgendwie komm ich jetzt nicht weiter, mir ist nicht wirklich klar mit welchen optionen ich nun diesen befehl aufrufen muss, damit was funktionierendes rauskommt........

    bin für jeden tip dankbar.......
     
  5. #4 Wolfgang, 08.01.2006
    Wolfgang

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    Hallo
    Es wäre sehr nützlich, wenn du uns mal sagen würdest welche Linux Distribution du verwendest.
    Da gibt es nämlich nicht zu vernachlässigende Unterschiede.

    Du brauchst ein Initrd nur, wenn du die wichtigsten Kernelbestandteile nicht fest im Kernel installiert hast.
    Wenn z.B. deine zu bootende Partition ext3 ist, dann ist es günstig die Unterstützung für ex3 nicht als Modul, sondern fest einzubauen.

    Das sagt doch alles was du wissen musst.

    Ob du nun ein initrd brauchst, musst du selbst wissen.
    Was genau verstehst du nicht, was du aus der Manpage gepostet hast?

    Gruß Wolfgang
     
  6. #5 supersucker, 08.01.2006
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    hi,

    hab ich am anfang des ersten post:


    das war es was ich nicht verstanden hatte, nach paul99 kommentar klang das für mich so als müsste man jedesmal eine initialramdisk erstellen. ich hatte mich dann gewundert, warum dieser punkt in den anderen tutorials die ich über kernel kompilieren gelesen hatte, nie aufgetaucht ist.
    und nach dem lesen der man-page ist mir nicht wirklich klar gewesen ob ich das nun brauche oder nicht........
    ich hätte einen satz wie:

    "wenn filesystem und festplattentreiber fest im kernel eingebaut ist, braucht man keine ramdisk"

    oder so ähnlich in der manpage sinnvoll gefunden.
    ok, es sollte eigentlich auch so klar sein, aber das dies mein erster versuch einen selbst gebauten kernel zum laufen zu bringen war ich mir halt nicht sicher und wollte nix falsch machen.


    ah, ok, sowohl festplattentreiber als auch die dateisysteme hab ich fest in den kernel kompiliert, demzufolge müsste ich mir das mit der ramdisk sparen können, werd ich gleich mal testen ob das jetzt so läuft.....

    danke für die hilfe soweit.......
     
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