Kann mich zwischen SuSE und RedHat nicht entscheiden.

Dieses Thema im Forum "Linux OS" wurde erstellt von Yoda, 24.03.2006.

?

Welche Distribution bevorzugt Ihr und warum?

  1. SUSE-basiert (OpenSUSE und andere)

    57,9%
  2. RedHat-basiert (Fedora, CentOS, Lineox und andere)

    43,9%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. #1 Yoda, 24.03.2006
    Zuletzt bearbeitet: 24.03.2006
    Yoda

    Yoda [Linux|FreeBSD] - User

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    Eigentlich wollte ich Slackware (die Uni*-ähnlichste Linux-Distribution) mit dem PKGSRC von NetBSD verwenden (da NetBSD mein Serversystem und im Moment auch noch mein Desktopsystem ist).
    Den Wechsel möchte ich machen, weil auf einem Desktop halt andere Schwerpunkte gelten als auf einem Server (z.B.: mehr Grafik, mehr LowBudget-Hardware-Treiber).

    Für das Dasktop-OS sind mir hier folgende Dinge wichtig:
    * einerseits eine grössere Softwarevielfalt als sie NetBSD/FreeBSD hat (was nützt mir ein Linux mit dem besten PKG-Management, wenn ich dort nur die gleiche Software habe wie unter NetBSD => PKGSRC; deshalb werde ich leider kein Slackware nehmen) und
    * andererseits auch mehr Treiber für Billighardware (z.B. MediaMarkt-WebCam).

    Da kommt dann unweigerlich nur noch ein Linux in Frage, da praktisch jedes OpenSource-Projekt in erster Linie für Linux schreibt. Desweiteren gehe ich (wie fast überall) auch hier von meinem Admin-Grundsatz aus "wenig lernen, viel bewirken", so das es eine Distribution sein sollte, die sich in der Industrie durchgesetzt hat (ich also meine privaten Erfahrungen auch Beruflich nutzen kann).
    Da gibt es ja praktisch nur RedHat und SuSE (die Industrie legt ja grossen Wert auf "Zertifizierung"). Die Verzeichnisstruktur und Konfigurationslogik von RedHat finde ich (vorsichtig ausgedrückt) nicht besonders toll. Zu SuSE kann ich da nicht soviel sagen, da ich seit 1998 mit SuSE praktisch nichts mehr zu tun hatte. Nur soviel, hatte vor kurzem für einen Kumpel eine SuSE 10 installiert und hatte das Problem, das es sich auf älteren Rechnern (unter 400 MHz, hat aber nichts mit der Geschwindigkeit zu tun sondern mit dem Hardware-Alter) nicht installieren liess... blieb beim booten einfach stehen. Unter die Motorhaube (von OpenSUSE 10) hatte ich noch nicht nachgesehen. Die Rechner liefen mit BSD aber einwandfrei!

    * Für SuSE (OpenSUSE) spricht der Umstand, das die Linux-Emu unter NetBSD auf den SuSE-Libs aufbaut und man sich dann Software, die es nur im Quellcode gibt dort vorkompilieren kann und dann auch problemlos unter NetBSD betreiben kann (wenn es nicht auf explizite Linux-Kernelfunktionen zugreift).

    * Für RedHat (Fedora oder CentOS) spricht der Umstand, das ich damals kein sauber funktionierendes Update bei SuSE hin bekommen, gesehen oder davon gehört hatte und auch Heute sind da vielfach Stimmen zu hören, die sich darüber beschweren.

    * Aus Patriotischer Sicht, würde ich die deutsche Distribution (SUSE) vorziehen.

    * An sonsten ist nur noch die Frage offen, welche Distribution hat die grössere Softwareauswahl? Dabei ist auch zu berücksichtigen, das man sich PKGs mit einfachsten Mitteln selber bauen kann, die vom Distributor nicht angeboten werden (z.B. sowas wie OPAL). Bei SUSE weiss ich nicht wie das geht, aber für RedHat nutzt man hier ja vielfach die schon vorhandenen SRPMs. Sonst muss man aus den Quellen kompilieren und dann greift kein PKG-Management mehr.

    => Also weg von der Ideallösung hin zum Kompromiss.
    Wobei ich schon ein Auge auf vectorlinux.de geworfen hatte...

    Was sagt Ihr dazu, hat sich vielleicht schonmal einer solche oder ähnliche Gedanken gemacht? Was ist dabei raus gekommen?


    Nochmal: Es ist mir wichtig, das es eine Distribution ist die in großem Umfang in der Industrie eingesetzt wird und für die man kommerziellen Support bekommt. Halt alles wonach "Entscheider" in den oberen Etagen auswählen. Ich kenne da nur die beiden, wenn jemand da nocheine kennt und die unterstützende Firma nennen kann, kann er das hier gerne posten. Sonst bitte keine Distributionen nennen, die diese Kriterien nicht erfüllen wie Gentoo, ArcherLinux und aLinux (ich glaube Debian erfüllt die Kriterien auch nicht).
    Natürlich darf es aber eine "Open"-Ditribution sein wie OpenSUSE, Fedora, CentOS oder Lineox.

    :D
     
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  3. #2 SierraX, 24.03.2006
    Zuletzt bearbeitet: 24.03.2006
    SierraX

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    Bleib bei NetBSD ;)


    Für deine Frage müssten aber 3 zur wahl stehen, da sich Debian imho auch in der Industrie durchgesetzt hat.

    Ansonsten solltest du noch Geographische und Firmenpolitische entscheidungen in betracht ziehen.

    Nokia und afaik auch Siemens setzen RedHat basierenden Linuxsysteme ein.

    In Europa hat sich eher SuSE durchgesetzt. Wobei in USA noch RedHat vorherrscht.

    Also wenn du Nokia oder Siemens Mitarbeiter werden willst, oder häufig mit amerikanischen Firmen oder mit solchen dessen Mutterkonzern in den USA sitzt solltest du als Linux RedHat nehmen. Sonst eher SuSE.

    Von deinen bisherigen einsätzen aus ist beides etwa gleich weit weg, und Softwareunterstützung sollte auch ungefähr gleich sein.

    Achja DE nicht vergessen!

    RedHat setzt Gnome ein und SuSE KDE. Behaupte mal 90% der Installationen werden nicht vom Standard Desktop weggeswitcht bei Linux.

    EDIT: Von den beiden? Fedora! Weil es nicht SuSE ist!
     
  4. #3 Snowman, 24.03.2006
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    Moin moin,
    also ich arbeite seit einigen Jahren mit SuSE und hab mitlerweile auch wieder ein gutes Verhältnis zu meinem System. Als Novell SuSE übernahm häuften sich in meinen Augen die Bugs, aber das hat sich inzwischen seit SuSE10 geändert. Ich bin sehr positiv überracht. Hatte zwischendurch auf Debian gewechselt und bin wieder bei SuSE gelandet. Und Softwaremässig ist eigentlich alles möglich. Wenn es die RPM´s nicht gibt, zieht man sich halt die tar´s.

    Ich bin für SuSE, aber im endeffekt nehmen sich SuSE und RedHat nix. Nimm das was du ansprechender findest.

    Gruß Snowman
     
  5. #4 Yoda, 24.03.2006
    Zuletzt bearbeitet: 24.03.2006
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    Yoda [Linux|FreeBSD] - User

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    Ja, würde ich ja gerne!
    Aber da kommen dann immer so spezielle Wünsche meiner Frau.....
    Da hat sie mir 4 Jahre in den Ohren gelegen, das sie Windoofs will, nun habe ich bei eBay XPprof für unter 90,-€ bekommen, jetzt will sie wieder Unix, da das bei WinzigWeich doch nicht alles so toll ist wie bekannte erzählen...
    Aber die WebCam z.B. läuft unter NetBSD nicht und die gewünschte Software gibt es auch nur für Linux....

    Gut!
    Dann muss man nur noch triftige Argumente für Debian finden, den zwei triftige fallen mir auf Anhieb ein:
    1. ich mag es nicht, weil es sich bewusst von Unix abheben will (bin Unix-Fan)
    2. die Verbreitung in der Industrie ist deutlich geringer als bei den anderen beiden

    Ja, ist mir nicht neu. Deshalb bin ich ja in diser "Entscheidungsnot"! :D
    Ich arbeite bei einem Internetprovider und wir setzen RedHat-Enterprise + Fedora ein (unsere Leute ziehen sich immer Handschuhe an, wenn sie an einen SUSE-Rechner müssen). Viele unserer Kunden setzen allerdings lieber SUSE ein.... also auch wieder "patt".

    Ja, Default wird in 99,9% der Fälle gelassen (zumindest bei Kommerziellem Einsatz).
    Das ist doch ein triftiger Grund für RedHat!


    Edit: Oder OpenSUSE, weil es mal ein "eingedeutschtes Slackware" war... :D



    Das ist interessant!
    Und hat das Update von 9.3 auf 10.0 sauber geklappt und sind hinterher nicht irgendwelche seltsammen Dinge oder Ungereimtheiten im gange?

    P.S.: Dein Footer ist Klasse!!! :D
     
  6. hex

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    Ich würde openSUSE mal probieren! Hab bisher nichts schlechtes über die Distribution gehört und besonders auf Notebooks soll es doch recht gut laufen! Mit Fedora bzw. RedHat hatte ich so ein paar Problemchen mit der Installation. War aber eine relativ frühe Fedora-Version. Kann dazu nicht mehr viel sagen! ;)

    Ansonsten bin ich immer noch Gentoo-Fan und empfehl dir der Vollständigkeit halber auch Gentoo ;)


    mfg hex
     
  7. #6 lordlamer, 24.03.2006
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    ich empfehle debian!

    suse würde ich eher nicht empfehlen. mit redhat hab ich kaum erfahrungen. aber bei suse muss ich eigentlich immer sagen: finger weg. sowas hat auf einem server nix zu suchen. folgendes ist mir passiert:
    eine suse auf nem server gehabt. immer schön updates machen und sowas ;) man will ja gegen bugs vorsorgen. da gibts nur ein problem. suse fixt nicht nur die bugs. die nehmen zb auch treiber ausm kernel raus oder integrieren neue funktionen. tja und so kam es das dann mitmal die netzwerkkarte nicht mehr funktionierte ;) ganz super sowas für ein server. was ist das fürne philosophie? sowas passiert dir bei debian nicht. mein rat: debian.

    ein genervter susenutzer
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  8. #7 old-dad, 24.03.2006
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    hallo

    kommt immer drauf an, was man will und braucht - kommst du mit deinem system ohne support aus, würde ich niemals suse oder redhat nehmen.
    ist aber eher ne frage meiner philosophie und beides hat mich in der vergangenheit nicht sonderlich glücklich gemacht.

    für zuhause bevorzuge ich gentoo (man darf halt die installationsarie nicht scheuen;) )
    ansonsten wäre für mich debian die erste wahl (stabilität, sicherheit)
     
  9. #8 Yoda, 24.03.2006
    Zuletzt bearbeitet: 24.03.2006
    Yoda

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    Ich will das ja auch nicht auf einem Server fahren (auf dem Server bleibt NetBSD!). Auf einem Server hat kein Linux was zu suchen! Auch kein RedHat, damit habe ich hier in der Firma auch so meine Erfahrungen gemacht!!! Ausserdem jagt im Linux-Kernel ein Bug den nächsten (seit Linuz den nicht mehr selber schreibt => seit 2.2.).
    Ich suche ein Linux-OS für den Desktop, das auch gerne von Firmen eingesetzt wird und die im 1. Beitrag beschriebenen Eigenschaften hat, damit ich meine privaten Erfahrungen evtl. im Beruf nutzen kann. Ein Debian ist in der Industrie nicht sehr verbreitet und will sich geziehlt von Unix unterscheiden (ich bin eher für Unix-Konform).



    Wenn es danach geht würde ich Archer, Slackware oder VectorLinux einsetzen, hab ich im ersten Beitrag ja ausführlich beschrieben.
    Mir geht es darum, wenig Arbeit mit der Wartung zu haben (bei NetBSD bin ich jetzt soweit, das ich fast alles automatisieren kann), auch Treiber für Billigware und genug Softwarvielfalt, das ich alle Wünsche meiner Frau erfüllen kann (das ist der Haken, das kann NetBSD nicht). Zudem will ich eines der Linuxe einsetzen, die ich auch Beruflich antreffen werde (also nix extra dazu lernen muss, das nur für einen einzigen Rechner auf der ganzen Welt gut ist!).
    Deshalb entweder SUSE oder RedHat!




    Ich weiss, es ist eine schwierige Frage! Denn ein vernünftig denkender Privatanwender würde wirklich keines diser beiden Linuxe zu Hause einsetzen, ICH WEIß!
    Aber in disem Fall liegt die Schwierigkeit ja darin, soviele sich wiedersprechende Anforderungen unter einen Hut zu bekommen. Quasi eine Auswahl zwischen dem Regen und der Traufe zu treffen...
    :D

    Da noch keine Argumente für oder gegen das eine oder andere PKG-Management kam , auch noch keine Vor- und Nachteile des einen oder anderen Update-Programmes kamen und in allen anderen Punkten auch noch nicht so grosse Unterschiede erwähnt wurden, tendiere ich zu OpenSUSE.
    Denn nutzt NetBSD in der Linux-EMU auch die SUSE-Libs von OpenSUSE (per default) und dann kann ich mir die unter NetBSD fehlende Software auf der SUSE-Büchse kompilieren und dann sollte es in (fast) jedem Fall auch laufen.
    Natürlich ist es auch kein Problem die Linux-Emulation auf RedHat-Libs umzuschalten, sowas geht unter NetBSD ja ganz einfach....
     
  10. Zico

    Zico Lebende Foren Legende

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    Mein "Rat" wäre SuSE...
    Aber im Grunde ist es sinnlos einen solchen Rat geben, da DU und nicht ich später mit dem System arbeiten musst.
    Mein Tipp für dich ist: Zieh dir ne SuSE LiveCD/DVD und teste es selbst. Wenn du zu einem Redhat System greifst, sollte es da auch LiveCDs geben, doch sind RedHat Distris (Fedora, CentOS) auch teilweise sehr unterschiedlich, also nicht über einen Kamm scheren.
     
  11. #10 Yoda, 24.03.2006
    Zuletzt bearbeitet: 24.03.2006
    Yoda

    Yoda [Linux|FreeBSD] - User

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    Ich möchte in erster Linie ja auch keinen "Rat", sondern "Argumente", die ich für mich auswerte und auf dessen Basis ich mir dann ein (vorläufiges) Urteil bilden kann.

    Gibt es zwischen Fedora, CentOS und Lineox wirklich nennenswerte Unterschiede?
    Kannst Du dazu etwas mehr schreiben?



    Ich hab hier was interessantes gefunden: http://www.linuxforen.de/forums/showthread.php?t=117571
    Im eröffnungsbeitrag werden einige Eigenschaften von einigen Distributinen aufgeführt. Darunter ist bei SUSE der folgende Satz zu lesen:
    im Verhältnis zu Debian, Red Hat und Mandrake nur wenige inoffizielle Pakete erhältlich
    Und genau die will ich ja auch haben. Das ist ein starkes Argument gegen SUSE!

    Dann bleibt nur noch eine Entscheidung zwischen Fedora, CentOS und Lineox zu treffen!
    Worin liegen da die wesentlichen Unterschiede?
     
  12. mo_no

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    Also ich würde sagen, dass SuSE zwar mal deutsch war, es aber seit der Übernahme von Novell auch ein Produkt aus den USA ist.
    Die Entscheidung aus patriotischen Gründen ist also hinfällig.
    Bestetes Beispiel: http://www.suse.de <= "Wollen Sie die Seite wirklich auf deuscht lesen?"

    Genauso hinfällig ist das Argugemt, dass SuSE auf Slackware aufbaut.
    Mit Slackware hat SuSE nämlich überhaupt nichts mehr zu tun.

    Ansonsten geben sich SuSE und Fedora nicht viel.
    Wenn du z.B. lieber ein Programm zum Konfigurieren verwendest, dann enscheide dich für SuSE seinem YaST.
    Fedora verwendet kleine, eigenständige Programme.

    Bei beiden muss man erst die Multimediaunterstützung für MP3, DVD, MOV, Realplayer, etc. von dritten Quellen nachinstallieren. Aber das gleiche gilt auch für z.B. Ubuntu.

    Um es ganz einfach zu machen:
    Wenn du ein KDE Fan bist, nimm SuSE.
    Wenn dir Gnome beser gefällt, entscheide dich für Fedora. :))

    P.S.: Ich weiß, dass man "SuSE" mittlerweile "SUSE" schreibt, ich kann mich aber einfach nicht von der alten, mir gewohnten Schreibweise trennen. Ganz streng genommen, müsste es S.u.S.E. heißen. :devil:
    (Achja, die guten alten Zeiten lassen grüßen: Link)
     
  13. Yoda

    Yoda [Linux|FreeBSD] - User

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    Also sind das jetzt Verräter! :D


    Ich weiss, haben die schon lange nicht mehr...
    Aber der Gedanke an die "alten Zeiten" war nicht schlecht.... :D


    Zum konfigurieren bevorzuge ich eigentlich den "vi/nvi".... aber ich denke das ist nur bei RedHat zu machen, da bei SUSE immer der Yast alles wieder zurück stellt.

    Naja, das ist wohl überall so, ist aber nicht schlimm.

    Da bevorzuge ich Gnome.

    Aber ganz so einfach ist das doch nicht.
    Wie sieht es denn mit folgenden Punkten aus, gibt es da keine Unterschiede?
    - Installationsaufwand,
    - Pflegeaufwand,
    - Softwarevielfalt (offizielle und inoffizielle PKGs),
    - Updatemöglichkeiten,
    - Updateaufwand,
    - Updatefähigkeit von sehr alten Installationen,
    - Updatequallität (habe da mit RedHad schon ein paar Dinger erlebt)

    Für Nostalgiker habe ich noch ein "IBM-DOS 5.0" (hoffe ich, das es noch da ist...).
     
  14. #13 ragnar, 24.03.2006
    Zuletzt bearbeitet: 24.03.2006
    ragnar

    ragnar Doppel-As

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    Hallo. Ich hab immer wieder ein kleines problem mit Suse. Ich bin so einer der ganz gerne mal mit ner Console bewaffnet an den Configfiles rumspielt und mit schöner regelmäßigkeit hat mir Yast/Suseconfig immer wieder alles versaut! :( Von daher, wenn du auf ein automitisches "mal mal" System stehst, greif zur Suse. Wenn du auch mal lieber selbst Hand anlegst ( Nich so ... was denkt Ihr den schon wieder ;) ) dann Redhat/Fedora.

    Zu den Punkten:

    - Installationsaufwand,
    Nicht mehr der Rede wert. Im normalfall die CD/DVD in den Rechner schieben, ein paar einstellungen wie Sprache, IP-Adresse, Passwöerter usw. und die Kiste läuft

    - Pflegeaufwand,
    Das einzigste was ich regelmäßig mach ist alte Backup Datein löschen. Reicht vollkomen aus. Mehr muss man nicht unbedingt machen.

    - Softwarevielfalt (offizielle und inoffizielle PKGs),
    Alles was man so zum normalen Arbeiten benötigt gibt es schon fertig. Wenn nicht der üblich 3-Satz, configure && make && make install

    - Updatemöglichkeiten, ... (habe da mit RedHad schon ein paar Dinger erlebt)
    Ja? Was den? Sowohl ein Update als auch ein Upgrade laufen per yum ganz einfach.
     
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  16. Zico

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    Nein. Hab mein SuSE hier größtenteils komplett mit der Konsole kojnfiguriert. Nix von Yast verändert worden. Ich kann eigentlich sogar mit Yast auf meine selbstgeschriebenen Konfigurationen aufbauen. Das Argument ist also längst hinfällig.

    Ich könnte nun mit meinen bisherigen Argumenten kommen, welche auf meinen erfahrungen basieren:
    SuSE lässt sich ebenso flexibel nutzen wie jede andere Distribution. Zudem ist sie einfach zu warten, falls man weniger Zeit hat.
    Fedora hatte ich 3 und 4 genutzt und bei jeder Version Probleme mit NVidia Triber und Stabilitätsprobleme bei YUM.
    Aber das sind nur meine erfahrungen.
     
  17. #15 Kesar_Neron, 25.03.2006
    Kesar_Neron

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    Nimm was echtes

    Auch wenn ich gut nachfühlen kann, was Du durchzumachen scheinst, würde ich Dir empfehlen, dass ein wenig idealismus nicht schädlich ist.

    Ich persönlich tendiere zu KEINER der beiden Distributionen, da sie mir beide zu Mainstreamartig sind. Dennoch würde ich sagen, dass ein Redhat System die bessere Wahl ist, da hier noch mehr der "Ursprung" vorherscht. Beispielsweise konnte ich nur hier einen Vanillakernel kompilieren. Bei SuSE ist enorm viel gepatcht.

    Wenn Du allerdings vorraussiehst, dass du viel Software (vielleicht auch kaufen) brauchen wirst, dann nimm SuSE, weil viele Firmen sich danach richten. Es ist auch ein angenehmes, wenn auch zugebombtes System, da vieles einem abegenommen wird. Ist allerdings auch wieder ein nachteil, da einiges nicht mehr so durchsichtig ist.

    Soweit meine Meinung, hoffe ich konnte dir helfen.
     
Thema: Kann mich zwischen SuSE und RedHat nicht entscheiden.
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