Ist Open Source politisch ?

Dieses Thema im Forum "Member Talk & Offtopic" wurde erstellt von redlabour, 02.11.2005.

  1. #1 redlabour, 02.11.2005
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  3. #2 ChrisMD, 02.11.2005
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    Open Source ist eine Veröffentlichungs und Vermarktungspolitik im Bereich der Informatikwirtschaft.
     
  4. #3 redlabour, 02.11.2005
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    Das trifft es konkret - aber inwiefern hat Open Source schon Auswirkungen (und wenn nur im kleinen) auf unsere Gesellschaft ?
     
  5. #4 DennisM, 02.11.2005
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    DennisM Moderator u. Newsposter

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    Naja wir haben alle einen höheren IQ als das "Fußvolk" und intelligenter sind wir sowieso :P

    MFG

    Dennis
     
  6. #5 redlabour, 02.11.2005
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    Würdet Ihr mir denn hier zustimmen :

    ??
     
  7. pinky

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    Open Source ist hochgradig unpolitisch. Der Begriff Open Source wurde 1998 ja gerade eingeführt um die politik und philosophie zu verdrängen.

    Freie Software würde ich dagegen als sehr politisch bezeichnen. Ich würde sogar sagen, dass Politik und Philosophie die wichtigsten Themen von Freier Software sind, man muß sich ja nur die Arbeitsbereiche der FSF und FSFE ansehen.
     
  8. #7 redlabour, 02.11.2005
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    Wieso wusste ich das Du auf diesen Thread garantiert antwortest ? ;)
     
  9. #8 ChrisMD, 02.11.2005
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    ChrisMD Haudegen

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    Es ist doch mehr eine Einstellung. Wenn SCO gegen irgendwen einen Rechtsstreit führt hat das nix mit Politik zu tun.
    Würde eine Partie die Nutzung von Open Source verbieten will und andere dagegen wäre, ja das wäre Politik.

    Das find ich sehr treffend (aus Wikipedia).
    Aber es kann doch zu garkeiner verbindlichen entscheidung in Sachen Open Source kommen.
    Closed und Open Source haben ihre Daseinsberechtigung. Niemand muss politische Wege gehen um auszufechten was davon nun falsch ist.
     
  10. pinky

    pinky König

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    @ChrisMD: Ich denke es gibt durchaus politische Fragen in denen Freie Software und die Philosophie der Freien Software Bewegung eine zentrale Rolle spielt:
    - Stichwort: digital divide
    - DMCA
    - Softwarepatente
    - gleichberechtigter Zugang zu Information und Wissen
    - freier Umgang mit seiner Kultur
    - DRM
    - Entwicklung zeitlich begrenzter Monopolrechte (Urheberrecht, Patente usw.) im Zeitalter der Digitalisierung (WIPO vs WIWO)
    ...
     
  11. sono

    sono Sack Flöhe Hüter

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    http://webfrap.de
    Du meinst vielleicht wir können Probleme wesentlich schneller und effizienter lösen , als jeder andere.

    Schlieslich haben wir ja dauernd welche ( Zumindest die, die nicht nur mit Schwimmflügeln im seichten Wasser waten ) .:devil:
     
  12. #11 -str]ID[er-, 05.11.2005
    -str]ID[er-

    -str]ID[er- looser vom dienst

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    Frankfurt am Main ~southside territory~
    meinst du im ernst die frage mit diesem link zu einem sogenannten interview sei unpolitisch???

    was ist die kernaussage?? was ist dein ziel, wo willst du mit der fragestellung hin?? willst du auf die agenda21 hinaus?? oder ist der gedanke think global act local zu links für einen dasmerkelwähler ???

    @pinky: full ak

    auch wenn ich die drm diskussion nicht nacchvollziehen kann.
     
  13. pinky

    pinky König

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    vielleicht verstehst du es besser wenn du mal Lessig zuhörst: http://lessig.org/freeculture/free.html

    oder kurz in eigenen Worten: DRM gibt demjenigen der eine gewisse Information bereit stellt die Macht in die Hand dich zu 100% zu regulieren. Dabei spielt es keine Rolle ob derjenige überhaupt das Urheberrecht an dem entsprechenden Werk hat und ob im das Urheberrecht diese Macht eigentlich zugesteht. -> DRM hebelt alle gesetzliche Bestimmungen aus und erlaubt es den Distributioren ihr eigenes Rechtssystem auf zu stellen. Nicht umsonst nennt es Volker Grassmuck (zusammen mit DMCA) "das Ermächtigungsgesetz des Cyberspaces"
     
  14. #13 liquidnight, 06.11.2005
    liquidnight

    liquidnight Routinier

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    wie kommst du darauf ? quelle ?
    imho: opensource ist schon politisch, genauso wie jede andere außenwirksame entscheidung der menschen politisch ist.
     
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  16. #14 tobiedl, 06.11.2005
    tobiedl

    tobiedl Tripel-As

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    Ich würde auch sagen, das Open Source politisch ist. Es geht hier, wie pinky schon ausgeführt hat, um wichtige Fragen wie der freie und gleichberechtigte Zugang zu Bildung und Information. Ähnlich brisant wie die Frage, wie weit man mit dem Schutz von geistigem Eigentum gehen darf.
    Hier kann ich mich einmal outen: ich habe weniger aus technischen als mehr aus ideologischen Gründen angefangen Gnu/Linux zu nutzen und habe erst mit der Zeit die technischen Vorteile gesehen.
     
  17. pinky

    pinky König

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    Habe jetzt keine schriftliche Quelle zu Hand, würde sich im zweifelsfall aber sicher irgendwo finden. Es gibt aber zig Interviews/Aussagen von Perens und Raymond, dass OpenSource eine Marketingkampagne für Freie Software ist, in der man sich bei alle politschen und philosophischen Fragen zurückhalten will um keine Unternehmen zu verschrecken und sich stattdessen auf die technischen Vorteile + Entwicklungsmodell konzentrieren will.

    Perens hat sich ja deswegen schon ein Jahr nach der Gründung des Begriffs OpenSource wieder davon distanziert[1], da die eigentlichen Werte (politische und philosophische Fragen) wohl doch zu sehr verdeckt wurden.

    [1] http://groups.google.de/group/muc.l...hor:Perens&hl=de&lr=&ie=UTF-8&oe=UTF-8&rnum=1
     
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