HP Dat Tape Red Hat 8

Dieses Thema im Forum "RedHat,Fedora & CentOS" wurde erstellt von Paule, 08.06.2003.

  1. Paule

    Paule Grünschnabel

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    Hallo, kann mir mal jemand in wenigen Schritten erklären wie
    ich unter Red Hat einen HP-Dat Streamer an einem Adaptec Controller ans Laufen bekomme, das Gerät ist nicht in der /etc/fstab eingetragen obwohl die Hardwareerkennung gelaufen ist. Muss ich das von Hand mounten und wie kann ich schauen ob das Device am SCSI Bus erkannt wird. DANKE !!
    Gruss Paule
    (gibt es für sowas auch ne ordentliche Doku, Die Red Hat Manuals sind ja wohl eher dürftig..)
     
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  3. Paule

    Paule Grünschnabel

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    geb mir die Antwort selbst ...

    Hab die Antwort im Netz gefunden, jetzt mache ich mit der nächsten Frage einen neuen Thread auf ;)
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    2.18 Wie kann ich auf meinen Streamer zugreifen?

    Häufig wird gefragt, wie denn ein Streamerband gemounted werden kann.
    Die Antwort ist recht einfach: gar nicht (zumindest nicht unter
    Linux).
    Ein Streamer ist unter Linux ein sogenanntes Character-Device, d.h. es
    gibt darauf kein Dateisystem, das man mounten könnte. Zum Schreiben
    auf und zum Lesen vom Band verwendet man entsprechende Programme, z.B.
    tar und cpio. Für diese Programme ist ein Streamer eine Blackbox, d.h.
    dass z.B. tar nicht weiß, an welche Stelle auf dem Band gerade
    geschrieben wird und tar kann das Band auch nicht vor- oder
    zurückspulen. Für Bandoperationen (vor- oder zurückspulen, löschen,
    Suchen einer bestimmten Bandstelle, etc.) gibt es das Programm mt
    (magnetic tape). Für mt ist das Band wiederum eine Blackbox: mt kennt
    nicht die Daten auf dem Band, es kennt aber z.B. die Position des
    Bandes. Tar und mt ergänzen sich daher.
    Bei beiden Programmen muss man das zum Streamer gehörende Device
    angeben. Wie das Device heißt, hängt von der Art des Streamers ab. Der
    erste SCSI-Streamer im System heißt /dev/st0, ein QIC-80- oder
    Travan-Floppystreamer wird über /dev/ftape angesprochen und einer der
    bisher noch recht seltenen ATAPI-Streamer heißt z.B. /dev/hdb, d.h. er
    erhält die Bezeichnung, die eine Festplatte an gleicher Stelle
    erhalten würde. Bei den Device-Bezeichnungen muss noch eine wichtige
    Unterscheidung getroffen werden: die bisherigen Beispiele sind
    sogenannte rewinding devices, d.h. nach dem Ende jeder Schreib- oder
    Leseoperation wird das Band automatisch an den Anfang zurückgespult,
    so dass ein weiterer Schreibvorgang die vorhandenen Daten
    überschreiben würde. Möchte man, dass das Band nach dem Ende eines
    Schreib- oder Lesevorgangs an der Stelle stehen bleibt, an der es
    zuletzt war, muss als Device das entsprechende nonrewinding device
    angegeben werden, also z.B. /dev/nst0 oder /dev/nftape.
    Wie bekommt man jetzt die Daten aufs Band? Dazu ein Beispiel mit einem
    SCSI-Streamer:
    * Zurückspulen des Bandes, falls noch nicht erfolgt:
    bash> mt -f /dev/st0 rewind
    * Sichern des Verzeichnisses /etc auf den Streamer:
    bash> cd /; tar -cvf /dev/st0 etc/
    Da als Device /dev/st0 angegeben ist, wird das Band anschließend
    automatisch zurückgespult.
    * Vergleich der geschriebenen Daten:
    bash> tar -dvf /dev/st0

    Die Option -dv bei tar bewirkt, dass die jeweils gerade überprüfte
    Datei auf dem Bildschirm ausgegeben wird. Falls eine Abweichung
    zwischen Band und Platte festgestellt wird, gibt tar eine
    entsprechende Meldung aus.
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Thema:

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