Gutenberg war Raupkopierer - Fairsharing

Dieses Thema im Forum "Werbung" wurde erstellt von redlabour, 26.03.2005.

  1. #1 redlabour, 26.03.2005
    redlabour

    redlabour -

    Dabei seit:
    23.05.2003
    Beiträge:
    4.353
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Wuppertal, NRW
    [​IMG]

    Links :

    - Das Projekt unterstützen und unterschreiben !
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diese Kategorie an. Dort findest du bestimmt etwas.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 schwedenmann, 26.03.2005
    schwedenmann

    schwedenmann Foren Gott

    Dabei seit:
    18.11.2003
    Beiträge:
    2.635
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Wegberg
    Fairrate

    Hallo


    Wer behauptet p2p Netzwerke würde nicht primär "Raupkopien" (stimmt den Begriff gibt es juristsich nicht), verteilen,redet an der Wahrheit vorbei. Dies ist eine Tatsache, daß ändert natürlich nichts an der "Neutralität" der P2p-SW. Man kann auch in den USA keine p2p-SW verbieten, wohl aber den Serverbetreibern das Tauschen von urheberrechtlich geschützen Materialien untersagen. Autoren haben nun mal Rechte an ihren Werken, auch wenn das einigen nicht gefällt. Damit kann der Autor entscheiden, wie er sein Produkt schützen will, bzw.vermarkten will. Ist ja bei Software Dasgleiche, es wird kein programmierer gezwungen sein Programm unter die GPL zu stellen. Worüber man diskutieren sollte, wären die Fristen des Schutzes dieser Werke.
    Es ist für mich nicht einsehbar das Karajans 9te von Beethoven immer noch geschützt ist, obwohl der Dirigent schon längst nicht mehr unter den Lebenden weilt, also keinerlei Nutzen aus dem Verkauf seiner Weke mehr ziehen kann. Hier sollte ein besserer Ausgleich zwischen Rechteinhabern und dem Interessse der Algemeinheit auf Information (auch Kultur, Bücher, etc.) und Zugänglichkeit dieser Werke, ab einer bestimmten Frist (Tod des Künstlers, Musikers,,Dirigenten, Autors) herbeigeführt werden.
    In diesem Zusammenhang wäre auch zu überlegen, ob nicht alle Professoren und Dozenten an dt. Unis nicht zur digitalen Veröffentlichung iherer Werke gezwungen werden sollten, auch wenn hier eineige Sesselfurzer von Politikern, dies mit der Freiheit von Forschung und Lehere als unvereinbar ansehen (komsich das in der freien Wirtschaft die leistung eines Forschenden der Firma gehört, wo ist da die freiheit von Forschung und Lehre?). Natürlich darf mit diesen digitalen Kopien kein Geld verdient werden, aber sie solltem jedem zur Verfügung stehen, der sich über ein Wissensgebiet informieren will.



    Mfg
    schwedenmann
     
  4. #3 pinky, 26.03.2005
    Zuletzt bearbeitet: 26.03.2005
    pinky

    pinky König

    Dabei seit:
    11.08.2004
    Beiträge:
    795
    Zustimmungen:
    0
    Aber die Gesellschaft hat auch Rechte. Man sollte nie vergessen, dass dieses "Besitzstandsdenken" keinesfalls normal ist, sondern gerade mal 20-30Jahre alt!

    Nur mal ein Zitat von Victor Hugo (1870), einer der bedeutendsten französischen Schriftsteller der Romantik:

    Das ist der Geist von künstlerischen Werken und von Künstlern und nicht die verdrehten Ideen der Rechteindustrie in den letzten ~20Jahren.

    EDIT: Auch ein sehr interessantes Interview von Lawrence Lessig zum Thema Urheberrecht: http://www.golem.de/showhigh2.php?file=/0406/31857.html
     
  5. #4 redlabour, 26.03.2005
    redlabour

    redlabour -

    Dabei seit:
    23.05.2003
    Beiträge:
    4.353
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Wuppertal, NRW
    @schwedenmann - Dir ist schon klar das Du vollkommen an dem Sinn und Zweck der Aktion vorbeiredest ?

    Hier geht es gerade darum eine allgemeine Gebühr einzukassieren und zu berechnen damit die Autoren an Ihr Geld kommen - User jedoch weiterhin sehr komfortabel und massivst günstig die Werke beziehen können.
     
  6. #5 schwedenmann, 26.03.2005
    schwedenmann

    schwedenmann Foren Gott

    Dabei seit:
    18.11.2003
    Beiträge:
    2.635
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Wegberg
    Fairrate

    Hallo


    @redlabour

    Mitnchten, ich habe hier nur Kritikpunkte geäußert, sowie Punkte sie dort nicht aufgeführt wurden , aber demselben Topf angehören. Außerdem stimmen ja einige Ausagen so nicht (p2p, DRM).
    P2P-Börsen bieten ist zu 99,9% illegales Material an. Der Autor bzw, der rechteihaber hat das Recht und nciht die Allgemeinheit zu entsscheiden ob und wie er bezahlt, bzw. wie er vermarktet. Das da ein besserer Ausgleich her muß als momentan ist mir klar, aber nicht nur nach einer seite.
    Aßedem scheint es heute einementalität zu geben, die meint alles für lau bekommen zu wollen, ja sogar einen Anspruch auf darauf zu haben.

    @pinky
    Das stimmt doch nicht. Dieses sogenannte Besitzstandsdenken, hat es immer gegeben, überall, in fast allen Kulturen und zu allen Zeiten. Egal ob im vorkolonialen Mittelamerika, China, Japan oder in Europa.


    Mfg
    schwedenmann
     
  7. pinky

    pinky König

    Dabei seit:
    11.08.2004
    Beiträge:
    795
    Zustimmungen:
    0
    Hast du auch Beweise/Beispiele? Ich wäre sehr gespannt.
    Ich habe dir ja schon ein Beispiel geliefert wie "Kunstschaffende" vor nicht all zu langer Zeit darüber gedacht haben (Victor Hugo).
     
  8. #7 MrFenix, 26.03.2005
    MrFenix

    MrFenix Executor

    Dabei seit:
    16.10.2004
    Beiträge:
    480
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Siegen, NRW
    Ja und die wächst proportional mit der Inflation.
     
  9. #8 redlabour, 27.03.2005
    redlabour

    redlabour -

    Dabei seit:
    23.05.2003
    Beiträge:
    4.353
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Wuppertal, NRW
    Dennoch @schwedenmann bewegst Du dich massiv vom eigentlichen Topic weg.

    Zum Thema - Kulturflatrate sehe ich in Deinem Posting so rein gar nichts. ;)
     
  10. #9 schwedenmann, 27.03.2005
    schwedenmann

    schwedenmann Foren Gott

    Dabei seit:
    18.11.2003
    Beiträge:
    2.635
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Wegberg
    Kulturflatrate

    Hallo

    @redlabour

    Genau betrachtet, ist die Kulturflatrate nichts anderes, als der Versuch illegale Tätigkeiten (Tauschen von urherrechtlich geschützetem Material (d.ist die korrekte juritische Ansprache), zu legalisieren. Wenn du meine angesprochenen Punkte (wiss. Abhandlungen, Urheberrechtsfristen) nicht dazutust, ist die Kulturflatrate viel zu kurz gegriffen und das Problem ingesamt gar nicht gelöst.
    Die sog. Kulturflatrate ist doch nur ein teil des Problems, nämlich des Ungleichgewichts von Rechteinhabern und Nutzern, bzw. der Allgemeinheit.

    Mfg
    schwedenmann

    P.S.
    Außerdem schaffst du durch die Kulturflatrate ja wieder eine Einrichtung wie die Gema oder die GEZ !
     
  11. pinky

    pinky König

    Dabei seit:
    11.08.2004
    Beiträge:
    795
    Zustimmungen:
    0
    Ich will auch nochmal was allgemeines dazu schreiben.
    Ich finde die Idee sehr gut und halte sie für unterstützenswert. Der Name Kulturflatrate passt auch sehr gut und es wird höchste Zeit, dass man wieder zu einem unverkrampften Umgang mit unserer Kultur kommt.

    Man muß ja garnicht weit zurück gehen, nur 5-10Jahre und schon findet man sich in einer Zeit, wo die Menschen viel freier mit Kultur umgehen konnten. Denn damals gab es noch eine völlig legale und überall akzeptierte Privatkopie. Die übrigens deutlich weiter ging als viele denken, z.B. war es auch legal einen Film oder eine CD in der Videothek auszuleihen und sich davon eine Privatkopie zu machen, dass aber nur am Rande. Dafür zahlt man ja auch heute noch Abgaben auf Rohlinge usw.
    Man muß sich einfach im klaren sein, dass das was da entsteht (egal ob Musik oder Bücher) nicht der "Besitz" eines Künstlers ist, zumindest nichtmehr ab dem Zeitpunkt wo er es veröffentlicht, sondern Kulturgut. Das sahen die großen Künstler unserer Zeit ja selber so (siehe mein Zitat oben).
    Wie Arm wäre wohl die menschliche Kultur, wenn es schon immer eine solche Rechteindustrie wie heute gegeben hätte?
    Sein wir doch mal ehrlich. Ein Künstler (nehmen wir mal die Musik), kann gutes Geld verdienen indem er CDs verkauft, Auftritte macht, Film- oder Werbemusik erstellt,... dazu hat er die Einnahmen durch Radiosender die seine Musik spielen, Abgaben auf Rohlinge usw., andere kommerzielle Veranstaltungen die seine Musik spielen (z.B. Discos,...) und vielleicht bald durch die Kulturflatrate.
    Wenn das nicht genug ist. Ich denke damit ist es jedem möglich sehr gutes bis gutes Geld zu verdienen. Da muß man nicht noch die Kultur abtöten und unsere Kinder kriminalisieren, weil sie gerne Musik hören.

    Ich finde die Idee auch jedenfall sehr gut und sie wurde ja auch von nicht unbekannten Köpfen entwickelt und unterstützt.

    PS: Das Southpark Video auf http://www.fairsharing.de/ ist echt gut :)
     
  12. uqwe

    uqwe Grünschnabel

    Dabei seit:
    26.03.2005
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Nur mal ein kurzes post von mir, der sich noch nicht ganz so viel mit dem Thema beschäftigt hat.

    Ich finde das grösste problem ist doch immer noch das alle, egal ob Industrie Filmbranche oder Musiker, sich mit einfachen gewinnen nicht zufrieden geben.
    Da geht es immer darum Millionen und milliarden zu verdienen.
    Unser einer weiss nicht wie er zurecht kommen soll und schaut sich halt mal nen Kinofilm zu hause an, bevor er 10 euro im kino verschwendet.
    Wenn ich da heutzutage mit Family hin gehe, und die kinder trinken und essen wollen, bei den unverschämten preisen, bin ich ja ein vermögen los.
    Kann also leute verstehen die sich solche sachen im netz besorgen.
    Dazu muss man aber auch sagen, das ich den ganzen tag über vor und nachteile von filesharing diskutieren könnte.
    gute lösung finde ich, z.b. software die nicht unter der gpl steht, illegal besorgen und ausgibig testen, nicht wie die abgespeckten versionen die offiziell zum testen angeboten werden, und dann die software zu kaufen wenn sie den ansprüchen genügt.
    Wenn z.b. der film gut ist, dann kann man ja trotzdem nochmal ins kino gehen und ihn dort in beserer Athmosphäre schauen.
    Und heute ist es so, das die meisten Kinofilme keinen cent wert sind, in der vorschau und in trailern, wird das beste schon gezeigt, dann geht man ins Kino und ärgert sich wieder geld ausgegeben zu haben obwohl man nichts besseres zu sehen bekommen hat als in Cinemax TV zb.
    Na gut nu ist der Beitrag doch länger geworden :-)
    Hoffe ich habe keine Bordregeln verletzt in bezug auf filme ausm netz ziehen.
    Frohe Ostern noch !!!
     
  13. #12 Mr.Afri, 29.03.2005
    Zuletzt bearbeitet: 29.03.2005
    Mr.Afri

    Mr.Afri Grünschnabel

    Dabei seit:
    15.02.2005
    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Copyright & Kopierschutz

    Also, hier mal meine Warte.

    Seit ich Linux hab und ich hin und wieder versuche, mir die Möglichkeit suche, darauf DVD zu gucken, bin ich auf den Kopierschutz gekommen.

    Zunächst einmal verdienen die Konzerne nicht schlecht an die ganzen Medienprodukte (Softwares, Musik, Filme usw.) Was außer acht gelassen wird, ist, dass in den Konzernen auch viele Mitarbeiter sind, die damit ihr täglich Brot verdienen. Damit fällt auch schon ein guter Betrag wegen Lohnkosten und die ganzen Ausgaben weg. :oldman
    Nur die oberen 10 000 können den Hals nicht voll genug kriegen. X(

    Mit dem Copyright wird nur darauf hingewiesen, dass man keine Rechte hat, Produkte von jemand anderem, der damit sein Geld verdient, kommerziell zu verbreiten und selber damit Geld verdienen, und damit auf die Kosten der Ideengeber oder wie man das nennt. Es handelt sich also um geschütztes Kultur- bzw. Gedankengut.
    Der Streit um Copyrights ist im Großen und ganzen nur dann Sinnvoll, wenn jemand den Eindruck hat, es werden diese Produkte (die kopierten) andere schaden sollen. (Des einen Freud, des anderen Leid. Weiß der Teufel, von wem das Zitat ist).
    Aber einige von euch hier meinen, dass es das Besitzdenken erst seit 20-30 Jahren gibt. Schwedenmann hat recht, das ist schon viel älter. Was meint Ihr, wieso es schon immer Kriege gegeben hat. Noch heute meinen manche Männer, Frauen sind ein Besitz, das man wie ein Ding, ein Etwas behandeln kann. (<- Davon halte ich nix.)

    Um auf DVDs zum Beispiel zu kommen: Microsoft ist derzeit der Platzhirsch in Sachen Software und Betriebssystem. Um Ihre Einnahmen weiter hochzuschrauben, lassen sie (die Bosse) eine Konkurrenz (u.a. Linux) nicht zu, die ihren Platz streitig machen können. Da komme, was wolle. Daher hat Microsoft die Rechte, die Codecs zum abspielen der Medien in ihre Systeme zu integrieren, weil es sich um Closed-Source handelt. Bei der Open-Source-Produkte ist das Problem da: Die teuren Codecs, die andere kaufen müssen, können hier kostenlos in dechifffierter Variante weitergegeben werden. Damit sind Verlust garantiert. Darum ist mir der Eindruck aufgekommen, dass der Kunde nur das eine kaufen soll, und nicht das andere kaufen darf. (Von wegen "Freie Marktwirtschaft". Kein Wunder, dass der ehemalige Ostblock gegen Kapitalismus war und die Wirtschaft eisern kontrollierte. :dreht: Was aber damals auch der fall war.) Diese Mentalität: Kaufst Du sein Produkt, bist Du ein Verbrecher. Kaufst Du aber mein Produkt, bist Du mein Freund. *HRMPFF!!!!*


    Die Kulturflatrate ist richtig und falsch zugleich.
    Immer mehr von unserer Kultur wird digitalisiert. Da es Elemente gibt, die diese Möglichkeiten nutzen, um andere zu schaden, muss ihnen eins aufs Dach gegeben werden. Obs aber klappt ist abzuwarten.
    Es gibt Menschen, die können das Medium Internet finanziell ohne weiteres nutzen. Aber es gibt, leider, auch menschen, die können das nicht, aber benötigen Informationen oder sowas. Denoch sind durch das Kulturflatrate diese Türen versperrt.
    Angenommen: Die gesamte Bibel wird digitalisiert und der Vatikan verlangt, diesen inhalt kommerziell zu schützen.
    jemand braucht für irgendwas ein Zitat hieraus für jemand oder etwas. Nun aber erhält er dieses nur dann, wenn er zahlt oder zahlen kann. Was ist, wenn er eben das nicht kann?
    Es ist das gleiche wie mit dem Datenschutz (mehr oder weniger)

    Man sollte das ganze von 2 verschiedenen Seiten betrachten. Eine Diskus nützt nix, wenn jemand die Vorteile aber auch die Nachteile nicht rausbringt. Darum kann ich es nicht ab, wenn jemand nur scheiße rausbringt, wenn das ganze auch Vorteile hat. Das gleiche gilt auch umgekehrt.

    Uff! ist etwas lang geraten, aber jetzt hab ich mal meinen Senf dazugegeben. Denn eine Diskus dieser Art ist etwas, womit ich was anfangen kann. Diese und ähnliche gibts ja fast überall. Bitte also keine Panikmacherei.

    Gruß Mr.Afri

    PS. :oldman Gutenberg war Raub(?)kopierer im Sinne, weil er die Bibel kopiert hat. KA, ob die Kirche einverstanden war. Wenn nicht wars illegal. heute muss die Kirche aber dankbar sein. :devil:

    Edit: Da die meisten Produkte mit Microsoft hergestellt werden, ist es logisch, dass die anderen nicht so stark präsent ist. eine reine raubtiermentalität.
     
  14. pinky

    pinky König

    Dabei seit:
    11.08.2004
    Beiträge:
    795
    Zustimmungen:
    0
    Naja, ursprünglich war die Idee des Copyrights eigentlich die:
    Als die Buchpresse entstand war es sehr teuer und aufwendig hochwertige Kopien zu erstellen. Damit das Volk also in den Genuss von diesen Büchern kam hat man auf das Recht des Buchpressens verzichtet (das war ja für das Volk kein wirklicher Nachteil, wer hatte schon eine Buchpresse im Haus) und der "Industrie" ein zeitliches Monopol gegeben, damit sie für das Volk die Bücher druckt.
    Das Monopol entstand also nicht aus der Idee Kultur- bzw. Gedankengut zu schützen, sondern aus der Überlegung wie man einzelne ermutigt die teure und aufwendige Arbeit des Buchdrucks zu machen.
    Es war also eine idustrielle Regulierung zum Vorteil des Volkes. Heute verdreht sich das immer mehr in das genaue Gegenteil.

    Wir reden hier über Musik, Literatur, Information und nicht über materielle Güter.
    Materielle Güter kann man besitzen, dass andere nicht.
    Oder glaubst du, dass es Kriege gegeben hat, weil auf Burg A ein Lied zum Festtag gesungen wurde, dass einen Tag vorher auf Burg B gesungen wurde?

    denen ist es mit oder ohne Kulturflatrate versperrt. Sie haben aber auch noch andere Möglichkeiten (z.B. Bibliotheken)
     
  15. Anzeige

    Vielleicht findest du HIER Antworten.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14 schwedenmann, 29.03.2005
    schwedenmann

    schwedenmann Foren Gott

    Dabei seit:
    18.11.2003
    Beiträge:
    2.635
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Wegberg
    Kulturflarate

    Hallo


    Erst ma ist die Abbildung, auch wenn sie als Spitze gemeint ist, natürlich Blödsinn! Gutenberg hat nicht kopiert sondern offizielle (Bible)oder private Abbhandlngen gedruckt. Dies hat natürllich zur Verbreitung des Schrifttums allgemein beigetragen, da es ja vorher nur handschriftliche Bücher und Holzdrucke gab.

    Ein Buch, eine Schallplatte oder eine CD ist sehr wohl ein materialles Gut.

    Das ist aber sehr großzügig gedacht. Warum können, dürfen oder sollen die anderen sich nciht dort bedienen. Achja ich vergaß, da gibts ja nicht die neuesten Filme und Cds !!
    Es läuft doch immer wieer darauf hinaus. Es gibt ein Anspruchsdenken. Ich kann mir auch keinen Mercedes oder Porsche leisten, deshalb klaue ich aber noch lange nicht.
    Dann muß ich eben sparen bis ich mir einen kaufen kann, oder ich kaufe etwas billigeres. Und kommt mir jetzt nicht, daß ist ja was ganz anders, das ist dann wider so eine typische Ausrege.
    Ist es nicht, der Preis spielt keine Rolle.

    Mfg
    schwedenmann

    P.S.
    Auch durch das jetzige System : legal Bücher, Filme und Cds kaufen werden Künstler bezahlt. Wenn diejenigen die eine Flatrate wollen, diese "Kultur" legal erwerben bekommen die Küstler doc auch ihr Geld, oder nicht, warum dann die Flatrate.
     
  17. pinky

    pinky König

    Dabei seit:
    11.08.2004
    Beiträge:
    795
    Zustimmungen:
    0
    ja ein Buch, eine CD, DVD,... sind materielle Güter.
    Aber eine Geschichte, ein Gedicht, ein Lied,... sind keine materiellen Güter.

    Das ist etwas anderes. Ein Buch, eine CD, eine DVD, ein Mercedes sind materielle Güter. Wenn ich dir ein Buch, Auto, CD,... weg nehme, dann fehlt dir etwas. Wenn du mir aber eine Geschichte erzählst oder zum lesen gibst und ich erzähle die nachher meinem Freund weiter, dann hast du dadurch garnichts verloren.
     
Thema:

Gutenberg war Raupkopierer - Fairsharing