GoboLinux + neue Verzeichnishierarchie

Dieses Thema im Forum "Linux OS" wurde erstellt von hehejo, 09.06.2004.

  1. hehejo

    hehejo blöder Purist

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    http://www.gobolinux.org/index.php?lang=de_DE&page=faq

    Mich erinnert das stark an Windows. Es hat schon seine Vorteile, dass alle Dateien zu einem Programm im selben Verzeichnis sind.
    Aber wie's jetzt ist, weiß ich halt auch, dass ich (fast) jede configDatei in /etc finden werde.

    Was haltet ihr davon?
     
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  3. #2 daniel.h, 09.06.2004
    daniel.h

    daniel.h IT-ler

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    Hört sich ja so an als ob die Devs. keine 'Lust' hatten eine Paketverwaltung zu programmieren :)
    Einfach alles in ein Verzeichnis packen, finde ich sehr unübersichtlich.
     
  4. hehejo

    hehejo blöder Purist

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    Nein nein, es ist ja nicht ein Verzeichnis für alle sondern wie bei Windows EIN Verzeichnis für EIN Programm.

    Weißt noch (klingt gut ne):
    C:\Programme\Opera
    ...
     
  5. mjup

    mjup Tripel-As

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    Alles Blödsinn.
    Wenn ich das verzeichnis lösch, hab ich ja troztem lauter tote links im system. Die muss ich ja erst wieder finden und löschen.
    Sind ja nich nur die executables, ich muss die liberys ja auch in nem gesammalten verzeichnis haben.

    Und wenn ich mir selbst was kompilieren tu, hab ich das sowiso in nem eigenen verzeichnis, welches ich löschen kann. Die executables & libs copier (oder link) ich nach /sbin & /lib.

    IRGENTWIE MACHEN DIE DA ALLES NUR KOMPLIZIERTER. Und natürlich incompatibel. Alle versuchen einen Standard zu schaffen, aber die haun alles wieder aufn kopf.
     
  6. hehejo

    hehejo blöder Purist

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    Ich denke doch im Grunde wie ihr..
    Und das Argument "einem simplen "rm -rf" wieder" zieht IMHO auch nicht.
    Wozu gibt es denn make uninstall oder make remove oder wie auch immer
     
  7. #6 skynnyr, 09.06.2004
    skynnyr

    skynnyr Mitglied

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    Der erste Satz macht mich schon stutzig:
    Denn schließlich ist der Filesystem Hierarchy Standard nicht einfach nur historisch gewachsen, sondern ein Standard.
     
  8. tig

    tig Tripel-As

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    hm.. hört sich von der Filehierarchie nicht schlecht an.. da ich ein Windows User bin, ist mir das FHS noch unbekannt und ich hab mich noch nicht dran gewöhnt (wird hoffentlich noch :D ).
    naja ich probier Gobo Linux eventuell mal aus, hört sich auf jeden Fall interessant an! :rolleyes:
     
  9. miret

    miret im Ghost-Modus
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    Ich verschiebe das mal eben kurz dahin, wo es m. E. hingehört! ;)

    LINUX OS
     
  10. snax

    snax Doppel-As

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    ist halt mal was neues, sag ich nur ;)
     
  11. #10 daniel.h, 09.06.2004
    daniel.h

    daniel.h IT-ler

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    Ja, ich weiß, aber ich finde es Super so wie es ist.
    Auch sehr praktisch sind die nicht globalen einstellungen, User einstellungen (oder wie man die nennt), die Einstellungen die im Homeverzeichnis des jeweiligen nutzers gespeichert werden, z.B. .Xdefaults, .vim, etc.
    Die würden dann ja auch wegfallen, oder?
    Dann hätte die neue Filehierachy ja garkeinen Vorteil mehr :)
     
  12. Ylin

    Ylin hm... ja

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    Also, man kann sich sicher streiten. Irgendwie wirkts unnötig, vielleicht ist es aber auch ganz lustig. Vielleicht probier ichs mal aus.
    Da ich eh alles selbst kompilier (Gentoouser) und man mit portage alle nötigen Werkzeuge hat, brauch ichs aber eigentlich eher nicht.
    Und wie schon gesagt wurde, wozu ein Standard, wenn der übern Haufen geworfen wird?

    Andererseits haben die Entwickler auch Recht mit den "willkürliche Unterscheidungen zwischen Dateien der selben Kategorie", siehe /usr/bin/ und /sbin/. Oder gibbet da irgendwelche gewaltigen Unterschiede?


    Und zur Deinstallation sage ich nur: emerge -C foo :P
     
  13. #12 eeknay, 08.09.2004
    Zuletzt bearbeitet: 08.09.2004
    eeknay

    eeknay destination->Hell

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    ich finde die idee gar nicht mal schlecht. ich selber benutze auch gentoo und finde es absolut ätzend wenn ich was deinstallieren will. ich schreibe mir ja nicht alles auf was ein programm "mitinstalliert" wenn ich was emerge.

    ich habs mir mal installiert und finde die organistation bis jetzt ganz witzig...muss man sich erstmal dran gewöhnen...nur leider sind alles server von dem im moment aus und ich kann die doku nicht lesen. :(

    gruß
    eeknay

    edit: was ich auch noch sehr gut finde ist die hardware erkennung, wobei ich mich damit nicht wirklich auskenn und auch nicht weiß ob's das nicht auch für gentoo gäbe. 8)
     
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  15. padx

    padx master of desaster

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    ich sag nur eins: checkinstall

    ich bin slackwareuser und dies hat einige vorteile, auf die ich aber nicht weiter eingehen will. aber ein sehr interessantes tool für slackware ist da sicher das checkinstall! ich kann damit praktisch alle programme kompilieren und installieren. das heisst, checkinstall mach automatisch ein slackware packet und installiert es dann mit der slackware packetverwaltung. so kann man jedes programm später wieder komfortabel löschen!
    soweit ich weiss, git es checkinstall aber auch für andere distris. probiert es aus!

    mfg
    padx
     
  16. Jan

    Jan Mitglied

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    hab checkinstall schon öfters unter debian benutzt.. aber ist hier wohl eher OFF-TOPIC ;-)
     
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