Gentoo

Dieses Thema im Forum "Gentoo" wurde erstellt von Marvin, 03.01.2007.

  1. Marvin

    Marvin User

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    Hallo ich nutz jetzt SuSE und Ubuntu.:rtfm:
    Ich interessiere mich schon lange für Gentoo und wollte mal fragen ob es sich lohnt es zu downloaden, wenn man sich noch nicht soooooo gut auskennt.?(

    MfG Marvin
     
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  3. #2 root1992, 03.01.2007
    root1992

    root1992 von IT-Lehrern besessen

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    marvin wenn du dich ein wenig auskensnt und wenig einliest ist es nichtmal so schwer, wenn du deinen Rechner kennst. Das Handbuch ist recht gut.
     
  4. nikaya

    nikaya Guest

    Gentoo rockt
    Ist nicht so leicht zu installieren wie andere Distris,aber danach kennst Du Linux ein wenig besser.Benutze bitte nicht den graphischen Installer,er ist noch sehr buggy.
    Mit Hilfe des exzellenten Handbuches ging es einfacher als ich dachte.
    Und die Dokumentation ist einfach erste Güte,ebenso wie das Wiki.
    Und Portage ist einfach ein genialer Paketmanager.Aber sei Dir bewußt dass Kompilieren bei Gentoo Pflicht ist und der Distribution eine unnachahmliche Flexibilität gibt.
    Außerdem ist die Administration von Gentoo nicht so schwer wie manche meinen.Wenn man das Prinzip erst mal durchschaut hat ist es eine sehr leicht zu wartende Distri.
     
  5. Giglio

    Giglio Doppel-As

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    Ich kann krishan nur beistimmen.
    Gentoo ist ein excellentes, komplett konfiguierbares System das für beihnahe alle Zwecke konfiguiert und eingesetzt werden kann.
    Außerdem bietet es eine sehr gute Basis mehr über die Interna von Linux zu erfahren.
    Ich bin der Meinung, dass wenn man sich mit Linux richtig beschäftigen will man um Gentoo nicht vorbeikommt.

    Sebi
     
  6. theton

    theton Bitmuncher

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    Mal wieder eine jener Fragen, wo jeder (je nach persönlichen Vorlieben) was anderes sagen wird. Auch wenn ja sooo viele auf Gentoo schwören, weil es ja sooo performant ist, behaupte ich mal, dass es sich nicht lohnt, wenn man damit nicht etwas ganz spezielles aufsetzen will, das spezielle Compiler-Optionen bei der Installation benötigt. Wenn man sich nicht auskennt (speziell mit den Parametern für gcc/g++ und anderer Compiler), wird man damit auch keine bessere Performance erzielen als mit Ubuntu, Debian oder sonst einer Distro. Die Installation kostet nur unnötig viel Zeit, da erst alles kompiliert werden muss und ich sehe nunmal keinen Vorteil in sinnloser Zeitverschwendung. Bei LFS lernt man dabei ja wenigstens noch was, aber bei Gentoo ist das alles soweit automatisiert, dass der Lerneffekt gemessen am Zeitaufwand extrem gering ist.

    Daher meine Meinung: Nein, es lohnt sich nicht. Andere werden da sicherlich anderer Meinung sein. So verschieden können Geschmäcker sein. ;) Jedenfalls kann man mit Gentoo nichts anderes machen, als mit jeder anderen Linux-Distro auch.
     
  7. #6 root1992, 03.01.2007
    root1992

    root1992 von IT-Lehrern besessen

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    Ein wenig C/C++ solltest du schon können falls make einen Fehler bringt. Der emerge hat bei mir nicht die gewünschten Ergebnisse geliefert, desshalb hab ich fast jedes Prog von der Entwicklerseite gezogen und dann mit Hand bzip -d tar -xf ./configure make make insall gemacht.
    Es gibt doch so einen Test, der die beste Distri für dich vorschlägt. Mach einaml den, vll hilft der dir bei deiner Wahl.
     
  8. #7 Marvin, 03.01.2007
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2007
    Marvin

    Marvin User

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    Also die Meinungen gehen ja auseinander...
    Was braucht man den für ein Grundwissen um mit Gentoo klar zu kommen?
    Muss ich mir da jedes Packet einzel kompilieren?
    .
    .
    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :
    .

    Wo gibts den Test?
     
  9. theton

    theton Bitmuncher

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    Und hier liegt doch schon das erste Problem der meisten Gentoo-User. Da wird mal kurzerhand ohne jegliche Optimierung kompiliert (der 3-Satz funktioniert ja, also warum sollte man sich mal 'configure --help' anschauen um zu sehen, was man noch alles einbinden könnte in das entsprechende Programm), und wo man nur sagen kann: Die Pakete der gängigen vorkompilierten Distros liefern da wesentlich mehr Integration in's bestehende System und meist auch eine bessere Optimierung und das bei wesentlich geringerem Zeitaufwand.
    Was macht er aber nun, wenn er mal ein Paket wie gcc neu machen muss, wo es mit diesem 3-Satz nicht getan ist oder wenn er mal ein Java-Programm hat, dass via ant und nicht mit make erstellt wird? Da bringen die tollsten C/C++-Kenntnisse nichts.
     
  10. Giglio

    Giglio Doppel-As

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    Dem kann ich aber nicht beistimmen.
    In meiner Erfahrung hatte ich noch nie Probleme mit portage.
    emerge läuft einwandfrei und zuverlässig.
     
  11. nikaya

    nikaya Guest

    Ich gebe Dir recht,jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden.Und das sind nunmal viele mit Suse,Ubuntu,Debian,Fedora etc. und andere halt mit Gentoo.Fast jeder Topf findet irgendwann seinen Deckel,und bei mir hieß er Gentoo.Ich setzte mittlerweile nur noch Gentoo oder ein Gentooderivat auf,ganz einfach weil ich damit am vertrautesten bin und mich administrativ damit am wohlsten fühle.

    Mir ist natürlich bewußt dass Gentoo für den Großteil der User (aus auch von Dir angegebenen Gründen) nicht in Frage kommt.Die Distri-Frage kommt immer auch ein wenig aus dem Bauch heraus und ist rational nicht 100%-ig zu erklären.
    Klar,wer nicht bereit ist stundenlang zu kompilieren sollte eine andere Distri nehmen.Auch ist Gentoo versionslos und wird vollständig über Online-Repositories aktuell gehalten.Wer das nicht möchte sollte entweder ganz auf Updates verzichten oder irgendwann neu installieren oder ein anderes OS nehmen.

    Just my 2 Cents.Bitte nicht als Geflame verstehen,ich repektiere alle Distris.
     
  12. Marvin

    Marvin User

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    Eignet es sich den für mich, weil ich hatte bisher halt nur SuSE, Fedora, Ubunut usw.
     
  13. theton

    theton Bitmuncher

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    Das kannst du nur durch probieren rausbekommen. Wie ich schon sagte... Geschmäcker sind verschieden und von "Eignung" kann man bei einer Linux-Distro nur im seltensten Fall sprechen. SuSE ist auch als Desktop konzipiert, lässt sich aber z.B. trotzdem als Server einsetzen. Also: Probieren geht über Studieren. :)
     
  14. mcas

    mcas Routinier

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    Also ich finde gentoo ist, meiner Meinung nach, gut für das allgemeine Verständnis. Man muss sich halt mit dem System befassen, ja das geht auch mit anderen aber da wird man nicht dazu gezwungen.
    Das Handbuch ist wirklich Klasse und hilft meistens weiter.
    Suse wird häufig als Server verwendet weil es professionellen Support bietet und von vielen Firmen als Server für die eigenen Produkte freigegeben (z.B. Oracle).
     
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  16. nikaya

    nikaya Guest

    Schau mal des öfteren in das Handbuch herein.Wenn Du es schaffst durchzulesen und einigermaßen zu verstehen ist es einen Versuch wert.
     
  17. theton

    theton Bitmuncher

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    Das ist mir durchaus klar, es ist aber nicht besser oder schlechter als Server geeignet als Distros, die Server als primäres "Zielsystem" haben (Openwall u.a.). Und nicht umsonst unterteilt Novell zwischen Professional- und Server-Version (mal ganz vom unterschiedlichen Support abgesehen). Schaut man sich die Professional/Enterprise mal an, ist sie eher auf Desktops ausgelegt, wird aber von diversen Hostern auch als Server-System angeboten, weil sie dafür eben genauso gut einsetzbar ist. Und das ist nur ein Beispiel, warum man nicht sagen kann, ob eine bestimmte Distro sich für irgendwen "eignet". Prinzipiell eignet sich jede Distro für jeden. Auch ein LFS kann jeder installieren, wenn er das Handbuch intensiv liest. Die Frage ist eher, wieviel Zeit man investieren will und wieviel Einfluss man auf die Tiefen des Systems benötigt (also z.B. die beim Kompilieren verwendeten Flags u.a.).
     
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