gentoo in vmware

Dieses Thema im Forum "Gentoo" wurde erstellt von cremi, 20.05.2008.

  1. cremi

    cremi Dude

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    Ich kann mich erinnern daß es mal einen Thread gegeben hat, Gentoo in einer VMware zu installieren. Wenn dann alles wie gewünscht läuft, sollten die Einstellungen (USE Flags, Repos, Treibereinstellungen, was) übernehmen werden und Gentoo dann auf dem Rechner fix installiert werden.
    Bin mir nicht sicher ob es in diesem Forum war, jedenfalls finde ich den Thread nicht mehr.
    Vielleicht kann sich ja einer von euch erinnern.

    Ansonsten weiss jemand ob/wie dass geht?
    Ich stelle mir das halt so vor: Da ich mich mit Gentoo noch nicht wirklich beschäftigt habe, würde ich gerne eine VMWare nutzen um es zu installieren. Dann kann ich mir Zeit lassen so viel ich halt benötige, habe aber trotzdem mein altes lauffähiges System ständig zur Verfügung.
    Sollte dann alles laufen, müßte ich doch alle Einstellungen irgendwie übernehmen können um Gentoo dann auf den Rechner zu compilieren?
     
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  3. c0re

    c0re Debian Guy

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    Spontan fällt mir zu deinem Problem der Link ein http://de.gentoo-wiki.com/Gentoo_in_VMware
     
  4. cremi

    cremi Dude

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    Den Link hab ich auch gefunden, das erklärt imho aber nur wie man Gentoo in einer VMWare installiert.
     
  5. espo

    espo On the dark side

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    Ja bis auf die Hardware ... (achtung halbwissen) weil meines Wissens nach sind die Hardware "Komponenten" die du unter der vmware hast != der orginal Hardware die dein PC besitzt.

    greetings
     
  6. cremi

    cremi Dude

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    das ist mir schon klar.
    mir gehts eher darum, daß ich die richtigen online repos und complier flags/einstellungen habe. die richtigen treiber lad ich mir dann schon

    aber ich weiss auch nicht ob das sinnvoll ist was ich vorhabe - vielleicht ist es auch besser vorerst ein dualboot installieren.
    ich hab mir nur gedacht, es wär besser in der vmware, da mein kubuntu nebenbei laufen würde
     
  7. hex

    hex Lebende Foren Legende
    Moderator

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    Die CPU wird ja "durchgeschleift". Also kannst die Compiler Flags bei einem nativen System dann übernehmen.

    mfg
     
  8. x0r

    x0r Bitschubser

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    Mahltid,

    eine Livemigration Deines laufenden Systems kannst Du mit VMotion abwickeln.
    Das klappt soweit ganz gut, ist aber kostenpfl.
    Zum Glück kann man die Software auch evaluieren, also zumindest einmal ausprobieren (http://www.vmware.com/products/vi/vc/vmotion.html).

    Ich habe allerdings im Bereich Virtualisierung von Gentoo-OSen mit OpenVZ, bessere Erfahrungen gemacht. Außerdem gibt es einen eBuild für die sourcen, und jede Menge Templates. Vielleicht schaust Du mal drauf:
    http://wiki.openvz.org/Gentoo_template_creation

    MfG
     
  9. doc

    doc Kaffeetrinker

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    ich hab mein gentoo einfach manuell auf ne andere partition installiert und dann mittels chroot konfiguriert, dann haste auch immer noch dein altes system, und son backupsystem kann eh nie schaden.
     
  10. #9 Bloodsurfer, 21.05.2008
    Bloodsurfer

    Bloodsurfer Gentoo-User

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    Es gibt keine Repos unter Gentoo.

    Und ich würde sagen dein Vorhaben ist in dieser Form eher unnötig/sinnfrei. Richte dir eine freie Partition ein, und fange an aus deinem laufenden System heraus Gentoo auf diese Partition zu installieren und einzurichten.
    Du kannst solange du willst aus deinem Kubuntu heraus arbeiten, bis zu deinem ersten erfolgreichen Gentoo-Boot. Du kannst auch bishin zu KDE alles was du brauchst schon per chroot, wie in der Anleitung beschrieben, vor dem ersten Boot in Ruhe installieren.
     
  11. #10 saeckereier, 22.05.2008
    saeckereier

    saeckereier Graue Eminenz

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    Mann lest euch doch mal cremis Frage durch...
    Ist doch ganz einfach. Wenn ihr schonmal Gentoo installiert habt, wisst ihr doch, dass das nix anderes ist als ein tar.gz zu entpacken und ein paar Dateien zu editieren und dann ein bisserl zu emergen. Natürlich kann man dann das komplette System wieder in ein tar.gz packen und installieren. Was die Hardware angeht, den Kernel macht man eben einmal neu und passt fstab an (nicht wenn man LABELS verwendet, aber das ist ne andere Geschichte) und fertig ist der Lachs.

    Eine gute Anleitung für dieses Verfahren, dass wir auch oft Stage4 nennen findest du hier:
    http://de.gentoo-wiki.com/Stage4
    Ich habe so zum Beispiel vor kurzem Gentoo für meinen eeePC vorbereitet, ganz einfach deshalb weil mein eeePC einfach viel zu lahm war um da KDE und alles kompilieren zu lassen. Es ist ziemlich wenig, was man anpassen muss. Wichtig ist eben nur, dass du die Compilereinstellungen nicht zu sehr an das System in der VM anpasst, meine eigene Erfahrung ist auch, dass da nicht wirklich viel Performance zu holen ist, die wirkliche Stärke von Gentoo sind nicht die Compileroptionen, es sind die USE-Flags.
     
  12. #11 marcellus, 22.05.2008
    marcellus

    marcellus Kaiser

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    @saeckereier schon mal was von crosscompile gehört?

    @cremi ich würd für den Anfang mal auf eine eigene Platte installieren und vllt spätestens bei der grub/lilo installation auf eine live cd wechseln.
    Wenn du bei der installation abbrichst musst du üblicherweise nicht alles neu machen, sondern nur ab dem chroot wieder weiter.

    Von einer vm würd ich eher abraten, weil du so auch schon lang genug compilierst
     
  13. juan_

    juan_ König

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    sachtmal, kann vmware nicht snapshots machen?
    in welcher Form liegen die denn vor, und kann man die dann nicht evtl auf ein "richtiges" System portieren?!

    ciao
     
  14. #13 saeckereier, 22.05.2008
    Zuletzt bearbeitet: 22.05.2008
    saeckereier

    saeckereier Graue Eminenz

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    Würd ich so nicht sagen, wie gesagt habe ich das gerade hinter mir und bin eigentlich recht zufrieden mit der Performance.

    Klar weiss ich was cross-compilen heisst, trotzdem baue ich meine Pakete für i686, dann kann ich sie auch auf allen meinen Rechnern installieren und muss nicht jedesmal neu kompilieren
     
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  16. cremi

    cremi Dude

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    Erstmals danke für die vielen antworten.

    Das kling für mich jetzt am sinnvollsten.
    Nur zur sicherheit:
    Also ich geh einfach nach anleitung vor und installier das Basissystem in eine eigene Partition.
    Die restliche Konfiguration mach ich dann mit chroot (ebenfalls laut anleitung), und dann boote ich gentoo zum ersten mal?

    Bin mal gespannt, hab so was noch nie gemacht, aber klingt spannend!
     
  17. hex

    hex Lebende Foren Legende
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    Wünsch Dir viel Erfolg! Es ist sehr spannend. So hab ich mit Linux angefangen! :)
     
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