Gentoo/FreeBSD

Dieses Thema im Forum "FreeBSD" wurde erstellt von nikaya, 17.04.2006.

  1. nikaya

    nikaya Guest

    Hallo,
    von Gentoo gibt's neuerdings auch ein FreeBSD:
    http://www.gentoo.org/doc/en/gentoo-freebsd.xml

    Wollte ich die BSD'ler nur mal drauf aufmerksam machen:)
    Schaut es euch mal an.
     
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  3. #2 Edward Nigma, 17.04.2006
    Edward Nigma

    Edward Nigma Back again!

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    Hab ich auch schon bemerkt ;)
    Wäre aber jetzt mal schön zu wissen obs schon einer getestet hat und erste Erfahrungen berichten kann. :)
     
  4. #3 hoernchen, 17.04.2006
    hoernchen

    hoernchen UBERgarstiges nagetier

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    neuerdings ist ansichtssache - schon fast ein jahr ;-)
     
  5. nikaya

    nikaya Guest

    Ich hab's nur gemerkt weil auf http://packages.gentoo.org/
    jetzt eine Spalte für "x86 fbsd" steht.Die scheinen jetzt wohl Ebuilds dafür anbieten zu wollen.
     
  6. #5 hoernchen, 17.04.2006
    hoernchen

    hoernchen UBERgarstiges nagetier

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    das ganze entwickelt sich immer mehr, stimmt. ich frag mich nur wozu es das gibt (abseits vonn "es ist moeglich, darum").
     
  7. nikaya

    nikaya Guest

    Daniel Robbins (=Gentoo-Gründer) ist ja von FreeBSD inspiriert worden mit Portage.Dies soll jetzt wohl portiert werden.
    Vielleicht als kleines Dankeschön?(
     
  8. #7 Oliver_H, 19.04.2006
    Oliver_H

    Oliver_H Unix Fan

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    Nun ja hallo :D, prima Einstieg in das bisher nur gelesene Forum, aber was solls ;)

    1. was ist an dem Ports-System verbesserungswürdig( Binärpakete kann ich leicht selbst erzeugen via pkg_create und verteilen ), gerade die Kompilierung (imho auch einer der Eckpunkte von Gentoo ) ist doch das A und O für ein sauberes und flottes System?

    2.Was bringts FreeBSD? Nichts, denn FreeBSD ist halt ein ganzheitliches System ( einer der Vorteile ) - man kann hier nicht einfach den Kernel rausschneiden und etwas drum herum basteln. "Rückfließen" kann auch nichts da es nicht kompatibel ist.

    3.Als Machbarkeitsstudie. Aber warum? Ist doch klar das es geht, aber den Leuten geht die Zeit verloren und der FreeBSD Infrastruktur entsteht kein Vorteil draus.

    Quelle: obige Seite

    Ebenso fragwürdig wie dieser Spaß hier, http://www.debian.org/ports/kfreebsd-gnu/

    Wenn man etwas für das BSD System tun möchte bzw. eventuell den Einstieg erleichtern möchte nimmt man DesktopBSD. Das ganze ist ein reines FreeBSD (5.5pre) System mit einfach, optisch ansprechender Konfiguration. Die dort eingesetzen Tools finden sich inzwischen zum Beispiel im Portssystem wieder ...

    gruß Oliver
     
  9. #8 DennisM, 20.04.2006
    DennisM

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    FULL ACK Oliver_H

    MFG

    Dennis
     
  10. #9 Oliver_H, 20.04.2006
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    Das H ist nur mein Nachnahme - aber da gabs hier schon ein Nick, insofern langt auch Oliver, Oli ... ;)
     
  11. #10 DennisM, 20.04.2006
    DennisM

    DennisM Moderator u. Newsposter

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    Hehe ok ;)

    MFG

    Dennis
     
  12. #11 MrFenix, 21.04.2006
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    Ich find die Idee gut, denn was mich an Gentoo im moment stört ist der Linuxkernel, der mir, auch wenn eigentlich alles läuft, auf den Geist geht.
    Und Freebsd ist mir noch zu frikelig für den alltagsgebrauch. Daher eigentlich das Ideale Sys für mich, will nur mal abwarten was noch so drauß wird.
     
  13. #12 DennisM, 21.04.2006
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    DennisM Moderator u. Newsposter

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    Das Problem wird eher sein, dass das wieder nichts Halbes und nichts Ganzes ist, weil einfach zu wenig Manpower zur Verfügung steht.

    MFG

    Dennis
     
  14. #13 Oliver_H, 23.04.2006
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    @MrFenix, an FreeBSD - und nur für das kann ich wirklich sprechen - ist nichts frickeliges dran, selbst meiner Frau habe ich es eingerichtet und diese arbeitet nun gerne daran - im Desktopbereich.
    Ich weiß auch nicht was am Linux-Kernel stören soll, ok da gibts manchmal ein paar Schnellschüsse aber sonst ist doch alles in Ordnung. Wie schon oben gesagt ist der immense Vorteil von FreeBSD, BSD allgemein, die Ganzheit - da liegt ein einheitliches Konzept zu Grunde. Anwendungen werden angepaßt und regelmäßig gepflegt, die Grundeinstellungen werden im Urzustand gelassen, die Übersicht gerade in /etc ist ideal. KISS-Prinzip halt ...
    Lange Jahre nutzte ich Linux, nachdem ich früher mal auf einem A1200 noch einen Ausflug auf ein frühes NetBSD hatte, immer wieder zögerte ich BSD auszuprobieren - es soll ja so schwer sein, soviel Kleinarbeit etc. Tatsache ist, es ist schneller und simpler installiert als z.B. Slackware ( was keine Abwertung für Slack sein soll! ), die Konfiguration geht ebenso schnell von der Hand - Binärpakete sind ruckzuck installiert für den ersten Start und wenns aktuell sein soll greift man auf das Ports-System zurück und kompiliert die benötigten Dateien.
    Die strickte Einhaltung gewisser Prinzipien in BSD, von einigen als Nachteil in puncto Fortschritt erachtet, ist eben der immense Vorteils des Systems und wirkt dem sogn. "Frickeln" massiv entgegen.
    Wer es leichte möchte kann eigentlich nur zu Ubuntu/Fedora etc. greifen - ein Gentoo/BSD bringt den "Linux-Distro-War" in BSD-Gefilde und das braucht man wirklich nicht.
    Ein gutes Beispiel für eine Linux Distro die den BSD Weg geht, ist z.B. Arch-Linux ... simpel gehalten, BSD Stil für die Einrichtung, pacman für Binärpakete und ABS als Ports-System. BSD, Archlinux und ähnliches Systeme sind für User gedacht die eine Basis möchten und wirklich die freie Wahl haben möchten. Ich möchte z.B. kein System das mir erst Unmengen von Software installiert und danach kann ich die nicht benötigten Teile rausschneiden - wie gesagt nur ein Grund für mich unter vielen.
    Allerdings kann dies auch für einen Einsteiger ideal sein, meiner Mutter installierte ich z.B. Ubuntu - warum? Es langt und es ist flink auf der Platte, BSD hätte für sie keinen Unterschied gemacht. Für mich daheim hingegen schon ...

    Fazit man sollte nicht nach Distros/Systemen für den Desktop-Prototyp-User suchen oder sogn. Profi-Systemen, die Bandbreite der tatsächlich existierenden User vor Ort ist viel größer als es dieses Schubladendenken suggeriert.
     
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  16. #14 Edward Nigma, 23.04.2006
    Edward Nigma

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    Und genau deshalb denke ich, daß Gentoo/BSD eine Daseinsberechtigung hat.
    Distrowars bleiben meiner Meinung nach auch aus, weils doch im allgemeinen so ist, daß der Ein- oder Umsteiger in die Opensource Welt eher selten direkt mit BSD anfängt. Ausnahmen mag es geben, aber diese Menschen wissen dann was sie tun, und lassen sich auf derartige Diskussionen eher selten ein.
    Ja, so denke ich mir das. :)
     
  17. #15 Oliver_H, 23.04.2006
    Zuletzt bearbeitet: 23.04.2006
    Oliver_H

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    Dann nimmt man DesktopBSD und gut ist. Ein Gentoo/BSD bringt der BSD-Welt überhaupt nichts und auf den Vorteil von BSD verzichtet man somit auch :)
    Es ist eben nicht damit getan den Kernel rauszuschneiden, da erhält man dennoch nichts anderes. Die "Distro-Wars" beginnen dort wo viele an irgendwelchen seltsamen Projekten herumfrickeln und dem Hauptsystem nichts zurückfließt - da FreeBSD, OpenBSD, NetBSD als Ganzes System gehandelt werden kann auch nichts zurückfließen. Man muß das eben mal losgelöst von Linux-Kernel plus "ich bau mir ein System drum" betrachten, hört sich arrogant an ist aber halt Realität.
     
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