Festplatte wie sinnvoll partionieren?

Dieses Thema im Forum "Laufwerke / Speichermedien" wurde erstellt von Andrea, 06.10.2004.

  1. Andrea

    Andrea Routinier

    Dabei seit:
    01.12.2003
    Beiträge:
    418
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bielefeld
    Hallo,

    ich bekomme jetzt mein neues Laptop und moechte Slackware und Win XP Pro installieren!

    Der Laptop hat 30 GB Festplatte, wie partioniere ich die denn sinnvoll? Ich brauche auf alle Faelle neben der Linux und Windows Partition noch eine Fat32 zum Datenaustausch.

    Ich dachte, ich partitioniere die mit Knoppix, installiere dann Win und dann Slackware. Dann brauche ich die Win Partition nach der Installation nicht verkleinern.

    Bin fuer alle Vorschlaege offen!
    Danke schonmal, Andrea
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diese Kategorie an. Dort findest du bestimmt etwas.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 mo_no, 06.10.2004
    Zuletzt bearbeitet: 06.10.2004
    mo_no

    mo_no Linux User seit 2.0.35

    Dabei seit:
    29.09.2004
    Beiträge:
    1.134
    Zustimmungen:
    0
    Du kannst doch im Windows Setup eine kleine(re) Windows Partition (Fat32) erstellen und dann später während der Slackware Installation die Linux Partitionen erstellen.
    Möchtest du auch Ratschläge über die Größe der einzelnen Partitionen oder ging es hier nur um das Erstellen?
    Falls ja:
    Ich würde es so machen:
    hda1 - Fat32 10 GB
    hda2 - swat 256 MB (hängt vom vorh. RAM ab. Ich kenne die Faustregel swap=ram*2 aber nicht größer als 512 MB)
    hda3 - linux (reiserfs oder ext3) 19,744 GB

    Oder wenn du für WinXP das NTFS Dateisystem verwenden möchtest:
    hda1 NTFS 3 GB
    hda2 Fat32 7 GB
    hda3 swap 256 MB
    hda4 linux 19,774 GB

    Natürlich kann man Windows auch mehr MB zu teilen.
    Hängt ganz davon ab, mit welchem System man was machen möchte......
     
  4. Andrea

    Andrea Routinier

    Dabei seit:
    01.12.2003
    Beiträge:
    418
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bielefeld
    Hallo,

    wow, dass ging ja schnell =)

    Eigentlich wollte ich vor allem Ratschlaege ueber die Groesse der Partitionen... Ich brauche das Laptop vor allem in der Uni, und da muss ich die Daten unter beiden Betriebssystemen zur Verfuegung haben... Wenn ich so eine grosse Linux Partition hab, kann ich mit Win ja nicht dadrauf zugreifen...

    Andrea
     
  5. mo_no

    mo_no Linux User seit 2.0.35

    Dabei seit:
    29.09.2004
    Beiträge:
    1.134
    Zustimmungen:
    0
    dann mach doch so:
    hda1: fat32 20 GB
    hda2: swap 256 MB
    hda3: linux 9,744 GB

    oder für NTFS:
    hda1: NTFS 5 GB
    hda2: fat32 15 GB
    hda3: swap 256 MB
    hda4: linux 9,744 GB
     
  6. #5 Leno, 06.10.2004
    Zuletzt bearbeitet: 27.04.2007
    Leno

    Leno -

    Dabei seit:
    26.10.2003
    Beiträge:
    139
    Zustimmungen:
    0
    -
     
  7. Andrea

    Andrea Routinier

    Dabei seit:
    01.12.2003
    Beiträge:
    418
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bielefeld
    Danke, das sieht schon besser aus!

    Jetzt hab ich glaub ich nur noch 2 Fragen!
    Hat NTFS einen Vorteil?
    Und reichen 256 Mb Swap bei 512 MB Ram?

    Andrea
     
  8. mo_no

    mo_no Linux User seit 2.0.35

    Dabei seit:
    29.09.2004
    Beiträge:
    1.134
    Zustimmungen:
    0
    1. NTFS hat den Vorteil, dass Dateiberechtigungen eingestellt werden können (genau wie bei Linux Dateisystemen)

    2. Also ich habe 512 MB Ram und 512 MB swap........
     
  9. #8 redlabour, 06.10.2004
    Zuletzt bearbeitet: 06.10.2004
    redlabour

    redlabour -

    Dabei seit:
    23.05.2003
    Beiträge:
    4.353
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Wuppertal, NRW
    @Andrea - schau mal in den Hardwarebereich bei Festplatten nach. Diese Fragen wurden schon extremst ausdiskutiert. ;)

    Für obige Ursprungsfrage gibt es nur eine sinnvolle Methode.

    C: (NTFS) (10 GByte)
    D: (FAT32) (5 GByte)
    / (15 GByte)


    SWAP reicht mit 256 bei 512 dicke aus !
     
  10. #9 Meister Lampe, 06.10.2004
    Meister Lampe

    Meister Lampe Doppel-As

    Dabei seit:
    17.02.2004
    Beiträge:
    124
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Marburg
    Meiner Erfahrung nach frisst Win mit der Zeit mehr Platz als Linux, da die Software dort immer wieder mit dem ganzen Pack an eigenen Bibliotheken antanzt usw. Deshalb solltest du bei gleicher Nutzung Win etwas mehr Festplattenplatz zuordnen. Wenn du aber mehr Linux benutzt und dort vor allem hauptsächlich deine Programme hast, dann setze mehr auf die Root-Partition. Dann noch die Frage, wie du den Datenaustausch machen willst. Wenn du die Daten auf der (kaum geschützten, siehe oben) Fat-Partition lagern willst, dann braucht die mehr Platz, als wenn du nur die Daten schnell aus der NTFS- oder Linux-Partition herauskopierst, um sie dann im anderen System zu importieren. Natürlich bedeutet das mehr Stress, hat aber auch Vorteile:

    - Fat32 neigt dazu, mit der Zeit die Zugriffe zu verlangsamen. (kann ich technisch nicht erklären, ist aber eigene Erfahrung)
    - Fat32 hat keine echten Journaling-Funktionen, das heißt, deine Daten sind unsicherer gelagert.
    - Fat32 kennt wie oben gesagt keine Zugriffsrechte, was gerade bei einem Notebook unsicher ist. Es kommt also ganz auf deine Daten an. Ich habe gehört, dass Juristen bei uns an der Uni gerne mal anderer Leute Arbeit sabotieren, Bücher klauen oder eben Hausarbeiten löschen... Ein paar sollen sich dafür sogar regelrechte Hacker-Qualitäten angeeignet haben.

    Nur so ein paar Denkanstöße...
     
  11. #10 Cyber, 06.10.2004
    Zuletzt bearbeitet: 06.10.2004
    Cyber

    Cyber .:DISTORTED:.

    Dabei seit:
    16.05.2003
    Beiträge:
    999
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    D -> BW -> Karlsruhe
    Das Gerücht hat wohl die Putzfrau gestreut. Ich glaube kaum, dass ein angehender Jurist die Straftaten (wie von Dir aufgezaehlt) begehen wird.

    Ansonsten würd ich eine NTFS-Daten Partition und eine EXT3-Daten Partition anlegen, NTFS im Kernel aktivieren (um zumindest lesen zu koennen). Um dennoch Daten auszutauschen, würds eine kleine FAT32 machen, die dann nur temporaer belegt ist.

    Somit ergäbe sich z.B. folgende Möglichkeit:

    10 GB für XP (NTFS)
    10 GB für / (ext3 oder ReiserFS)
    3 GB für DATEN (NTFS)
    3 GB fur /home (ext3)
    4,5 GB für DATEN-Austausch (FAT32)
    500 MB für SWAP
     
  12. devilz

    devilz Pro*phet
    Administrator

    Dabei seit:
    01.05.2002
    Beiträge:
    12.244
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hessen
    Das verstehe ich nicht so ganz was du da aufteilst :)

    Ne extra Partition für /home oder Daten (NTFS) ist in meinen Augen völlig Sinnlos :)
    Oder mit welcher Begründung teilst du das so auf ?
     
  13. Cyber

    Cyber .:DISTORTED:.

    Dabei seit:
    16.05.2003
    Beiträge:
    999
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    D -> BW -> Karlsruhe
    Mit dem Hintergedanken, dass es sich um ein Notebook handelt. Normalerweise würd ich auf nem Desktop auch nur eine gemeinsame Daten Partion erstellen, aber in diesem Falle war mein Gedankengang folgender:

    - Jeweils 10 GB fuer die beiden OS'n, das sollte ja mehr als ausreichend sein.
    - Jedes OS hat seine eigenen Datenpartitionen mit den jeweiligen Dateisystemen. XP kennt eh nur Hausmarke-FS und unter Linux ists ja auch nicht immer optimal mit dem FAT-Mist.
    - Die dritte Datenpart. dient letztlich zum allgemeinen Datenaustausch zwischen XP/Linux oder als Share in nem Netzwerk. Von der Groesse her wär die Partition auch brauchbar um mal ein Image von einer DVD oder CD's zwischenzuspeichern.

    Dann noch grub + BIOS mit passwort versehen, booten von CD + Floppy deaktivieren und die Noobs haben erstmal keine Chance. Natürlich könnte man noch ein crypted-FS einsetzen, dann wär zumindest soweit mal die Kiste halbwegs abgeschottet.
     
  14. Anzeige

    Vielleicht findest du HIER Antworten.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  15. #13 Meister Lampe, 06.10.2004
    Meister Lampe

    Meister Lampe Doppel-As

    Dabei seit:
    17.02.2004
    Beiträge:
    124
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Marburg
    Neee, habe ich aus erster Hand eines Opfers. Der sprach mich nach einem Vortrag über Linux für Studenten der Geistes- und Sozialwissenschaften an, da er eben aus diesem Grund zu Linux wechseln wollte. Habe das selbst erst nicht glauben können, aber eine Ex-Mitbewohnerin von mir, die ebenfalls Jura studiert, bestätigte mir das. Ich bin mir auch sehr sicher, dass das bei uns vielleicht eher bei den Juristen der Fall ist, aber sicherlich nicht auf diesen Fachbereich beschränkt ist. Wollte Jura damit sicherlich nicht diskreditieren.

    Aber zum Thema zurück: Bei der Größe der Platte ist eine einzelne Partition für /home vielleicht etwas heftig, da dann plötzlich an der einen Stelle Platz fehlt, der woanders noch da wäre. Somit kann heiliger Festplattenplatz vergeudet werden. Bei größeren Platten stimme ich Deiner Aufteilung zu, würde dann sogar /etc in eine eigene Partition setzen, um notfalls neben den Nutzerdaten auch die Konfiguration zu sichern. Bei Windows ist eine Trennung von Programmen und Daten sogar dringend notwendig! Da ist das auch bei der Plattengröße einen Gedanken wert. Kommt eben drauf an, was unter Win erledigt werden soll...
     
  16. Andrea

    Andrea Routinier

    Dabei seit:
    01.12.2003
    Beiträge:
    418
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bielefeld
    Hallo!
    Ich wollte die Fat32 Partition eigentlich als dauerhaften Speicher haben, nicht nur zum Hin- und Herkopieren... Fuer ein Praktikum musste ich Schaltplaene mit Win erstellen und dann unter Linux die Protokolle texen. Das Skript brauchte ich dann unter Win und Linux. Bei einem ist's zwar nicht so schlimm, aber wenn alle unter beiden BS liegen, verbrauche ich ja den doppelten Platz...

    Um meine Daten hab ich nicht so Angst, da ich das Laptop nicht unbeaufsichtigt lasse und dann kann ja keiner an die Daten dran. Ausserdem schreiben keine Hausarbeiten oder aehnliches! Zudem hab ich auf meinem normalen Rechner eh noch alle Daten nochmal, von daher kann ruhig was wegkommen...

    Also mache ich es jetzt so:
    500 MB Swap
    jeweils 7 GB Win/LInux
    Rest FAT32 zum Speichern

    Falls ich Probleme bekomme, muss ich entweder die FAT32 verkleinern oder Sachen loeschen, obwohl ich bisher mit den 30 GB auf dem Laptop keine Probleme hatte...

    Danke fuer alle Antworten,

    Andrea
     
Thema:

Festplatte wie sinnvoll partionieren?

Die Seite wird geladen...

Festplatte wie sinnvoll partionieren? - Ähnliche Themen

  1. Festplatte auf SD Karte umziehen

    Festplatte auf SD Karte umziehen: Hi zusammen, ich habe einen alten Laptop zum Server umfunktioniert. habe bei der Installation von CentOS bzw. der Partitionierung die...
  2. Western Digital widmet dem Raspberry Pi eine eigene Festplatte

    Western Digital widmet dem Raspberry Pi eine eigene Festplatte: Der Festplattenhersteller Western Digital (WD) gibt die Verfügbarkeit einer 314 GByte großen Festplatte für den Raspberry Pi bekannt. Weiterlesen...
  3. Festplatte wird nicht erkannt

    Festplatte wird nicht erkannt: Hallo, ich habe auf meinem HTPC (Mainboard IOM330-ITX von Zotac) XBMCbuntu installiert, das ist ein Lubuntu mit XBMC als HTPC-Oberfläche. Das...
  4. Indiegogo-Kampagne für Ubuntu-Tablet mit großer Festplatte

    Indiegogo-Kampagne für Ubuntu-Tablet mit großer Festplatte: Das UbuTab getaufte Gerät, für das seit einer Woche eine Finanzierungskampagne auf der Crowdfundingplattform Indiegogo läuft, soll eine 1 TB...
  5. Kurztipp: Clonezilla: Festplatten per Klick kopieren

    Kurztipp: Clonezilla: Festplatten per Klick kopieren: Auf der bisherigen Festplatte ist kein Platz mehr, und der Inhalt soll auf eine neue Platte umziehen. Bei dieser Aufgabe und bei der...