Faxempfang und Anrufbeantworter - wo ist die Oberfläche dazu?

Dieses Thema im Forum "KDE" wurde erstellt von Linux8924, 15.11.2006.

  1. #1 Linux8924, 15.11.2006
    Linux8924

    Linux8924 Grünschnabel

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    Ich habe unter Novell SuSE 10.0 unter YaST Anrufbeantworter und Fax aktiviert.
    Verwendet wird die AVM-Capi-Software für Linux und eine AVM Fritz!Card pci V 2.0.

    Ein Kontrollanruf beweist: Der Computer empfängt Faxe und nimmt Anrufe entgegen.

    Nun knobele ich schon seit Wochen mit wachsendem Unmut an dem absolut unverständlichen Rätsel:

    Wo und wie kann ich Faxeingänge feststellen und vor allem lesen bzw. angenommene Anrufe abhören?

    Da fehlt doch gänzlich jegliche Oberfläche dazu!!! Das wurde doch wohl gänzlich vergessen!!!

    Ich finde keine Hinweise in der Dokumentation dazu. Fatalerweise erfahre ich aus dem Handbuch Nichts dazu! Ab S. 85 steht nur, wie man es unter YaST einrichtet und das konnte man sich sparen, da es selbsterklärend ist. Da steht nicht, wie wo und was um Faxe zu lesen oder Anrufe anzuhören sind!

    Anmerkung:
    Früher unter SuSE Linux hatte ich die Sedlbauer speed fax + pci und nach Anleitung
    hylafax eingerichtet und vbox. Da konnte ich alles unter kmail empfangen. leider weiss ich nicht mehr, was ich da einstellen musste.
    Ich habe aber nun AVM ! Und wo ist da die zugehörige Softwareoberfläche ????

    Kann hier jemand helfen?
     
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  3. #2 supersucker, 16.11.2006
    supersucker

    supersucker Foren Gott

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    sagt denn die man-page der Software irgendwas diesbezüglich?
     
  4. #3 DennisM, 16.11.2006
    DennisM

    DennisM Moderator u. Newsposter

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    Es gibt doch da ein KDE Tool, KDEFaxView oder so, evtl hilft dir das weiter.

    MFG

    Dennis
     
  5. Jabo

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    ohne Faxserver?

    Hallo,

    ich kann nicht voll kompetent dazu antworen, weil ich keine so neue SuSE habe, aber rein technisch kann ich mir nicht vorstellen, daß das ohne einen Faxserver (wie Hylafx) geht. Ohne den ist ein einkommendes Fax nur ein Anruf, den du dann zwar registrierst, mit dem dein System aber nichts anfangen kann. Und dann hätte es auch nichts, was es dir mailen könnte. Wenn ich bei mir Hylafax weg nehme, gehen Faxe raus, der Anruf kommt auch, aber weiter passiert nix. Mit Hyla geht's.

    Wenn Hylafax installiert ist, muß man "faxsetup" ausführen - daraufhin läuft das erst. U.a. liegt bei mir in /usr/lib/fax/hyla.conf" beispielsweise die Einstellung, wie mit Ghostview umzugehen ist - und das erzeugt doch erst die PDF-Anhänge, die du in den Mails immer hast.

    Wenn neuere SuSEn das anders machen, dann mit irgend einem Equivalent, aber ohne Faxserver... Würd ich also mal Hyla installieren und "faxsetup" machen und nochmal schauen. Ich benötige hier Capisuite und Hyla.

    Irgend was muß den Datenstrom, der da über die Leitung kommt, in *.sff - Dateien verwandeln. Bloß weil der Anruf durchkommt, wüßte ich nicht, wie das sonst passieren sollte?
     
  6. #5 Linux8924, 16.11.2006
    Linux8924

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    keine man page


    Gar nichts, da es dazu keine man-page gibt. Wie sollte die heißen ?
    Mein altes Problem: Unter welcher Uberschrift finde ich was?
     
  7. #6 Linux8924, 16.11.2006
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  8. #7 Linux8924, 16.11.2006
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  9. #8 gropiuskalle, 16.11.2006
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    Wenn ich in YaST das Stichwort 'fax' eingebe, erhalte ich unter anderem qfaxreader als Vorschlag. Hab' zwar SuSE 10.1, aber für die 10.0 gibt's das bestimmt auch. Ich kenn' mich mit Fax nicht sonderlich aus, aber ist das nicht das, was Du suchst?
     
  10. Jabo

    Jabo Aufgabe ohne Minister

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    sff-Dateien?

    Hallo,

    aber mit Faxviewern kann man ja nur Faxe sehen, die da sind. Nur weil die Karte den Anruf annimmt, heißt das nicht, das beim Betriebssystem was ankommt, woraus es etwas machen lassen kann, das man als Fax angucken kann... oder liege ich da schief?

    Sind denn überhaupt *.ssf-Dateien oder sowas entstanden, wenn Faxe eintreffen?
     
  11. Vegeta

    Vegeta Tripel-As

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    Schau doch mal in Yast nach ob Du "susevbox" (Anrufbeantworter) und
    "kdegraphics3-fax" (KFaxView) installiert hast, wenn nicht installier die mal nach.

    Vegeta
     
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  13. #11 Linux8924, 18.11.2006
    Linux8924

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    susevbox ist installiert, aber ist zur Verwendung mit hylafax vorgesehen, wozu man je usernamen auch unter dem Verzeichnis /var/spool noch ein Unterverzeichnis einrichten musste. Ich finde einfach meine Unterlagen dazu nicht mehr.

    Die einzige Methode, Fax und Vbox mit einer Sedlbauer Karte "speed fax + pci" zum Laufen zu bekommen war, die vom Hersteller mitgelieferte Anleitung abzuarbeiten.
    Alles Übrige, was darüber veröffentlicht wurde war absolut nicht zu gebrauchen!
    Leider finde ich diese Anleitung nirgends mehr, um sie hier offen zu legen, damit Kundige mal sagen können, wie diese für AVM abzuändern ist.

    AVM war bisher nicht in der Lage, eine solche zu erstellen!
    Als user kann man das selbst nicht! Dazu müsste man soviel wissen, wie die Programmierergemeinschaft, die Linux entwickelt hat. Wer soll das leisten?

    Ich werde erst noch einmal vom Sedlbauer-Nachfolger "Sagem" die Anleitung noch einmal abfordern. Dann kann ich diese mal hier einstellen. Es müßte sich doch jemand finden, der sagen kann, was bei AVM anders zu machen ist.
     
  14. #12 Linux8924, 19.11.2006
    Linux8924

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    Ich habe die Anleitung gefunden. Sie führt aber definitiv nur dann aber sicher zum Ziele, wenn man eine "Sedlbauer speed fax+pci" Karte eingebaut hat! Mit AVM fritzcapi kann man das ganz und gar vergessen, wenn man genau diese Anleitung befolgt:

    Anleitung Hylafax mit Sedlbauer speed fax + pci



    Installation von Hylafax
    Um mit der Sedlbauer speed fax + PCI unter SuSE Linux faxen zu können, muss zuerst Hylafax konfiguriert werden.

    Wenn Sie sich auf der grafischen Oberfläche befinden (Login oder kde3), dann drücken
    Sie zunächst die Tastenkombination <strg>+<alt>+<F2> (zurück kommen Sie jederzeit mit der Kombination <strg>+<alt>+<F2>).

    - Loggen Sie sich als "root" auf der Konsole ein.
    - Legen Sie einen Softlink im Device-Verzeichnis an: In -s /dev/ttyl0 /dev/modem
    - Starten Sie nun "faxsetup".
    - Fahren Sie mit der "Scheduler Konfiguration" fort:

    Hier ein Beispiel mit der Telefonnummer +49.391.6345127

    _ Should an entry be added to /etc/inetd.conf [no] ? <Enter>
    _ Country code [1] ? 49 <Enter>
    _ Area code [ ] ? 391 <Enter>
    _ Long distance dialing prefix [1] ? 0 <Enter>
    _ International dialing prefix [011] ? 00 <Enter>
    _ Dial string rules file (relative to /var/spool/fax) ["etc/dialrules"] ? <Enter>
    _ Tracing during normal server Operation [1] ? 527 <Enter>
    _ Default tracing during send and receive sessions [Oxffffffff] ? 527 <Enter>
    _ Continuation cover page (relative to /var/spool/fax) [ ] ? etc/cover.templ <Enter>
    _ Timeout when converting PostScript documents (secs) [180] ? <Enter>
    _ Maximum number of concurrent Jobs to a destination [1] ? <Enter>
    _ Define a group of modems [ ] ? "any:." <Enter>
    _ Time of day restrictions for outbound Jobs ["Any"] ? <Enter>
    _ Pathname of destination controls file (relative to /var/spool/fax) [ ] ? <Enter>
    _ Timeout before purging a stale UUCP lock file (secs) [30] ? <Enter>
    _ Max number of pages to permit in an outbound Job [Oxffffffff] ? 30 <Enter>
    _ Syslog facility name for ServerTracing messages [daemon] ? <Enter>

    - Nun wird eine Zusammenfassung der eingegebenen Daten ausgegeben.
    - Bestätigen Sie Ihre Parameter, indem Sie "yes" eingeben oder geben Sie "no" ein, um die Konfiguration zu wiederholen.
    - Eine neue Konfigurationsdatei wird angelegt und anschließend der Hylafax Server-Prozess gestartet. Bestätigen Sie dies durch Drücken der Entertaste.


    _ Tag line format string ["From %%1 | %c l Page %%p of %%T"] ? <Enter>
    _ Time before purging a stale UUCP lock file (secs) [30] ? <Enter>
    _ Hold UUCP lockfile during inbound data calls [yes] ? <Enter>
    _ Hold UUCP lockfile during inbound voice calls [yes] ? <Enter>
    _ Percent good lines to accept during copy quality checking [95] ? <Enter>
    _ Max consecutive bad lines to accept during copy quality checking [5] ? <Enter>
    _ Max number of pages to accept in a received facsimile [25] ? <Enter>
    _ Syslog facility name for ServerTracing messages [daemon] ? <Enter>
    _ Set UID to 0 to manipulate CLOCAL [""] ? <Enter>
    _ Use available priority Job scheduling mechanism [""] ? <Enter>
    Die eingegebenen Parameter werden anschlieáend wieder in einer Zusammenfassung angezeigt. Geben Sie "yes" ein, um die Konfiguration zu bestätigen.
    Nun wird automatisch die Funktion des "Modems" überprüft,
    dabei wird die
    speed fax + PCI als CLASS l Modem erkannt.
    Folgende Konfiguration muss auch noch abgeschlossen werden:
    _ DTE-DCE flow control scheine [default] ? <Enter>

    Anschließend wird eine neue Konfigurationsdatei erzeugt.

    _ Command to enter CLASS l [AT+FCLASS=1] ? <Enter>
    _ Extra bytes in a received HDLC frame [4] ? <Enter>
    _ Maximum time to wait for OK after aborting a receive (ms) [200] ? <Enter>
    _ Maximum wait for initial Identification frame (ms) [40000] ? <Enter>
    _ Delay before sending post-page message (ms) [75] ? <Enter>
    _ Delay between sending TCF and ack/nak (ms) [75] ? <Enter>
    _ Delay in switching transmission direction (ms) [150] ? <Enter>

    Als Nächstes werden Sie gefragt, ob Sie "faxaddmodem" starten möchten, um das Modem zu konfigurieren. Bestätigen Sie mit Return.
    Zuerst werden Sie nach dem Namen des Gerätes gefragt, dieser ist in diesem Fall "modem". (Falls Sie anfangs keinen Link angelegt haben, müssen Sie hier "ttyl0" eingeben).


    Nun startet die Konfiguration des Modems. Wiederum anhand der Telefonnummer +49.391.345127

    _ Country code [49] ? <Enter>
    _ Area code [391] ? <Enter>
    _ Phone number of fax modern [+1.999.555.1212] ? +49.391.6345127 <Enter>
    _ Local Identification string (for TSI/CIG) ["NothingSetup"] ? "H.G.” <Enter>
    _ Long distance dialing prefix [0] ? <Enter>
    _ International dialing prefix [00] ? <Enter>
    _ Dial string rules file (relative to /var/spool/fax) ["etc/dialrules"] ? <Enter>
    _ Tracing during normal Server Operation [1] ? 527 <Enter>
    _ Tracing during send and receive sessions [11] ? 527 <Enter>
    _ Protection mode for received facsimile [0600] ? 0644 <Enter>
    _ Protection mode for Session logs [0600] ? <Enter>
    _ Protection mode for modem [0600] ? 0666 <Enter>
    _ Rings to wait before answering [1] ? <Enter>
    _ Modem Speaker volume [off] ? <Enter>
    _ Command line arguments to getty program [,,-h %1 dx_%s"] ? “-r -b -s %s %1" <Enter>
    _ Pathname of TSI access control list file (relative to /var/spool/fax) [""] <Enter>
    _ Pathname of Caller-ID access control list file (relative to /var/spool/fax) [""] ? <Enter>
    _ Tag line font file (relative to /var/spool/fax) [etc/lutRS18.PCF] ? <Enter>

    ? Delay before sending DCS and TCF (ms) [75] ? <Enter>
    ? Delay after failed training (ms) [1500] ? <Enter>

    Die Parameter werden anschließend wieder angezeigt.
    Bestätigen Sie diese,
    damit die Konfigurationsdatei aktualisiert wird.
    Als Nächstes werden Sie aufgefordert, das Erstellen der
    Konfigurationsdatei zu bestätigen.
    Anschließend wird Ihnen die Frage gestellt, ob Sie ein
    weiteres Modem mit faxaddmodem konfigurieren möchten. Geben
    Sie hier "no” ein.
    Die nächste Frage, ob Sie faxmodem für jedes Modem verwenden
    möchten, können Sie ebenfalls mit "no" beantworten.
    Nun müssen noch weitere Veränderungen vorgenommen werden.
    Öffnen
    Sie die Datei /etc/inittab und entfernen Sie in der Zeile
    #mo:35:respawn: /usr/lib/fax/faxgetty /dev/modem
    am Anfang das “#” Zeichen.

    Dies können Sie z.B. mit dem Midnight Commander durchführen.
    Starten Sie “mc” und suchen Sie im angegebenen Pfad mit
    Cursortasten und <Enter> die Datei auf. Setzen Sie den
    Balken auf diese Datei und drücken F4. Dann mit F7 auf
    Suchen gehen und z.B. “mo:35” als Suchkriterium eingeben.
    Entfernen Sie bitte nur das “#”-Zeichen, wodurch die Zeile
    um 1 Zeichen nach links rückt. Dann mit F10 abspeichern.

    Falls Sie die Konfiguration von
    Hylafax mit
    dem Gerätenamen /dev/ttyl0 durchgeführt haben, müssen Sie
    dies hier auch entsprechend z.B. mit dem “Midnight Commander”
    in beschriebener Weise ändern.
    Die Modem - Konfigurationsdatei finden Sie in
    /var/spool/fax/etc/config.modem (oder config.ttyl0 ),
    suchen Sie folgende
    Zeile:
    #ModemResetCmds: " " #Stuff to do when modern is
    reset
    Entfernen Sie hier auch das "#" am Anfang und fügen Sie in
    die Anführungsstriche AT&E6345127 (6345127 entspricht Ihrer
    Telefonnummer) ein.
    Nun müssen Sie noch Hylafax starten, geben Sie dazu
    /etc/init.d/hylafax start ein. Damit Hylafax automatisch
    beim Booten gestartet wird, geben Sie folgenden Befehl ein:
    /sbin/insserv /etc/init.d/hylafax
    Geben Sie noch faxstat oder faxstat -srv ein, um die
    Funktion zu überprüfen.
    Die Konfiguration von Hylafax ist nun beendet, Sie können
    jetzt mit Ihrem Faxclient ( z.B. SuSEFax ) auf Hylafax
    zugreifen, um Faxe zu empfangen oder zu versenden.
     
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