FAT32 erstellen

Dieses Thema im Forum "Laufwerke / Speichermedien" wurde erstellt von Sandra, 22.07.2007.

  1. Sandra

    Sandra Tripel-As

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    Hallo,

    ich habe auf meinem Laptop, sowohl Windows Vista, als auch Linux, installiert. Windows Vista hat 2 Partitionen erstellt C & D (beides NTFS). Jetzt möchte ich aber gerne uneingeschränkten Zugriff auf D haben, weil ich den Speicherplatz dringend benötige. Also, habe ich etwas gegoogelt und bin auf diesen Artikel gestoßen:

    http://de.opensuse.org/SDB:Schreibender_Zugriff_auf_NTFS-Partitionen

    Nach dieser Meinung ist es sinnvoller eine FAT32 zu erstellen.

    Da ich erfahrener Windowsuser bin und absoluter Linux-Noob bin ich mir jetzt nicht sicher wie ich vorgehen soll. Unter Windows würde ich folgendes machen: -> Platte D in ein FAT32 formatieren (wieso geht das nicht unter Vista :think: ), aber ich weiß leider nicht wo die Linuxpartionen eingehangen sind, deswegen bin ich vorsichtig.

    Hier mal meine Ausgabe von fdisk -l

    Code:
    Platte /dev/sda: 160.0 GByte, 160041885696 Byte
    255 heads, 63 sectors/track, 19457 cylinders
    Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes
    
       Gerät  boot.     Anfang        Ende     Blöcke   Id  System
    /dev/sda1               1        1019     8185086   27  Unbekannt
    /dev/sda2   *        1020        6106    40861327    6  FAT16
    /dev/sda3           10259       19457    73890967+   7  HPFS/NTFS
    /dev/sda4            6107       10258    33350940    f  W95 Erw. (LBA)
    /dev/sda5            6299        7903    12892131   83  Linux
    /dev/sda6            7904       10258    18916506   83  Linux
    /dev/sda7            6107        6298     1542177   82  Linux Swap / Solaris
    
    Partitionstabelleneinträge sind nicht in Platten-Reihenfolge
    
    hilft das weiter?

    Gruß
    Sandra
     
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  3. #2 Custombrush, 22.07.2007
    Custombrush

    Custombrush Doppel-As

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    Ich benutze den ntfs-3g Treiber damit habe ich keine Probleme mit Windows NTFS Partitionen.
     
  4. TeaAge

    TeaAge Routinier

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    Also auf meinem Rechner hab ich alles als FAT32, EXT3 oder Swap partitioniert.
    Du kannst ja auch unter WIndows mit Partition Magic arbeiten, wobei ich es unter Linux (graphisch) recht komfortabel finde.
    Fat32 ist aber glaub ich auf 64GB beschränkt, wenn ich mich nicht irre.

    Mit ntfs3g hatte ich auf meinem Laptop gearbeitet, gab soweit auch keine Probleme, bis auf das Ordner mit Umlauten nicht sichtbar waren aber dafür hätte sich bestimmt auch ne Lösung finden lassen.

    Gruß
    TeaAge
     
  5. towo

    towo Haudegen

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    Du irrst.
    Die max. Partitionsgröße von Fat32 liegt bei 2 TB.

    Und PM zu empfehlen is auch kein guter Tipp.
    Ich sehe anhand der fdisk Ausgabe auch ehrlich gesagt keine Partition, welche sich einfach löschen und mit Fat32 neu erstellen liese, ohne Windows mit ins nirvana zu befördern.
     
  6. #5 SimonLa, 22.07.2007
    SimonLa

    SimonLa Mitglied

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    Hallo,

    also es gibt in der Tat diese Optionen (natürlich aber auch mehr ...)
    1. NTFS Partition mit dem ntfs-3g Treiber mounten
    2. Partition mit dem FAT32 Dateisystem formatieren und einhängen (/dev/sda3 glaube ich)
    3. ...

    Möglichkeit 1 ist vielleicht nicht so einfach für Linux Neulinge. Zudem ist der Treiber noch in der Entwicklung. Aber es ist auch eine gute Erfahrung um ein bisschen mehr mit Linux zu beschäftigen.

    Bei Möglichkeit 2 kannst du direkt in Yast eintrichtern unter System -> Partitionieren. Aber Achtung beim Formatieren gehen alle Daten auf der Partition verloren. Du kannst die Partition ja dann unter z.B. /daten einhängen.
    Wichtig sind aber auch die Beschränkungen von FAT32 z.B. das eine File nicht größer als 4GB sein kann. Weitere Infos http://de.wikipedia.org/wiki/File_Allocation_Table

    Beide Varianten Funktionieren. Ich würde aus meiner Erfahrung die 2. Variante bevorzugen.

    Gruß

    Simon
     
  7. Sandra

    Sandra Tripel-As

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    ntfs-g3 installiert

    So, ich habe mir jetzt ntfs-3g installiert, weil ich mich doch entschieden habe es bei NTFS zu belassen. Wie geht ein Noob (me) jetzt weiter vor?
    Hier einige Ausgaben:

    cat /etc/fstab
    Code:
    /dev/sda5            /                    ext3       acl,user_xattr        1 1
    /dev/sda6            /home                ext3       acl,user_xattr        1 2
    /dev/sda2            /windows/C           ntfs       ro,users,gid=users,umask=0002,nls=utf8 0 0
    /dev/sda3            /windows/D           ntfs       rw,users,gid=users,umask=0002,nls=utf8 0 0
    /dev/sda7            swap                 swap       defaults              0 0
    proc                 /proc                proc       defaults              0 0
    sysfs                /sys                 sysfs      noauto                0 0
    debugfs              /sys/kernel/debug    debugfs    noauto                0 0
    usbfs                /proc/bus/usb        usbfs      noauto                0 0
    devpts               /dev/pts             devpts     mode=0620,gid=5       0 0
    
    cat /etc/mtab
    Code:
    /dev/sda5 / ext3 rw,acl,user_xattr 0 0
    proc /proc proc rw 0 0
    sysfs /sys sysfs rw 0 0
    debugfs /sys/kernel/debug debugfs rw 0 0
    udev /dev tmpfs rw 0 0
    devpts /dev/pts devpts rw,mode=0620,gid=5 0 0
    /dev/sda6 /home ext3 rw,acl,user_xattr 0 0
    /dev/sda2 /windows/C ntfs ro,noexec,nosuid,nodev,gid=100,umask=0002,nls=utf8 0 0
    /dev/sda3 /windows/D ntfs rw,noexec,nosuid,nodev,gid=100,umask=0002,nls=utf8 0 0
    securityfs /sys/kernel/security securityfs rw 0 0
    
    cat /proc/mounts
    Code:
    /dev/sda5 / ext3 rw,acl,user_xattr 0 0
    proc /proc proc rw 0 0
    sysfs /sys sysfs rw 0 0
    debugfs /sys/kernel/debug debugfs rw 0 0
    udev /dev tmpfs rw 0 0
    devpts /dev/pts devpts rw,mode=0620,gid=5 0 0
    /dev/sda6 /home ext3 rw,acl,user_xattr 0 0
    /dev/sda2 /windows/C ntfs ro,noexec,nosuid,nodev,gid=100,umask=0002,nls=utf8 0 0
    /dev/sda3 /windows/D ntfs rw,noexec,nosuid,nodev,gid=100,umask=0002,nls=utf8 0 0
    securityfs /sys/kernel/security securityfs rw 0 0
    sandra@Sandra-PC:~> cat /proc/mounts
    rootfs / rootfs rw 0 0
    udev /dev tmpfs rw 0 0
    /dev/sda5 / ext3 rw,data=ordered 0 0
    proc /proc proc rw 0 0
    sysfs /sys sysfs rw 0 0
    debugfs /sys/kernel/debug debugfs rw 0 0
    devpts /dev/pts devpts rw 0 0
    /dev/sda6 /home ext3 rw,data=ordered 0 0
    /dev/sda2 /windows/C ntfs ro,nosuid,nodev,noexec,uid=0,gid=100,umask=02,nls=utf8,errors=continue,mft_zone_multiplier=1 0 0
    /dev/sda3 /windows/D ntfs rw,nosuid,nodev,noexec,uid=0,gid=100,umask=02,nls=utf8,errors=continue,mft_zone_multiplier=1 0 0
    securityfs /sys/kernel/security securityfs rw 0 0
    grep -v '#' < /etc/sysconfig/kernel
    Code:
    INITRD_MODULES="processor thermal ata_piix fan jbd ext3 edd"
    
    DOMU_INITRD_MODULES="xennet xenblk"
    
    MODULES_LOADED_ON_BOOT=""
    
    ACPI_DSDT=""
    
    SCHED_MINTIMESLICE=""
    
    SCHED_MAXTIMESLICE=""
    
    SKIP_RUNNING_KERNEL=""
    

    Ich werde nach guter Erklärung, ein How-To ins Wiki setzten... Vielen Dank

    Gruß
    Sandra
     
  8. #7 SimonLa, 22.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 22.07.2007
    SimonLa

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    Gut wie du willst.

    Wichtig ist noch die neuste Version vom Fuse Dateystem zu installieren da der ntfs-3g Treiber darauf aufsetzt.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Filesystem_in_Userspace
    http://http://ftp.gwdg.de/pub/linux/misc/suser-jengelh/SUSE-10.2/i586/

    Dann musst du die Zeile
    Durch
    ersetzen.
    Dann die Partition mit umount /windows/D lösen.
    Dann mit mount -a einbinden
     
  9. #8 Gentfloo, 22.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 22.07.2007
    Gentfloo

    Gentfloo #470425

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    Ort:
    Hannover
    mount -t ntfs-3g /dev/XXXX /mnt/XXXX -o locale=de_DE.UTF-8

    /etc/fstab

    /dev/XXXX /mnt/XXXX ntfs-3g defaults 0 0

    EDIT:

    ich werde hier jetzt nichts editieren, ihr (oder der ueber mir) wisst bestimmt was ich jetzt sagen muesste ... :D
     
  10. Sandra

    Sandra Tripel-As

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    back again :D

    so ist es geschehen. Ausgabe:

    Code:
    WARNING: Deficient Linux kernel detected. Some driver features are
             not available (swap file on NTFS, boot from NTFS by LILO), and
             unmount is not safe unless it's made sure the ntfs-3g process
             naturally terminates after calling 'umount'. If you wish this
             message to disappear then you should upgrade to at least kernel
             version 2.6.20, or request help from your distribution to fix
             the kernel problem. The below web page has more information:
             http://ntfs-3g.org/support.html#fuse26
    
    Ist das ok, was die Konsole mir da sagt, oder habe ich was falsch gemacht?

    Ist diese Befehlszeile für die Umlaute?

    Ich habe fstab wie SimonLaa vorgeschlagen hat editiert.

    Danke für die tollen Antworten.

    Gruß
    Sandra
     
  11. #10 SimonLa, 22.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 22.07.2007
    SimonLa

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    Hast du das Fuse Paket aktualisiert?

    EDIT
    Hier ist das geforderte 2.6.9 Paket
    http://ftp5.gwdg.de/pub/linux/suse/opensuse/distribution/10.2/repo/oss/suse/i586/fuse-2.6.0-9.i586.rpm
     
  12. Sandra

    Sandra Tripel-As

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    Habe das "fuse" Packet 2.6.5-40.cj3@i586
    Habe den Linux-Kernel: Linux 2.6.18.8-0.5-default i686

    Gruß
    Sandra
     
  13. #12 SimonLa, 22.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 22.07.2007
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    Na Ja dann ist ja die Fehlermeldung berechtigt ;-)
    Probiere mal die Version 2.6.9 siehe oben
    EDIT
    Ich habe jetzt noch mal geschaut in den Paketen ist nicht das aktuelle Kernelmodul vorhanden.
    Du musst wohl oder übel ein neues Kernelmodul kompilieren.
     
  14. Sandra

    Sandra Tripel-As

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    Ist meine Version nicht sogar aktueller als die, die der link mir gibt? Bitte nochmal prüfen.
    Muss ich den Linux-Kernel auch unbedingt upgraden???

    Gruß
    Sandra
     
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  16. #14 SimonLa, 22.07.2007
    SimonLa

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    Es dürfte reichen ein neues Modul zu kompilieren.

    Sourcen von http://fuse.sourceforge.net/
    holen. Mit
    konfigurieren.
    Dann make, und make install (als root)

    Du brauchst die Kernel Sourcen deines Kernels.
     
  17. #15 gropiuskalle, 22.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 22.07.2007
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    Darf ich mal allgemeine Skepsis kundtun? Ich selbst kenne mich mit ntfs-3g nicht so super aus, aber ich weiß, dass es unter SuSE mit dem stinknormalen default-Kernel möglich ist, diesen Treiber zum Laufen zu bekommen - ich habe ein wenig den Eindruck, dass die Anleitungen sich etwas verfratzen, denn dass es notwendig ist, irgendwelche Module neu zu kompilieren, ist mir noch nicht zu Ohren gekommen. Ich kenne jedenfalls Suser, die ntfs-3g installiert und die fstab angepasst haben und dann hat es wohl hingehauen.

    Außerdem sollte man von diesem elenden 'make install' endlich mal abkommen - entweder, man bedient sich aus den Quellen oder erstellt mittels 'rpmbuild' oder 'checkinstall' ein Paket. Make love, not install.

    Und was ist eigentlich (nebenbei gefragt) mit diesem utf-Zusatz? Welche Option muss Sandra denn nun in die fstab eintragen, damit die Umlaute auch funktionieren?
     
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FAT32 erstellen

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