ext3 Partition nachträglich vergößern

Dieses Thema im Forum "Linux OS" wurde erstellt von MartinL, 09.05.2007.

  1. #1 MartinL, 09.05.2007
    MartinL

    MartinL Jungspund

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    Hallo miteinander!
    Ich benutze seit neuesten Suse 10.2 und kenn mich noch nicht so gut aus in Linux.
    Mein Problem ist, dass meine ext3 Partition für Linux zu klein wird. Da ich Windows XP als zweites Betriebssystem auf dem Rechner habe,wollte ich ein paar Gigabyte von dieser Partition für die Linux-Partition freimachen. Kann ich dann die Linux-Partition um diesen Speicher einfach vergößern?
    Wie würde das funktionieren?

    Über eine Anwort würde ich mich feuen!
    VG,
    Martin
     
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  3. SiS

    SiS Routinier

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    Vielleicht hilft dir das Programm "Gparted" weiter...
     
  4. #3 MartinL, 10.05.2007
    Zuletzt bearbeitet: 10.05.2007
    MartinL

    MartinL Jungspund

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    Ohjeee....jetzt hab ich meine Festplatten also mit GpartedLiveCD partitioniert.
    Und nun geht gar nicht mehr. Mein MBR scheint hinüber zu sein, obwohl GParted bei der Partitionierung keinen Fehler gemeldet hat.
    Was soll ich jetzt tun? Ich kann meinen Rechner nur noch mit der GpartedLiveCD booten, jedoch nur mein Windows XP und nicht Linux!

    Mein Bootloader ist Grub. Ich habe schon versucht, meinen Rechner mit der Suse 10.2 Installations-CD im Rescue-Modus zu starten und habe grub-install versucht. Aber da ich mich da nicht sonderlich auskenne, habe ich abgerbochen und wollte bei euch erstmals nachfragen, was wirklich zu tun ist!

    Meine Partitionen sehen folgendermaßen aus:
    [NTFS mit Windows XP][NTFS mit Sicherungsdaten][Linux Swap][Linux ext3]

    Hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen....

    VG,
    Martin
    .
    .
    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :
    .

    Ach ja, falls es euch hilft:
    bei der Vergrößerung der Linux-Partition habe ich die zweite NTFS-Platte verkleinert; die beiden Linux-Partitionene wurden also "nach Links vergrößert"

    VG,
    Martin

    .
    .
    .
    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :
    .

    So, jetzt hab ich es immerhin geschafft, Linux mit der Suse 10.2 Installationscd zu starten. Das funktioniert einwandfrei.
    Nachdem ich im Yast nun den Bootloader öffne und "Neue Konfiguration vorschlage" markiert habe, speicher ich die so erstellte Einstellung.
    Wenn ich nun das System einfach booten will, fkt zwar Grub wieder, aber ich kann mein Linux nicht booten (Windows schon).

    Bekomme folgende fehlermeldung:
    Code:
    initrd (hda0,3)(boot/initrd-2.6.18.8-ccj45-default
    Error 19: Linux Kernel must be loaded before initrd
    
    Okay, was soll mir das nun bitte sagen....?

    VG,
    Martin
     
  5. reni

    reni Guest

    Wie sieht denn der Eintrag in der menu.lst aus?

    Hier mal ein Beispiel:
    Code:
    title SUSE Linux 10.2
        root (hd0,0)
        kernel /boot/vmlinuz root=/dev/hda1 vga=790 resume=/dev/hda2  splash=silent showopts
        initrd /boot/initrd
    => /boot/vmlinuz vor /boot/initrd
     
  6. #5 MartinL, 10.05.2007
    Zuletzt bearbeitet: 10.05.2007
    MartinL

    MartinL Jungspund

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    Hallo reni
    Der Eintrag sieht folgendermaßen aus:

    Code:
    ###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: 2.6.18.2-34-default###
    title 2.6.18.2-34-default
        initrd (hd0,3)/boot/initrd-2.6.18.2-34-default
    
    ###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: 2.6.18.2-34-debug###
    title 2.6.18.2-34-debug
        initrd (hd0,3)/boot/initrd-2.6.18.2-34-debug
    
    Also geht wohl mein vmlinuz ab.
    hm, wie muss ich nun meinen eintrag abändern, dass der passt?
    .
    .
    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :
    .

    Habs selber hinbekommen!
    Danke der Hilfe :)

    VG,
    Martin
     
  7. #6 saeckereier, 10.05.2007
    saeckereier

    saeckereier Graue Eminenz

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    Im schönen Norden
    Sagst du uns dann auch noch was letztendlich geholfen hat und warum es nach dem Vergrössern nicht mehr funktionierte, damit der nächste mit dem Problem hier seine Lösung finden kann? Nebenbei sieht man mal wieder wie wichtig Backups sind :-)
     
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  9. #7 MartinL, 14.05.2007
    MartinL

    MartinL Jungspund

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    Klaro:
    Die Lösung bestand darin, wie Reni schon beschrieben hat: Meine menu.lst war falsch!
    Durch Yast->System->Konfiguration des Bootloaders habe ich schließlich das Problem beheben können. Dabei bin ich die einzelnen Einträge in der "Bootliste" durchgeganen, und habe mir deren exakten Einträge eingeshen, indem ich auf Bearbeiten geklickt habe. Dort ging mir überall der Eintrag des "Kernel-Image" ab. Die date befand sich schon im richtigen Ordner (/boot/), wurde jedoch nicht automatisch erkann. Nachdem ich die Einträge hinzugefügt habe, funktionierte auch der Bootmanager wieder!

    Das Problem des Bootens bin ich mit der Suse-Installations-CD umgangen. Habe mit dieser gebootet, und dann "Installation" ausgewhält. Nachdem die grundlegenden Treiber geladen wurde, konnten man schließlich auswählen, ob man Suse neu installieren will, reparieren, oder das bestehende System booten. Mit letzterem konnte ich also wieder booten!

    Jedenfalls nochmal danke für die schnelle Hilfeleistung!
    VG,
    Martin
     
  10. reni

    reni Guest

    Dir fehlte letztendlich die Angabe/der Weg zum Kernel-Image ;)
     
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