Einstieg in die Linuxwelt

Dieses Thema im Forum "Member Talk & Offtopic" wurde erstellt von Greenleon, 08.01.2007.

  1. #1 Greenleon, 08.01.2007
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    Greenleon Tripel-As

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    Hallo erstmal.

    Ich habe mich nun, nachdem ich mich 3 Jahre mit Windows herumgeaergert habe und nachdem mir Microsoft jetzt auch noch ein ueberteuertes Vista mit "neuen tollen Funktionen"
    die Linux und Macintosh schon ewig mit besserer Performance bieten, dazu entschlossen zum grossen Teil auf Linux umzusteigen.

    Ich wollte euch nun fragen, welche Distribution (heisst doch so oder) ich am besten nehmen sollte.

    Meine Erwartungen sind:
    -schneller Einstieg, aber nicht so zugemuellt mit Assistenten *nerv*
    -moeglichkeit sich auch ein bisschen mit der Kommandozeile auseinander zu setzen
    -lauffaehigkeit einiger Spiele (Wolfenstein ET, etc.)
    -Apache dabei
    -etc.

    Das waers erstmal.

    Ich faende es nett wenn ihr mir ein paar Tipps geben koenntet was ich so zu beachten hab etc.

    Ein herzliches Dankeschoen schonmal!
     
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  3. #2 Schneemann, 08.01.2007
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    Hi,

    also ich denke Ubuntu (bzw. Kubuntu oder Xubuntu) sind ganz gut für Anfänger. Mit der Konsole _muss_ man sich immer auseinandersetzen. Apache sollte auch dabei sein, mann muss meistens nur noch anklicken, dass es installiert werden soll. Wobei ich denke ein schneller Einstieg ist bei keiner Distribution garantiert. Wegen den Spielen, denke ich ist die Distribution egal, musst halt nur wine installieren.
     
  4. Dackel

    Dackel Tripel-As

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  5. #4 Greenleon, 08.01.2007
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    Wie gesagt ich wollte schon etwas Zeit investieren, nur nicht gleich mit irgent sonem Hardcore kram nur auf Befehlszeilenebene ;-).

    Ich habe mal gehoert, dass Ubuntu ziemlich "bunt" sein soll, von der Oberflaeche her. Stimmt das? Ich sehe gerade in deinem Profil SuSe... ist das auch fuer Anfaenger einigermassen zu beherrschen?
     
  6. #5 Keruskerfürst, 08.01.2007
    Keruskerfürst

    Keruskerfürst Kaiser

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    Vielleicht wäre auch noch Debian eine Wahl.
     
  7. #6 Greenleon, 08.01.2007
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    koenntet mir ein paar mehr Hinweise geben? Pros und Cons... oder wenigstens ein paar Eigenschaften... Ich bin wirklich ein Newbie was Linux angeht.
     
  8. #7 angelsfall, 08.01.2007
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    angelsfall Routinier

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    Du wirst mit keiner Linux-Distribution wirklich falsch liegen.
    Allerdings wurden solche Themen hier schon zu genüge diskutiert, deswegen stößt du vielleicht nicht grade auf besonders ausufernde Replys.
    So lange du dich an die großen Distris hälst, sollte erstmal ein leichter Einstieg garantiert sein (z.B. Ubuntu, SuSE). Diese Distris können sowohl von der Kommandozeile als auch über die GUI und Hilfsapplikationen bedient werden. Es kommt ganz drauf an, wie du es dir einrichtest. Nimm diese einfach mal zum Ausprobieren. Du musst dich ja jetzt nicht gleich auf eine festlegen. Du wirst sicher mehrere durchprobieren wollen.
    Gentoo und Slackware wird z.B. nachgesagt, dass dort viel Handarbeit nötig ist und man gleich viel über das System lernt. Aber das ist ja nicht deine Intention. Du würdest hier aber auch nichts falsch machen.
     
  9. #8 gropiuskalle, 08.01.2007
    Zuletzt bearbeitet: 08.01.2007
    gropiuskalle

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    Und bezüglich der Lauffähigkeit von Windows-Spielen halte ich (von außen betrachtet, denn ich bin kein Zocker) zumindest vorerst ein dual-boot für die beste Möglichkeit. Es gibt zwar Wine und Emulatoren wie Cedega, aber warum sich nicht auf die garantierte Lauffähigkeit von Windows-Programmen in einer Windows-Umgebung verlassen, wenn Windows eh schon da ist? Ich glaube, damit ersparst Du Dir 'ne Menge Geschraube, der Deinen Einsteigerenthusiasmus über Gebühr schmälern könnte. Nachher kann man ja immer noch sehen...
     
  10. Fuel

    Fuel Tripel-As

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    Angelfall trifft´s!
    Also meiner subjektiven Meinung nach nimm Suse 10.2 - Sehr deutsch (Übersetzung) und recht logisch. Die Konsole hast du meines Wissens nach in jeder Distri als Option. Spiele sind ´nen Thema für sich. Es gibt etliche (relativ) NEUE Spiele auch für Linux.8)
     
  11. #10 gropiuskalle, 08.01.2007
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    *hust* Option?
     
  12. Fuel

    Fuel Tripel-As

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    @Gropius.....
    Du will´st doch wohl nicht nur den Counter Hochtreiben, oder was meinst du?
     
  13. #12 theton, 08.01.2007
    Zuletzt bearbeitet: 08.01.2007
    theton

    theton Bitmuncher

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    Kurz gesagt: Fast jede Distro ist deinen Anforderungen entsprechend.

    (K)Ubuntu
    Pro:
    - komplettes Desktop-System wird installiert
    - sehr gute Hardware-Erkennung
    - gute Performance
    Contra:
    - unnötig grosse Installation (ca. 1GB) mit Programmen, die du evtl. teilweise nie nutzen wirst

    SuSE
    Pro:
    - zentrale Systemverwaltung über YaST
    - recht gute Hardware-Erkennung
    Kontra:
    - lange Bootzeit
    - unnötig grosse Installation

    Fedora
    Pro:
    - sehr gute Performance
    - einfache Installation
    Kontra:
    - ab und an Probleme, wenn man SELinux nicht deaktiviert

    Debian
    Pro:
    - sehr gute Performance und Stabilität
    - riesige Software-Auswahl im deb-Paketformat
    Kontra:
    - manche Sachen sind etwas kompliziert zu konfigurieren, wenn man die grafischen Tools nicht kennt und somit im Paket-Manager nicht findet
    - die aktuelle Stable ist ziemlich alt und die Nachfolgerversion hat noch kleinere Fehler

    Mandriva
    - nutze ich nicht

    Gentoo:
    Pro:
    - extrem optimierbar
    - sehr stabil und schnell, wenn es sauber installiert ist
    Kontra:
    - nichts für Anfänger, da eine Source-Distro
    - sehr hohe Zeitinvestition für Installation und Updates, da alles erst kompiliert werden muss

    Viele weitere Punkte liessen sich aufführen, aber das waren die, die mir bei den jeweiligen Distros zuerst eingefallen sind. Und sicherlich gibt es noch viele weitere Distros, aber auf jede einzugehen würde ein Buch füllen. Die genannten dürften die wichtigsten/bekanntesten sein.

    Meine Empfehlung: Kubuntu oder Ubuntu. Einfach mal von beiden die Live-CD ausprobieren und dann nimmst du einfach die, wo dir die Oberfläche erstmal am meisten zusagt. Andere Desktop-Umgebungen kann man zur Not immernoch nachinstallieren.

    Und deine Windows-Spiele solltest du unter Windows spielen. Für sowas gibt es Multiboot-Systeme.
     
  14. #13 gropiuskalle, 08.01.2007
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    @Fuel: Der counter ist mir wurscht (magst Du'n paar Pinguine abhaben? :D ), ich fand es nur etwas unglücklich formuliert, von der Konsole unter Linux als 'Option' zu sprechen, das ist alles.

    Und damit dieser Schlenker (sorry, war eigentlich überflüssig) nicht in's OT führt, noch ein kleiner (wenn auch kaum orgineller) Tipp für Greenleon: gerade die großen Distris gibt es häufig als live-Versionen, die Du direkt vom Laufwerk aus bootest und wo Du nichts installieren musst. Diese live-Versionen haben zwar nicht die gleiche Performance wie ein regulär installiertes Linux, aber Du kannst Dir zumindest schon mal einen kleinen Eindruck über verschiedene Distributionen schaffen und prüfen, wie kompatibel Deine Hardware ist.
     
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  16. #14 Fuel, 08.01.2007
    Zuletzt bearbeitet: 08.01.2007
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    Hi!
    Also bitte die Goldwaage in der Tasche lassen! Option ist eine Frage der Definition! Als 1. landet man nach einer Standardtinstallation in der GUI: also Primär! Sekundär kann man eine Konsole starten (also Option zur GUI! OK.?).

    Dieses Thema: "Abgehakt!":oldman

    Lieber Post´s mit Inhalt, (sonst hätt ich auch schon ´nen Counter über 2000!:devil: ).
     
  17. #15 Greenleon, 09.01.2007
    Greenleon

    Greenleon Tripel-As

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    Erstmal danke fuer die vielen Antworten.

    Ich denke, ich werde mir mal Ubuntu und Suse anschauen mir aber auch Slackware als Option offen halten.
    Meine Frage zu Slackware waere, ob es das nur auf Englisch gibt... waer zwar nicht so toll aber auchkein wirkliches Hindernis.
     
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