Debian oder CentOS für LAMPP Server

Dieses Thema im Forum "Linux OS" wurde erstellt von feiz, 26.07.2010.

  1. #1 feiz, 26.07.2010
    Zuletzt bearbeitet: 26.07.2010
    feiz

    feiz Eroberer

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    Hi.

    Was würdet ihr für eine Distri für einen Standard-Webserver (also ein LAMPP+email system) nehmen?

    Mit Debian kenne ich nich besser aus, ich nutze es schon seit 4 Jahren als Serversystem.
    CentOS kenne ich noch nicht, nur ich habe gehört, dass das CentOS weniger Wartungsintensiv sein soll.

    Wie sind denn die Unterschiede bei der Administration? Gibts da große Unterschiede oder sind die System relativ ähnlich?

    Edit: Würdet ihr eine 32 Bit oder 64 Bit Installation machen?
     
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  3. dmaphy

    dmaphy Routinier

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    Nimm das mit dem du dich besser auskennst. Wenn du CentOS noch nicht kennst, probiere es erst auf einem Testsystem (oder virtuelle Maschine) bei dir zu Hause aus und mach dich da damit vertraut. Für einen mit dem Internet verbundenen Webserver solltest du wissen was du tust und dich auskennen mit dem System. -> Debian.
     
  4. #3 xbeduine, 26.07.2010
    xbeduine

    xbeduine ausgesperrt

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    Kennst du den Unterschied zw. einem Maserati und einem Trabi? Beides sind Autos aber sie unterscheiden sich vom Handling gewaltig.

    Das selbe bei debian und centos - bei centos wird viel über System-Tools gemacht (z.b. Netzwerkonfig mittels system-config-network-tui) wo debian auf einfache Config-Files setzt.

    Wenn es die HW unterstützt würde ich 64Bit verwenden.
     
  5. marce

    marce Kaiser

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    niemand verbietet, bei CentOS ebenso direkt in den Configsfiles zu editieren...

    Erst mal: geeignet für einen Webserver auf Basis von Apache / MySQL / PHP sind beide.

    CentOS und Debian unterscheiden sich in ganz anderen Dingen. Bei CentOS bekommst Du, dank der Binärkompatibilität zu RHEL, qualifizierte Patches und kannst ebenso auf zertifizierte Hard- und Software zurückgreifen. Ebenso supportet CentOS eine Release genau so lange wie RHEL (AFAIK, aus dem Kopf, 7 Jahre).

    Interessant sind bei CentOS auch die recht ausgefeilten Möglichkeiten zur automatischen Installation - Debian ist da AFAIK noch nicht so weit...

    Bei Debian gibt's beides nicht, dafür bekommsst Du früher, dank der Möglichkeit zu Systemupgrade, aktuellere Versionen der verwendeten Software in die Distribution (wenn dann die nächste Version ansteht - wobei das bei Servern das kleinste Argument sein dürfte)

    Was Dir von den Unterscheidungen wichtiger ist (bzw. welche Anforderungen Du hast) - weißt Du.

    Im Betrieb sind beide Systeme unkritisch - und ob man nun ein yum -y update oder ein apt-get update / apt-get upgrade durchführt ist herzlich egal. Die Konfigdateien der Anwendungen sind im großen und ganzen auch 1:1 übertragbar...
     
  6. #5 feiz, 29.07.2010
    Zuletzt bearbeitet: 29.07.2010
    feiz

    feiz Eroberer

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    Hallo.

    Mit Sarge habe ich meine Erfahrungen gesammelt, und mir auch einen Testserver zuhause eingerichtet.
    Seit dem bin ich bei Debian geblieben, auch meinen später gemieteten Server habe ich dann mit debian installiert.

    Die Frage auf CentOS umzusteigen kam halt auch deswegen auf, weil ich das Gefühl habe, dass CentOS von meinem Hoster besser supportet wird.
    Ich habe einen Server, und der Hoster bietet 3 Images an: CentOS, Debian, OpenSuse.

    Bei CentOS ist das immer relativ aktuell.


    Bei Debian dauerte es damals beim Übergang Sarge (3.1) auf Etch (4) über 1 Jahr, bis Etch verfügbar war. Beim Übergang von Etch auf das aktuelle Lenny (Version 5) dauerte es auch über 1 Jahr. Da kommt schon fast das nächste Release bis der Hoster die Software aktualisiert.
    Und das OpenSuse Image ist auch nicht aktueller.

    Weil die neue Version ewig nicht kam, hab ich selbst Hand angelegt:
    Ich habe dann das vorinstallierte Sarge vom Hoster fast komplett platt gemacht, bis auf einige grundlegende System und Netzwerksachen.
    Das auf Minimalstinstallation geschrumpfte System habe ich dann auf Etch upgegradet und das System nach meinen Bedürfnissen neu aufgebaut. (Und beim Lenny Release auch wieder selbst geupdatet)
    Leider konnte ich die vom Hoster installierte Adminsoftware dann nicht mehr nutzen, so dass ich nur noch per SSH administriert habe.
    Das System hab ich seit dem immer selber von Hand gewartet und geupgradet.

    Weil ich das halbe System umgekrempelt habe und selber geupdatet habe, muss ich mich eben um alles selber kümmern.

    Ich muss den Server mit einem Image vom Provider neu installieren lassen, wenn ich ihn wieder einfach und simpel wie nen übergroßen Webspace nutzen will. Dann könnte ich wieder die Adminoberfläche nutzen und müsste nicht alles per Hand machen.
    Und CentOS ist halt bei denen immer etwas aktueller, daher denke ich darüber nach, CentOS statt das bald wieder veraltete Debian Lenny installieren zu lassen.
     
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  8. Ticha

    Ticha Linux Missionar

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    Das Probvider nicht immer die aktuellste Distribution anbieten ist bekannt. War auch mal ein längerer Artikel in der C'T vor ein paar Jahren. Also ich persönlich würde lieber Debian als CentOS nehmen, reines Bauchgefühl. Haben auf unserem WEbserver auch Debian laufen.
     
  9. marce

    marce Kaiser

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    Dann muss Dein Bauchgefühl bei den News der letzten Jahre aus der Debian-Security-Abteilung aber teilweise böse gefoltert worden sein :-)
     
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