Bootpartition von CentOS7 auf USB-Stick vergrößern

Dieses Thema im Forum "RedHat,Fedora & CentOS" wurde erstellt von kormorix, 08.09.2015.

  1. #1 kormorix, 08.09.2015
    kormorix

    kormorix Grünschnabel

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    Hallo,
    ich knabbere mir schon seit einer Weile an folgendem Problem:
    auf einem HP Microserver G1610T habe ich CentOS7 installiert.
    Aus bestimmten Gründen habe ich die Boot-Partition auf einem USB-Stick installiert.
    Alles lief prima, bis ich ein Update angestoßen habe.
    Auf dem zu knauserig ausgelegten 128MB-USB-Stick fehlen zur Installation des neuen Kernels 18 MB.
    Was zu löschen ging, habe ich gelöscht, alten Kernel löschen is nich, fehlen immer noch 12 MB.
    Also bisherigen USB-Stick auf größeren Stick geklont. In den Server gesteckt-> geht!
    Mit GParted die Partition des geklonten Sticks auf 250MB vergrößert; alles ok!
    Update laufen lassen: die verflixten 12 MB fehlen immer noch.
    Fdisk -l zeigt die vergrößerte Partition auf /dev/sdc1

    bootp.png

    df zeigt jedoch für /dev/sdd5 (/boot) die 'alten' 128 MB :-(

    Mit xfs_growfs habe ich schon versucht, auf die max. 250MB zu vergrößern; kein Erfolg.

    Wie erreiche ich, daß die vergrößerte Partition des USB-Stick richtig in den Partitionsverbund von CentOs 7 eingebunden wird??

    VG kormorix
     
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  3. marce

    marce Kaiser

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    Dateisystem vergrößern sollte eigentlich problemlos mit dem zum Dateisystem passenden resize-Tool klappen.

    Alternativ - einfach die Dateien aus boot kopieren und hinterher den Bootloader nochmals neu (auf den neuen Stick) installieren.
     
  4. #3 kormorix, 09.09.2015
    kormorix

    kormorix Grünschnabel

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    Hallo marce,
    besten Dank für Deine schnelle Antwort und die Tipps!
    das mit dem resize gibt Fehlermeldung:
    resize2fs: Ungültige magische Zahl im Superblock beim Versuch, /dev/sdd5 zu öffnen
    Kann keinen gültigen Dateisystem-Superblock finden.

    Resizefs funktioniert nur bei ext2/3/4, oder?

    USB-Stick ist aber xfs (siehe fstab, Anhang) und deshalb hatt eich im ersten Post ja auch geschrieben, daß ich xfs_growfs benutzt habe, jedoch ohne Erfolg.

    Ich glaube auch nicht, daß Dein 2. Tipp zum Erfolg führt, denn am USB-Stick ist ja alles ok: fdisk -l gibt die richtige Größe der Partition aus.

    Aber CentOS7 scheint wohl die ursprünglich angelegten Partitionen auf andere Bezeichnungen gemountet zu haben oder so ähnlich (/dev/sdd5 und nicht mehr /dev/sdc1; siehe Anhang zum ersten Post). Da hören aber meine Kenntnisse auf.

    Also, es muß doch eine Möglichkeit geben sdd5 (siehe Abhang lsblk.png) auf die 'originale' Größe der Partition auf dem Stick zu aktualisieren.

    Wer weiß Rat?

    vG kormorix fstab.png lsblk.png
     
  5. marce

    marce Kaiser

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    xfs lässt sich auch vergrößern - das Problem sehe ich (unter anderem) eher darin, daß um eine Part. zu vergrößern dahinter noch Platz sein sollte. Und das ist bei sdd5 nicht gegeben, da da noch ein sdd5 danach kommt.

    Der 2. Tipp funktioniert sicher, da Du damit ja kein bestehendes Image clonst und das verändern willst sondern alles nach Wunsch und Bedarf neu anlegst und nur die Daten kopierst.
     
  6. #5 kormorix, 10.09.2015
    kormorix

    kormorix Grünschnabel

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    'namd,
    ich bin Deinem Rat gefolgt marce und habe versucht, einen neuen Stick zu erzeugen. Habs sicher falsch gemacht; Rechner bootet damit nicht.
    Der Vollständigkeit halber, was ich gemacht habe:
    den ganzen Speicherplatz des neuen Stick mit GParted mit formatiert (hab sowohl ext4 als auch xfs ausprobiert) und boot-Flag gesetzt.
    Unter MC (Midnight Commander) die Daten (Grub, Grub2 etc) vom alten 'kleinen' Stick auf den neuen großen kopiert. Dann mit dd if=alterStick of=neuerStick bs=446 count=1 den BootCode geklont (mit bs=512 geht es natürlich auch nicht, dann hätte ich außerdem ja die alte, falsche Partitionstabelle mit kopiert).
    Funktionieren tut der Stick vermutlich (auch) nicht, weil ja die Verknüpfung fehlt, welche Datei der BootCode als erste laden/ausführen soll.

    Also, was mache ich falsch, bzw. wie geht es richtig?

    Danke nochmals und viele Grüße
    kormorix
     
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  8. marce

    marce Kaiser

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    Wieso nicht einfach grub-instal?
     
  9. #7 kormorix, 20.09.2015
    kormorix

    kormorix Grünschnabel

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    Gelöst!
    nachdem ich das Problem eine Weile habe ruhen lassen, bin ich am Wochenende noch Mal dran gegangen: das Problem bei meiner Konfiguration (siehe vorangegangene Posts) ist nicht die Größe des USB-Sticks! Es wird anscheinend nur dessen Boot-Code und Partitionstabelle zum Booten benutzt. Bei der ursprünglichen Installation wurde auf der Festplatte sdd eine ebenso große Partition angelegt (sdd5, /boot), auf der die Grub-Dateien etc gespeichert sind; diese ist zu klein und nicht der USB-Stick!
    Die Partition sdd5 habe ich mittels von CD extern gebootetem GPARTED auf 4GB vergrößert (vorher sdd6 um diese Größe verkleinert).

    Nun ist alles gut!!
     
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