Betriebssysteme und deren Kern

Dieses Thema im Forum "Member Talk & Offtopic" wurde erstellt von hofmannc11, 05.08.2007.

  1. #1 hofmannc11, 05.08.2007
    hofmannc11

    hofmannc11 der der mit dem Tux tanzt

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    Hallo, ich habe die ehre bekommen für eine Präsentation einige Betriebssysteme zu beschreiben und zwar wie es unter der Grafischenoberflächen aussieht. Würde gerne mal mit euch zusammen ein paar infomationen zusammentragen.

    Linux übersicht:
    • Konsole ist die basis
    • Mächtige konsolen werkzeuge
    • in der regel weiß der Anwender was er tut
    • Grafische konfiguration ist teilweise möglich, aber nicht überall
    Linux Vorteile:
    • Der Anwender hat die kontrolle und den überblick was hinter den kulissen geschieht
    • Sämtliche Prozesse können nach eigenen Wünschen angepasst werden
    Linux Nachteile:
    • Kein einheitlicher Standart bei der Systemverwaltung/Konfiguration
    • Längere einarbeitungszeit nötig
    • System hat keinen Schutz gegen fehlbedienung


    Windows übersicht:
    • ausschließlich grafische bedienung
    • So gut wie keine konsolen werkzeuge
    • In der regel weiß der Anwender nicht was hinter den grafischen Werkzeugen passiert
    Windows Vorteile:
    • Einheitliche Systemverwaltung
    • Registrationsdatenbank ist ein mächtiges Werkzeug das System anzupassen
    • geringe einarbeitungszeit für normalanwender
    • System ist gegen Fehlbedienung besser geschüzt
    Windows nachteile:
    • Dem Anwender bleib verborgen was im Hintergrund geschieht
    • Wenige Prozesse können vom Anwender an eigene Wünsche angepasst werden
    • höhere gefahr vor Schadprogrammen

    Soweit mein Wissen, von euch würde ich gerne erfahren wie es mit FreeBSD bzw. mit einem Mac aussieht. Gerne könnt ihr meine Liste auch korrigieren und erweitern.
     
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  3. #2 Goodspeed, 05.08.2007
    Goodspeed

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    DAS hätte ich jetzt mal gern erklärt ...
    Wenn man ständig als Administrator oder root unterwegs ist, kann man alle Systeme recht fix zerschießen. IMHO kann man Linux jedoch einfacher reparieren (wenn ich so an die Registry denke ... *grrr*)
    Von daher ... erklär mal.
     
  4. #3 z-shell, 05.08.2007
    z-shell

    z-shell Debianator

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    Das sollte er zumindest.
    :D
     
  5. Lord_x

    Lord_x Guest

    Man kann die Windows-Reg. auch offline bearbeiten. z.B. mit der PART-PE CD...
     
  6. #5 Goodspeed, 05.08.2007
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    Das will ich gar nicht bestreiten ... nur diese kryptischen Key-Value-Kombinationen machen das Korrigieren nicht zwingend leichter (Gnome macht zwar den gleichen Rotz, aber da kann man wenigstens in etwa erahnen, was für was steht ... und es ist nicht "runtime-kritisch")
     
  7. Lord_x

    Lord_x Guest

    Ja das stimmt!
     
  8. #7 schwedenmann, 05.08.2007
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    Linux vs Win

    Hallo


    Zusätzlich noch

    bei Linux niegrigere TCO
    In der egel einfacher zu administrieren (im netzwerk), wenn der Admin kompetent ist.
    Keine Linezgebühren, auch wenn man auf 1000 Clients Linux installiert.

    Negativ: Support nur in Foren, also in der community
    Sowie mangelhafter Hardwaresupport (sieh Treiber von ATI oder Nvidia, deren leistung hinkt weit hinter den Winprodukten hinterher 7hat ja erst kürzlich Dell beklagt), andere hardwarefirmen (Asus, Terratec) arbeiten gar nicht mit der communityx zusammen, bei win gibt es eben 100% Unterstützung (bei Vista noch nicht).


    Vorteil noch von Linux, sehr weuitgehende Portierung aller Programme für die 64Bit Plattform, bei Win bisher nur Vista, MSOffice, sowie PS 3E, alles andere für den Desktop (standdardanwendungen für Normaluser) ist immer noch 32Bit.

    mfg
    schwedenmann
     
  9. chb

    chb Steirer

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    Support kostet halt Geld, wie auch für jedes andere OS/Programm/$Software.
     
  10. #9 Wolfgang, 05.08.2007
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    Hier wird schon wieder etwas verglichen, was nicht vergleichbar ist.
    Vor und Nachteile lassen sich doch bitteschön nur im Kontext der Aufgabe vergleichen.

    Und wenn schon sowas aufgelistet wird, dann vergleiche doch nicht den Linuxkernel mit Windows ( mit welchem denn?)

    Eine Systemverwaltung (was auch immer du darunter verstehst) von Windows NT und Windows 2000 oder gar XP oder Windows 98 ist genauso unterschiedlich, wie die Configuration von Debian oder Suse etc.

    Die Kernelconfiguration ist allerdings wesendlich kontinuierlicher, als die MS-Produkte untereinander.

    Nebenbei ist die Registry eher ein mächtiges Werkzeug, das System anfällig (angreifbar) und instabil zu machen, also eher ein Nachteil als Vorteil.

    Zu den Fehlbedienungen fällt mir sofort das sinnlose Konzept ein, Dateien allein an Hand ihrer Dateinamenserweiterung ausführbar zu machen.
    Das ist der klassische Angriffspunkt für die Anfälligkeit gegenüber Viren und Trojanern.
    Nun sage einer, das wär sicherer als die schreibgeschützten Configdateien unter *nixoiden Systemen.

    Was wir hier sehen, es läuft schon auf die leidlichen und unnützen Vergleiche zwischen Windows und Linux hinaus.

    Wenn du schon etwas sinnvolles in deiner Präsentation bringen willst, dann sortiere die verschidenen OS für ihr Anwendungsgebiet und die entsprechende Clientel. Selbst da würde ich eher über die Verbreitung und deren mögliche Ursachen reden.
    Vergleiche und erkläre mal den Unterschied zwischen einem comerziellen gewinnorientierten Produkt resp. Firmenpolitik und der Opensourcegemeinde mit all den Folgen.

    Dass ein totaler Neueinsteiger in die Computerwelt mit MS-Produkten schneller zurechtkommt, halte ich heutzutage nicht für erwiesen.
    Zumal Zurechtkommen relativ ist. ;)

    Schönwetteranwender kommen auch mit einem Ubuntu oder Suse oder Debian Etch oder ...zurecht.
    Diverse Treiberprobleme haben nichts mit der Anwenderfreundlichkeit zu tun, da das eine Folge der Monopolstellung vom MS ist. Hardwareprodukte, die keine Unterstützung für MS bieten würden, wären auch unter MS für Newbies ein Problem.

    Das nur meine Meinung und ein paar Denkanstöße von mir.


    Gruß Wolfgang
     
  11. #10 hofmannc11, 05.08.2007
    hofmannc11

    hofmannc11 der der mit dem Tux tanzt

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    Versuche mal unter Windows XP wichtige Dateien zu löschen (explorer.exe, rundll.exe usw.), wird nicht gehen, selbst als Admin nicht. Ich meinte mit gegen fehlbedienung besser geschützst das eben das System immer startet, auch wenn mal etwas im Windows Ordner gelöscht wurde. Bei Linux sieht es schon anderst aus, hier kann ein root ohne weiteres mal die rc.conf oder modules.conf löschen und schon sieht es eher sehr schlecht aus :)

    Falsch, durch die PC Hersteller werden die User ja gezwungen mit Windows klar zu kommen. Ein blutiger Anfänger ist froh wenn er es geschafft hat den Sinn des Start knopfes in der Windows Leiste zu verstehen und den Mauszeiger etwas unter kontrolle hat. Da wird er wohl kaum über die neuinstalation eines noch fremderen Betriebssystems nachdenken. :)

    Sind wir mal ehrlich, habt ihr schon einmal einen Linux nutzer gesehen, der nicht weiß wie er mit Windows zu arbeiten hat? :think:

    Stimme ich dir zum teil zu. Unter Windows gab es ja schon seit Version 3.0 die Systemsteuerung welche es auch heute noch unter Windows XP und Vista gibt. Dort sucht ein anwender logischerweise zu erst. Unter Linux haben wir eine andere Situation. Es gibt z.B Yast, Anaconda, Drake (Mandriva oder täusche ich?) nur um ein paar zu nennen. Ich habe schon oft bei Anfängern beobachtet, wenn es darum geht was am System zu ändern wird immer das (kde-)kontrollzentrum gestartet und die Augen werden immer größer wenn sie nicht das finden was sie suchen (liegt bestimmt am Namen Kontrollzentrum hehe).

    Ich habe auch noch nie den Sinn der meisten sachen verstanden, ist warscheinlich insiderwissen :)

    NaJa, Treiberprobleme sind ja zum glück nicht mehr an der tagesordung. Wenn ich ehrlich bin hatte ich die größten Hardwareprobleme unter Windows. Wenn unter WIndows eine Hardware streikt hat man ein Problem und noch weniger möglichkeiten was dagegen zu machen. Unter Linux gibt es immer einen Weg (Entsprechendes Wissen voraus gesetzt)

    Sehr schöne Idee, werde ich machen Danke :)
     
  12. #11 gropiuskalle, 05.08.2007
    gropiuskalle

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    OT:

    *meld* - meine neunjährige Nichte packt mich auf Win locker in die Tasche...
     
  13. worker

    worker König

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    :D ... ab in die Ecke *gg*
     
  14. #13 hofmannc11, 05.08.2007
    hofmannc11

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    Ja sowas kommt vor wenn kinder ohne Aufsicht an einen Pc können :devil:
     
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  16. #14 gropiuskalle, 05.08.2007
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    Nix da! Meine Win-Ignoranz trage ich mit Stolz! :D
     
  17. chb

    chb Steirer

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    Diese Aussage hat aber nichts mit einer Objektiven Sichtweise zu tun. Ich kann sehr wohl die boot.ini Löschen oder msdos.sys ntdll32.sys alles Dateien die man ohne weiteres entfernen kann auch während man angemeldet ist, nur danach schauts halt düster aus.
    Also einfach sagen das System ist Störungssicherer weil ich wenn ich zufällig irgendwo 5 Schrauben rausdreh und mit einer höheren Wahrscheinlichkeit nix passiert als bei anderen find ich hat einen relativ geringen Aussagewert.
     
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Betriebssysteme und deren Kern

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