Auswärtiges Amt schickt den Pinguin in Ruhestand

Dieses Thema: "Auswärtiges Amt schickt den Pinguin in Ruhestand" im Forum "Member Talk & Offtopic" wurde erstellt von Andrej, 15.02.2011.

  1. Andrej

    Andrej Routinier

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  3. @->-

    @->- Guest

    Nun ich kann es schon nachvollziehen. Man kann es drehen und wenden wie man will, Linux ist eben eine Dauerbaustelle.

    Es liegt denke ich auch mal an der Entwicklungsmethode. Es werden ständig Programme durch andere ersetzt, die Kernel API ändert sich ständig was es zu einem Glückspiel macht mit Hardware zu arbeiten für die es keine freien Treiber gibt, weil nach jedem Kernel update schluss sein kann. Dann kommt noch dazu das es keinen wirklichen Masterplan gibt. Jede Distribution kocht ihr eigenes Süppchen und Programm A läuft nicht unbedingt auf Distribution B. Linux bietet eben nicht diese Planungssicherheit, Schnittstellen die heute existieren können morgen schon weg sein.

    Klar es gibt Enterprise Systeme wie RedHat, aber preislich macht das ja auch keinen wirklichen unterschied zu anderen Systemen.

    Auf der anderen Seite musste diese wir ersetzen System A durch System B ja scheitern. Hier wurde wahrscheinlich "Alternatives System" mit "Ersatz System" verwechselt. Viele Firmen/Behörden die auf alternative Software wechseln gehen oft nach einiger Zeit zu ihrem alten System zurück, meist durch falsche Planung/umsetzung/motivationen.

    Ich denke man sollte einen anderen Weg gehen. Bevor man radikal das Betriebssystem wechselt sollte man zusehen das man Software entwickelt/kauft/verwendet die unabhängig vom verwendeten System lauffähig ist. Das könnte man zum Beispiel durch spezielle Schnittstellen, Libs, interpreten oder ähnlichen umsetzen, bei Java klappt es ja auch. Denke auch das die Plattforunabhängigkeit in Zukunft immer wichtiger wird da es einfach immer mehr Plattformen gibt. Wenn die benötigte Software erst einmal plattformunabhängig ist spielt der Unterbau keine große Rolle mehr und migrationen auf andere Systeme gelingen auch besser. Aber im Moment ist ein Systemwechsel oft so als man beim Hausbau mit dem Dach anfängt.

    Grüße
     
  4. sinn3r

    sinn3r Law & Order
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    Kein überraschender Schritt bei unserer Lobby-Regierung. Und irgendwas dazu dichten kriegt die Presse-Abteilung schon hin, die studieren sowas ja.

    Gruß
     
  5. rikola

    rikola Foren Gott

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    Da gibt es hoffentlich sprachgewandtere Schreiberlinge. Die Argumentationen sind schon sehr duerftig. Es gibt Linux-Distributionen mit auch mittelfristig stabilen APIs, und wenn das wirklich wichtig waere, koennte man auch auf ein *BSD ausweichen. Und wenn deren IT'ler nicht in der Lage sind, Scanner und Drucker zu finden, die unter Linux unterstuetzt werden, hilft wohl auch keine Fortbildung mehr - schliesslich kann man ja google bestimmt auch von IE aus benutzen. etc, etc, pp.!
     
  6. #5 Blender3D, 16.02.2011
    Blender3D

    Blender3D Vitamin C++

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    Alles richtig. Im Ende läuft es darauf hinaus, dass die Kosten der Umstellung nicht in vollem Umfang berücksichtigt wurden. Und, dass das System, auf welches umgestellt wurde nicht vorher auf Tauglichkeit geprüft wurde, sondern offenbar eine Milchmädchenrechnung mit den Lizenzkosteneinsparungen gemacht wurde. Aber wenigstens wurde es versucht.
    Mal wieder freie Software != kostenlose Software.
    Ich glaube übrigens nicht, dass diesmal die Lobby von M$ dahintersteckt, denn die hätten das Projekt schon viel früher abgefangen, indem sie einfach eine realistische Worst-Case Rechnung aufstellen und mit den Kosten des eigenen Systems vergleichen.

    --Blender3D
     
  7. @->-

    @->- Guest

    In solchen Fällen werden auch gerne mal die Lizenzen verschenkt nur um zu verhindern das ein anderes System eingesetzt wird. Bei solchen Sachen ist Microsoft nicht geizig :)

    Grüße
     
  8. T-One

    T-One Routinier

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  9. #8 skull-y, 17.02.2011
    skull-y

    skull-y Guest

    http://www.muenchen.de/limux


    Komisch, dass in München solche Probleme auch, wohl mit Bravur, gemeistert wurden/werden. Hab im TV mal nen Bericht darüber gesehen, in dem einer der Verantwortlichen sinngemäß meinte, dass die schwerwiegenden Probleme Mitarbeiter sind, die keine Lust haben sich auf was anderes ein zu lassen.
     
  10. rikola

    rikola Foren Gott

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    Das ist ja auch in dem Bericht von McKinsey in dem Link von T-One so angedeutet.
     
  11. @->-

    @->- Guest

    Ich habe mal eine Dokumentation darüber gesehen. Die das ganze eingeleitet haben und durchführen scheinen allgemein auch noch jünger zu sein, also noch Technikbegeistert und motiviert Probleme zu lösen. Natürlich ist dann auch das Wissen noch frisch.

    Vielleicht sind im Auswertigen Amt die Administratoren sturre Jahrgang 1965 Admins die mit änderungen nicht mehr viel anfangen können die kein verständniss mehr für aktuelle Entwicklungen haben. Jeder der schon einmal auf einer Behörde war wird bestimmt auch wissen wie sturr viele dort sind. Eine Situation die man die letzten 10 Jahre nicht hatte überfordert die komplette Behörde und alles was nicht so eintritt wie in den Arbeitsanweisungen ist eh der Supergau :)

    Grüße
     
  12. #11 gropiuskalle, 17.02.2011
    Zuletzt bearbeitet: 17.02.2011
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    Upsi, im falschen *Forum* gepostet, sorry. :D
     
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